Es gibt Begegnungen, die niemals stattgefunden haben, die aber spekulativ nachzuholen sich lohnt. Ein solches Gedankenexperiment erhellt vergangene Möglichkeiten und mit ihnen die Geschichte, die ja dann doch anders kam. Der Reiz solcher Spekulationen steigt, wenn es sich um Begegnungen handelt, die in einer spezifischen historischen Situation geradezu in der Luft lagen. Eine solche Begegnung hätte sich im Jahre 1916 in der Züricher Spiegelgasse ereignen können, zwischen zwei exponierten Vertretern der politischen und der künstlerischer Avantgarde.
