Prager Frühling - Magazin für Freiheit und Sozialismus

Wirtschafts- und Sozialpolitiken

    23.02.2010: Westerwelles falsche Rechnung
    Wer erwerbstätig ist, erhält immer mehr statt weniger Geld.
    Im SPIEGEL online steht: „Westerwelles Beispiel der Kellnerin, die mit zwei Kindern 109 Euro weniger verdient, als wenn sie stattdessen Hartz IV beziehen würde, ist ja nicht aus der Luft gegriffen, sondern Lebenswirklichkeit." Das Gegenteil ist der Fall: Westerwelle sagt die Unwahrheit. Sein Ziel ist Diffamierung. Überdies stimmt Westerwelles Rechnung nicht. Text lesen
    Alexander Recht, Lehrer an einem Berufskolleg in Köln
    08.09.2009: Die gewonnene Ehre der Carola Bluhm
    Warum der Kurs der künftigen Sozialsenatorin Berlins in punkto KiTa-Gebühren richtig ist
    "Bleib standhaft, SPD" schrieb Redaktionsmitglied Jörg Schindler in seinem Blogbeitrag vom 26. Juli 2009 zur Debatte in der rot-roten Berliner Landesregierung zur Frage der Gebührenfreiheit für den Besuch von Kindertagesstätten. Sein Posting hat eine Replik von Alban Werner provoziert, welche wir an dieser Stelle veröffentlichen wollen. Text lesen
    Alban Werner
    05.09.2009: Neue bürgerrechtliche Bewegungen gegen Armut?
    Building the Unsettling Force - Nationale Konferenz gegen Armut in den USA
    Building the Unsettling Force - Aufbau der Unruhekraft - ist das Motto des nationalen Kongresses gegen Armut, der im Juli 2009 in Louisville/Kentucky veranstaltet wird. Keine Konferenz über Armut, sondern eine Konferenz der Anti-Armutsbewegungen der von Armut betroffenen Menschen, wie sie in den meisten Städten Amerikas heute existieren. Grassroots-Bewegungen, zu denen aufgrund der Wirtschaftskrise immer mehr Menschen mit klassischem Mittelschichtshintergrund kommen, aber auch Sozialarbeiterinnen aus den Ämtern und Pflegekräfte aus den Krankenhäusern, die entweder von Arbeitslosigkeit betroffen sind oder aber die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen nicht mehr ertragen... Text lesen
    Birgit Daiber
    02.06.2009: Anforderungen an ein sozialistisches Konzept zum demokratischen Umbau der Arbeitsgesellschaft
    Thesenpapier für die Mitgliederversammlung der Sozialistischen Linken NRW in Köln am Sonntag, 10. Mai 2009
    (1) Ausgangspunkt ist, dass gesellschaftliche Wertschöpfung auf menschlicher Arbeit beruht und daher Arbeit ein notwendiger Bestandteil gesellschaftlichen Miteinanders ist. Gleichzeitig bietet Arbeit, verstanden als gesellschaftlicher Beitrag, die Möglichkeit zur Selbsterfahrung und zum sinnstiftenden und sinnvollen gesellschaftlichen Austausch. (2) Es ist falsch, dass „der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht“. Richtig ist, dass jede komplexe Gesellschaft das Problem lösen muss, wie die in ihr zu verrichtenden Arbeiten auf ihre Mitglieder verteilt werden und wie sie den Wert der Arbeit bemisst... Text lesen
    Astrid Kraus, Alban Werner
    08.12.2008: 20 Thesen gegen den grünen Kapitalismus
    Klimagerechtigkeit jetzt!
    Die beiden Klima-Aktivisten Tadzio Müller und Alexis Passadakis analysieren das Projekt eines "Green New Deal" als Antwort der globalen Eliten auf die ökologische und die ökonomische Krise zugleich. Gegen diese Entwicklung hin zu einem "grünen Kapitalismus" plädieren sie für "global vernetzte soziale Bewegungen für Klimagerechtigkeit". Text lesen
    Tadzio Müller und Alexis Passadakis
    19.06.2008: Frauenerwerbstätigkeit und Familienmodelle im deutschen Sozialstaat
    Emanzipatorische, neoliberale und konservative Motivationen.*
    „Durch die Arbeit hat die Frau einen großen Teil der Distanz, die zwischen ihr und dem männlichen Geschlecht lag, überwunden, und allein die Arbeit kann ihr eine konkrete Freiheit garantieren.“(1) Diese Feststellung Simone de Beauvoirs in „Das andere Geschlecht“ soll in Erinnerung ihres 100. Geburtstags am 9. Januar 2008 Anlass sein, den Stand der Frauener-werbstätigkeit(2) in Deutschland zu analysieren. Dabei gilt es insbesondere die Motive der Förderung der Erwerbs- bzw. Nichterwerbstätigkeit von Frauen seitens des Staates zu hinterfragen. Text lesen
    Jana Schultheiss
    09.06.2008: Ein Armutszeugnis in der Bekämpfung von Armut
    Zum Nationalen Reichtums- und Armutsbericht der Bundesregierung
    Der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 18. Mai 2008 vorgelegte Entwurf für den 3. Nationalen Reichtums- und Armutsbericht (NARB) der Bundesregierung verdeutlicht den eklatanten Widerspruch zwischen dem Anspruch einer Armutsbekämpfung sowie einer verbesserten sozialen Inklusion und der Wirklichkeit, welcher die Politik der zum Zeitpunkt der Datenerhebung amtierenden rot-grünen Bundesregierung beherrschte. Text lesen
    Adeline Otto
    05.06.2008: Falsche Glücksversprechen
    Warum auch Robert Zions Polemik gegen die Vollbeschäftigungsziele der SPD keine Lösung bietet. Eine Replik
    Robert Zions Ausgangspunkt der Überlegung ist das Ende der „industriegesellschaftlichen Normarbeit“. Darüber ließen sich Statistiken anführen, die zugleich zeigen, dass der so genannte Dienstleistungssektor in den vergangenen dreißig Jahren ordentlich gewachsen ist. Weil Lohnarbeit im Industriesektor nicht mehr den Löwenanteil darstellt (anders als in den 50er und 60er Jahren), gibt sie nicht mehr das Leitbild von Lohnarbeitsverhältnissen überhaupt ab. Daraus zieht der Autor zwei Schlüsse, einen eher implizit, den anderen als utopisches Versprechen: Text lesen
    Dirk Burczyk
    07.05.2008: Schon wieder versprochen
    Zum 1. Mai 2008
    In ihrem Aufsatz in der Sueddeutschen Zeitung zum 1. Mai folgen Frank-Walter Steinmeier und Kurt Beck (SPD) Wirtschaftsminister Glos (CSU) nach und versprechen die Vollbeschäftigung – und dokumentieren damit nur einmal mehr den Niedergang der Sozialdemokratie. Text lesen
    Robert Zion
    19.04.2008: Mindestbedingung: Abkehr von Nützlichkeitsrassismus
    Zur Crossoverdebatte
    Sollen wir oder sollen wir nicht? Wenn ja, zu welchen Bedingungen? Diese Fragen werden gegenwärtig im Zuge einer Crossover-Diskussion erörtert. Katja Kipping greift diesen Impuls auf und beleuchtet ihn für die Sozialpolitik. Text lesen
    Katja Kipping