Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg.“

Statt dem Motto: „Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen“ zu folgen, lässt *prager frühling die leisen Stimmen zu Wort kommen.

  • gretchenfrage

    In Israel werden Parteien, die mit den Palästinensern auf der Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung verhandeln wollen, als links bezeichnet. Dagegen wollen die religiösen Parteien, der Likud und andere die besetzten Gebiete aus religiösen oder sicherheitspolitischen Motivationen aufrechterhalten. Nach ...
  • ich weiß, in welchem land ich lebe …

    Von Lena Kreck und Stefan Gerbing
    An dieser Stelle wollten wir zwei gegensätzliche Positionen ins Gespräch bringen. Statt übereinander sollte miteinander geredet werden. Als Diskutanten hatten wir Stefan Hermlin, LINKSPARTEI-Mitglied und Swing-Musiker und die Menschenrechtspolitische Sprecherin der LINKSFRAKTION im Bundestag, Annette Groth, eingeladen ...
  • peace is not a four-letter-word

    Antisemitismus ist die Feindschaft gegenüber Jüdinnen und Juden. Er sieht in der Existenz der Juden, ob religiös, kulturell, biologisch oder geografisch begründet, die Ursache von gesellschaftlichen Problemen. Als Weltbild mit Welterklärungsanspruch lässt sich Antisemitismus aber nicht auf die Diskriminierung von jüdischen Menschen beschränken ...
  • blicke in den abgrund

    Hamas ist eine Massenorganisation mit Verankerung in der palästinensischen Bevölkerung. […] Eine soziale Bewegung, die das Ziel hat die sozialen Bedürfnisse der Palästinenser zu erfüllen im Gegensatz zu dem was die PLO in Oslo gemacht hat, nicht durch faule Kompromisse mit Israel sondern durch Kampf ...
  • wer schweigt, ist vielleicht nur unsicher

    Von Peter Ullrich
    Beim folgenden Text handelt es sich um einen Diskussionsbeitrag. Katharina König und Kathrin Vogler haben jeweils Repliken veröffentlich. Die Antisemitismus-Linkspartei-Debatte hatte sich schon beruhigt, da legte Samuel Salzborn in der Jungle World (Nr. 30/2011) nach: „Wer schweigt, stimmt zu ...
  • was der nahostkonflikt aus deutschland nicht braucht

    Von Kathrin Vogler
    Beim folgenden Beitrag handelt es sich um eine Erwiderung auf einen Text von Peter Ullrich. Eine andere Erwiderung von Katharina König findet sich hier. Kein internationaler Konflikt emotionalisiert so wie der Nahostkonflikt. Das ist gut, weil es unsere Aufmerksamkeit wach hält. Es ist schlecht, weil Emotionen häufig den Blick auf mögliche Lösungen verstellen ...
  • wer schweigt, weicht aus

    Von Katharina König
    Beim folgenden Beitrag handelt es sich um eine Erwiderung auf einen Text von Peter Ullrich. Eine andere Erwiderung von Kathrin Vogler findet sich hier. Viel Kritik erfuhren die Autoren Samuel Salzborn und Sebastian Voigt für ihre Studie „Antisemiten als Koalitionspartner“. Salzborn kritisiert nun in einem Artikel in der Jungle World die Argumentationsebenen der Kritiker_innen und unterstellt „Wer schweigt, stimmt zu“ ...
  • für marx21!

    Von Kolja Möller
    Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen kann nach hinten losgehen. Deshalb holt Karl Marx im „Manifest der Kommunistischen Partei“ zum Rundumschlag gegen andere linke Strömungen seiner Zeit aus. Kapitalismuskritik mit dem Ziel „die alten Verhältnisse wiederherzustellen“ findet Marx unerträglich ...
  • fragen an sender jerewan

    Von Stefan Gerbing
    Antisemitismus im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt wird in Teilen der LINKEN nach dem Prinzip von alten Ostblock-Witzen verhandelt: „Frage an Sender Jerewan: Ist die Partei gegen Antisemitismus? Im Prinzip ja, solange man ihn nicht definieren muss.“ Da in der LINKEN fast nie Kriterien genannt werden, wann Äußerungen über Israel in antisemitisches Ressentiment umschlagen, kann jede Kritik an tatsächlich antisemitischen Positionen abgebügelt werden ...
  • beliebte vorurteile in der antisemitismusdebatte

    Von Redaktion prager frühling
    Das ist eine Kampagne der Parteirechten ... Gerne wird behauptet, dass der Kampf gegen Antisemitismus in der LINKEN nur eine Kampagne der „Parteirechten“ wäre. Aber ist es denn links, zu Antisemitismus zu schweigen? Rassistische Äußerungen würde man selbstverständlich auch nicht in den eigenen Reihen dulden – ganz egal, welchem Flügel der Partei, der- oder diejenige zuzurechnen wäre ...
  • für ein neues zeitregime!

