Prager Frühling - Magazin für Freiheit und Sozialismus

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    06.05.2013: Widerständige queere Praxen?
    Rezension: Bodo Niendel/Volker Weiß (Hg.) (2012): Queer zur Norm. Leben jenseits einer schwulen oder lesbischen Identität. Hamburg: Männerschwarm. 108 Seiten, 11 Euro.
    Queer ist mittlerweile ein Begriff, auf den sich seit den 1990er Jahren immer mehr Publikationen beziehen. Er dient politischen Aktivist_innen als Bezeichnung für alle, die sich als schwul, lesbisch, bisexuell, trans* oder intergeschlechtlich, BDSMler_innen, oder aber auch in alternativen Beziehungsformen zu monogamen Zweierbeziehungen lebend definieren. Er steht jedoch demgegenüber auch für ein analytisches Konzept mit dem Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit in ihren Verwobenheiten mit anderen Herrschaftsverhältnissen und Mehrfachdiskriminierungen kritisiert werden können ... Text lesen
    Anna Rinne
    07.03.2013: Das linke Millieu muss sich Gedanken machen ...
    Zum Ausgang der Parlamentswahlen in Italien
    Mit 25,4 Prozent wird Beppe Grillos Bewegung 5 Sterne (M5S) die stärkste Kraft in der Abgeordnetenkammer und somit die Überraschung dieser Wahl. Zeit sich ein paar Gedanken über die Konsequenzen für eine politische Linke zu machen ... Text lesen
    Paola Giaculli
    15.02.2013: Zwischen Stühlen
    Karsten Krampitz /Klaus Lederer (Hrsg.): Schritt für Schritt ins Paradies. Handbuch zur Freiheit, Verlag Karin Kramer. Berlin 2013, 252 Seiten, 19 EUR.
    Der Anarchismus, speziell der Anarcho-Syndikalismus, gehört zur historischen Arbeiterbewegung und insofern zum Kanon linker Geschichte. Während die traditionelle Arbeiterbewegung Gerechtigkeit und Solidarität betont, macht der Bezug auf Freiheit den Wert des Anarchismus aus ... Text lesen
    Bernd Hüttner
    28.01.2013: So isses.
    Weder Regierungs- noch Wahrheitsfetisch: Die Kärrnerarbeit beginnt.
    Das Ergebnis der LINKEN mit 3,1 % in Niedersachsen ist wahrlich kein Grund zur Freude und auch nicht schönzureden. Aber es ist auch nicht überraschend. DIE LINKE ist eine Partei links von der Sozialdemokratie. Sie hat von der Rechtsentwicklung bei Rot-Grün in der Zeit um die Agenda 2010 profitiert und war das Medium, in dem sich Protest gegen die neoliberale Politik artikulierte. Sie hatte prominente ÜberläuferInnen aus SPD und Gewerkschaften gewonnen und konnte glaubhaft suggerieren: Wer links wählt, wählt eigentlich die SPD. Christoph Spehr hat das schön zusammengefasst, indem er die Parteistrategie so beschrieben hat, das sie eine “imaginäre SPD” errichtet. Text lesen
    Thomas Lohmeier und Jörg Schindler
    22.01.2013: Aufstand, Ärger und Authentizität: Jugendkulturen als Mode
    Diana Weis (Hg.): Cool Aussehen. Mode und Jugendkulturen. Archiv der Jugendkulturen Verlag, Berlin 2012, 235 Seiten, 36,00 Euro
    Das Archiv der Jugendkulturen in Berlin ist das größte Archiv zur bunten und verschachtelten Welt der Jugendkulturen und –stile. Seine Bibliothek und seine Zeitschriften- und Fanzine-Bestände dürften in Europa einzigartig sein. Im dem Archiv zugeordneten Verlag ist nun ein farbiges und ambitioniert gestaltetes Buch zu „Mode und Jugendkulturen“ erschienen. Text lesen
    Bernd Hüttner
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