Prager Frühling - Magazin für Freiheit und Sozialismus

Deutungspolitiken

    26.07.2010: Wissen schafft Neues
    Wie die Wissensproduktion das Eigentum von der Arbeit trennt und was die Linke davon hat
    Das Ende des Eigentums» ist die prophetische Unterzeile des neuen Werks der postmodernen Theoretiker Michael Hardt und Antonio Negri, FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher sinniert in seiner Zeitung über die «Revolution der Piraten», die partiell kommerzfeindlich und marxistisch seien (vgl. FAS v. 21.9.09) und Spiegel Online fordert während der Opelkrise «Lasst Google Autos bauen!». Geistiges Eigentum, Urheberrecht oder Commons-based Peer Production sind längst nicht mehr nur Stichworte einer intellektuellen Feuilleton-Debatte oder linksradikaler Computer-Nerds. Text lesen
    Thomas Lohmeier
    29.06.2010: Crossoverprojekt Zukunftsvertrag
    Die GRÜNEN fordern den „Green New Deal“[1], Katja Kipping von den Linken setzt dagegen lieber auf einen „Red-Green-Deal“[2]. Dazu eine Antwort von Marco Bülow (SPD MdB, Mitglied im ISM) Text lesen
    Marco Bülow
    28.01.2010: Der Vier-in-Einem-Song
    Die La-Palma-Connection
    Der Vier-in-Einem-Song, nach der Melodie von „Mamor, Stein und Eisen bricht“: Bei einer dialektisch-feministsichen Weiterbildungswoche, an der Frauen aus Ost und West und aus verschiedenen Strömungen der Linkspartei teilnahmen entstand folgender Liedtext. Text lesen
    Diverse Autorinnen
    12.09.2009: Für eine soziale, libertäre und ökologische Politik
    Eine Replik auf Klaus Lederer
    Seit einiger Zeit gibt es eine Debatte darüber, in welchem Verhältnis die linken Parteien und Bewegungen zur Freiheit stehen. Hier ist der von Robert Zion initiierte Aufruf „Links-libertär“ zu nennen. Zuletzt hat auch Klaus Lederer einen Beitrag in der Zeitschrift „Blätter für deutsche und internationale Politik“ dem Verhältnis von der Linken und der Freiheit gewidmet: Das Zeitalter des Zwangskollektivismus, der Fixierung auf Klassengegensätze und des Anti-Individualismus sei vorbei und es nun Zeit, die linken Parteien und Bewegungen mit dem Freiheitsbegriff auszusöhnen. Wolfgang Strengmann-Kuhn antwortet ihm und kritisiert, dass die von Lederer aufgeworfene Perspektive erstaunlich allgemein und blass bleibt. Diese fehlende Konkretisierung eines links-emanzipatorischen Aufbruchs möchte Strengmann-Kuhn aus einer grünen Perspektive nachholen und den Versuch unternehmen das Begriffspaar „links-libertär“ bzw. „sozial-libertär“ zu definieren. Text lesen
    Wolfgang Strengmann-Kuhn
    15.05.2009: Wiederholung eines Grundfehlers
    In guter Gesellschaft? – Zum Nahles/Cruddas-Papier
    Der Aufschrei in den konservativen Medien ob des vermeintlichen Linksrucks der Sozialdemokratie nach der Veröffentlichung des SPD-Wahlprogramms war nicht von Dauer, nachdem nüchterne Kommentatoren auf den machtpolitischen Kontext hinwiesen, in dem Schröders Erben seit geraumer Zeit operieren. Nichts Neues also unter der sozialdemokratischen Sonne? Text lesen
    Robert Zion und Norbert Schepers
    04.05.2009: „Ausverkauf der Politik“
    Ein gelungenes Buch von Katja Kipping
    Würde dieses Buch Katja Kippings auf wundersame Weise zur Lektüre in den Schulen, so hätte die junge Generation ein paar Chancen mehr, der Demokratie neues Leben zu geben. Würde es in der LINKEN viel gelesen, täte es auch deren Erneuerung als Antwort auf die gegenwärtige große Krise gut. Text lesen
    Dieter Klein
    15.01.2009: Undogmatische Marxisten
    Zum Jahrestag der Gründung der KPD(O) 1928/29
    Spaltungserscheinungen aufgrund unüberbrückbarer Widersprüche in politischer Theorie und Praxis sind und waren in der politischen Linken nicht außergewöhnlich. Eine diesbezüglich höchst interessante Spaltung ereilte die stalinisierte KPD Thälmanns der späten zwanziger Jahre, als sich „rechte“ Parteimitglieder unter Führung der früheren Parteivorsitzenden Heinrich Brandler und August Thalheimer zu einer zunächst innerparteilichen Plattform zusammenschlossen, der KPD(Opposition). Christian Wienert Text lesen
    Christian Wienert
    17.12.2008: Vom Ethos der einen Menschheit
    Der vom Menschen verursachte Klimawandel kommt schneller als prognostiziert und wird umwälzende Folgen haben. Zugleich trifft dieser Klimawandel die Menschheit in einer Entwicklungsphase, in der die demografischen Dynamiken in den reichen Staaten der Nordhalbkugel und den armen Staaten des Südens in genau entgegengesetzte Richtungen verlaufen und in der mit der Krise der globalen Finanzmärkte das ökonomische Aussteuerungssystem des globalen Kapitalismus einen Infarkt erlitten hat. Wie viele Bypässe die Staaten nun auch national oder international legen werden, wie viel Hunger und staatliche Instabilität im Süden und an den Küstenregionen unseres Wasserplaneten nun auch eintreten und wie dramatisch Wanderungs- und Migrationströme nun auch immer ausfallen werden, eines ist sicher: Wir müssen uns die nächsten Jahre entscheiden ob und wie wir auf diesem Globus weiterleben wollen. Wir? Text lesen
    Robert Zion
    24.08.2008: Unfrieds „ÖKO“-Elite
    Interview mit dem stellv. Chefredakteur der taz
    Peter Unfried, stellv. Chefredakteur der taz und seit seinem Bucherfolg “ÖKO“ (DUMONT Verlag) von Daniel Cohn-Bendit kurzerhand zum Anführer einer neuen Öko-Revolte ernannt, zeigt sich angesprochen auf eine Revolte von links erstaunlich handzahm. Laut Unfried begleite die taz den Erfolg der LINKEN zwar nicht euphorisch, aber mit Neugier, ergebnisoffen und vorurteilsfrei. Text lesen
    Alexander Wallasch
    24.08.2008: Liebe ist auch keine Lösung
    Warum „Sex and the City – der Film“ eine einzige Enttäuschung ist
    Caren Lay nimmt den Kinofilm zur Kultserie Sex and the City kritisch unter die Lupe. Der Kinofilm widmet er sich einer überaus spannenden Frage. Thema ist nicht länger die Suche nach Liebe, sondern wie es sich eigentlich lebt, wenn frau sie endlich gefunden hat. Und das muss schlimm sein - so zumindest der Eindruck, den der Film vermittelt Text lesen
    Caren Lay
    22.05.2008: Wir brauchen eine neue Kultur der politischen Arbeit innerhalb der Linken
    Rede beim Release-Event am 16. Mai 2008
    Grußwort von Gerd Siebecke (VSA: Verlag, Hamburg) auf der Release-Party anlässlich des Erscheinens der ersten Ausgabe des "prager frühling" am 16.05.2008 im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Text lesen
    Gerd Siebecke
    18.04.2008: LesBar