    Von Katja Kipping und Kolja Möller
    Öffentlich sichtbar sind gegenwärtig Fragen der Geschlechtergerechtigkeit vor allem dadurch, dass erfolgreiche Frauen auf Blockaden stoßen. Sei es auf die Männerbünde in den Vorständen der DAX-Konzerne oder auf Probleme in der Vereinbarung von Karriere und Kindererziehung. Um diese Problemlagen entstehen in den Medien Role-Models, also Vorbilder, die sich seit einigen Jahren im Feuilleton im Begriff der Alpha-Mädchen kristallisieren ...
  • trennungszeit

    Von Yossi Gurvitz
    Ein Merkmal der Berichterstattung über die israelischen J14-Sozialproteste im Sommer dieses Jahres waren die langen Gesichter bei vielen Friedensaktivist_innen: „Aber … aber … aber … ihr redet ja gar nicht über die Besatzung“, beschwerten sie sich bei den demonstrierenden Israelis ...
  • ein mann seiner zeit

    Von Lena Kreck
    „Wolfgang Abendroth war ein Mann seiner Zeit.“ – Dies ist wohl eine der charmanteren Antworten, fragt man nach dem feministischen Gehalt von Abendroths Denken. Der 1906 geborene Wolfgang Abendroth war bis zur Auseinandersetzung um die Sozialfaschismusthese Mitglied der KPD, er wurde von 1937 bis 1941 von den Nazis ins Zuchthaus gesperrt und war nach dem Krieg bis zu seinem Parteiausschluss 1961 Mitglied der SPD ...
  • syntagma, puerta del sol, tottenham

    Von Lukas Oberndorfer
    Der Syntagma-Platz in Athen, die Puerta del Sol in Madrid und der Stadtteil Tottenham in London stehen emblematisch für eine Renaissance der Kämpfe in Europa. Besetzung, Protest, Aufstand — die Gespenster des Politischen scheinen erneut die europäische Bühne betreten zu haben. Die Hegemonie des Neoliberalismus ist brüchig geworden ...
  • new deal für europa

    Von Andreas Hallbauer
    Der Spiegel meldete vor Kurzem, dass eine Reihe ehemaliger europäischer Regierungschefs einen Kurswechsel in der europäischen Wirtschaftspolitik gefordert haben und sich statt neoliberaler Sparpolitik für einen „New Deal für Europa“ einsetzen würden. Über EU-Anleihen sollen Gelder eingesammelt werden, mit deren Hilfe Investitionen getätigt und auch Teile der Schulden von EU-Ländern wie Griechenland aufgekauft werden könnten ...
  • zwei Schritte nach vorne

    Von Elena Papadopoulos
    Seit dem vergangenen Jahr wurde Griechenland zum PIG-Staat (zu einem von den sechs OECD-Mitglieder mit den größten finanziellen Problemen) deklariert. Tatsächlich ist es nicht nur das ökonomische Paradigma der EU, sondern auch das Eingreifen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und die harten Sparmaßnahmen ohne jeden Sozialdialog, die in Griechenland getestet werden ...
  • kaltland

    Von Lena Kreck
    In den Jahren 2009 und 2010 taumelten Schriftsteller, Künstler, Kommentatoren und Fernsehteams fast geschlossen zwischen 20-Jahre-Mauerfall-Partys und 20-Jahre-Wiedervereinigung-Partys herum, um der „Friedlichen Revolution“ zu gedenken und all der rosa getünchten Rathäuser, Spaßbäder und neuen Autobahnen, die seither Helmut Kohls „blühende Landschaften“ darstellen ...
  • Schöne junge Welt

    Von Karsten Krampitz
    „… Die Junge Welt der Nachwendezeit war Eigentum und Herzstück einer Westberliner Mediengruppe, wozu neben dem Verlag Elefanten Press auch die Tribüne-Druckerei am Treptower Park gehörte, die Wochenzeitung Der Freitag wie auch die Satirezeitschrift Titanic. Die Chefin des Konsortiums, Maruta Schmidt, hatte ihre Teilhaber, so erzählte man sich, bei irgendwelchen K-Gruppen kennengelernt, womöglich war es auch in der DKP gewesen – und vielleicht sogar auf einem Plenum ...
  • nicht nur ein thema für nerds

    Wir treffen Ansgar Oberholz vor seinem Café St. Oberholz, wo schon viele Gäste hinter aufgeklappten Laptops bei einem Heißgetränk sitzen. Das Interview führen wir dann allerdings doch in der Hotellounge gegenüber. Von dort aus hat man auch einen wunderschönen Blick auf die Markisen des St. Oberholz, die nicht nur retro aussehen, sondern tatsächlich aus Vorwendezeiten stammen, und auf die für das Oberholz typischen Sprüche, wie „Das Leben ist kein Ponyhof ...
Artikel aus der Ausgabe Oktober 2011
Prager Frühling Oktober 2011

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Bevor die nächste Blase platzt

In EU und Euroraum erleben wir wie der neoliberale, finanzgetriebene Kapitalismus einfach so weitermacht wie bisher. Was eine linke Antwort ist, kann als umstritten gelten: Rückzug in den nationalstaatlich organisierten Kapitalismus oder eine solidarische und demokratisierte Wirtschaftsordnung in Europa?

Wer ist das Volk?

Populismus als Kommunikationsform und Strategie

Wer ist das Volk in „Wir sind das Volk“? — Wir haben uns in Europa und den Amerikas auf die Suche nach dem Volk der rechten Wutbürger und dem Volk des Linkspopulismus begeben. Gefunden haben unsere AutorInnen populistische Elemente in der repräsentativen Demokratie und einen radikaldemokratische Impetus des Linkspopulismus. In den Beiträgen werden Fragen nach der (Un)Möglichkeit des Pluralismus innerhalb linkspopulistischer Strategien und nach der Realpolitik des Populismus an der Macht gestellt.

Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

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