Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

Redaktionsblog

  • Der Kinotipp: Sachamanta

    07.10.2012
    "Das Radio: meistens ist es für uns ein ‘Plätschermedium’. Musik dudelt so dahin, unterbrochen von Werbung, dann von Nachrichten. Wir verwenden es als Musikteppich zum Abwaschen und Wäsche zusammenlegen, zum Ablenken im Stau. Dass Radio ein kämpferisches Medium sein kann, dass Radio hören subversives Potential hat, können sich viele nicht vorstellen ...
  • Wir haben gelernt!

    23.08.2012, SG
    Es wird vermutlich noch etwas dauern bis es einen Gedenktag für das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen gibt. Der Weg dahin wird gerade geebnet. Wie durch ein Wunder ist bei dem Pogrom 1992 niemand in Rostock-Lichtenhagen getötet worden. Obwohl angereister und einheimischer RassistInnenmob den Willen zum Morden ausdrücklich erklärte und obwohl die damalige Polizeiführung den Unwillen demonstrierte, Mord zu verhindern ...
  • Dokumentarfilm "Sachamanta" im Preview in Berlin zu sehen

    08.08.2012, Mark Wagner
    In der letzten Ausgabe des Prager Frühlings schrieb Viviana Uriona über die Situation freier Radios in der Bundesrepublik. Die Bilanz fiel düster aus. Heller ist sie anderswo. Urionas aktueller Dokumentarfilm "Sachamanta" erzählt von der wichtigen Rolle freier Radios in Argentinien für den Kampf der Indigenen gegen Landraub und Unterdrückung ...
  • Der rote Faden des Plan B

    06.08.2012, SG
    Die Grundthese des Projekts Plan B lautet: Der ökologische Umbau kann nur dann gelingen, wenn er durchgehend als soziales und demokratisches Erneuerungsprojekt angelegt ist. In der Lesbar erläutert Ulrich Schachtschneider die zentralen Ideen ...Zum Artikel: Den roten Faden weiterspinnen ...
  • Welcher Liberalismus?

    03.08.2012
    Der dpa-Korrespondent war nach der Veranstaltung „Update oder neues Betriebssystem?“ wohl auch orientierungslos. Bernd Schlömer hatte Katja Kippings Gesprächseinladung angenommen. Die beiden diskutierten, von Freitag-Chefredakteur Jacob Augstein moderiert, über politische Schnittmengen und Differenzen der beiden Parteien ...
  • "Update oder neues Betriebssystem?" Katja Kipping im Gespräch mit dem Piraten-Chef Bernd Schlömer

    30.07.2012, Redaktion prager frühling
    Spätestens seit ihrem Einzug in die Landesparlamente von Berlin, Saarland, Schleswig-Holstein und NRW haben sich die Piraten als ernstzunehmender politischer Akteur etabliert. Mit ihren Themen Bürgerrechte, Partizipation, Transparenz, Grundeinkommen, freie Bildung, kostenloser ÖPNV treffen die Piraten oft den Kern einer libertären linken Klientel ...
  • Die Wachfrau

    12.07.2012, Marlen Brückner
    Ich fragte die Frau, ob sie Gewerkschaftsmitglied sei, sie nickte. „Aber es sind noch zu wenige organisiert, oder?“ „6-Tage-Wochen sind in der Branche üblich. Da geht es uns noch gut, weil wir nach tariflichem Mindestlohn bezahlt werden. Was heißt Mindestlohn! 7,50 Euro die Stunde.“ „Es reicht nicht aus einfach zu sagen es ist die Branche ...
  • Der Sinn des Labenz

    10.07.2012, SG
    Ein Witz: 172 Wirtschaftswissenschaftler schreiben einen einzigen Brief! Das ist doch unökonomisch, lacht der Betrachter! Doch die Herren Ökonomen legen nach. Sie outsourcen die Verkündigung des Inhalts gleich an die LeserInnen der FAZ: Bitte tragen sie unsere Sorgen bei den Abgeordneten ihres Wahlkreises vor ...
  • Isch verzischte

    07.07.2012, Jörg Schindler
    Es ist einer der Momente, in der die Piratenpartei sich endlich aus der Deckung wagt und politische Position bezieht. Zwar nicht als Gesamtpartei, aber doch - und das muss man der Partei durchaus als ihrige zurechnen - über die Auffassung ihres politischen Geschäftsführers, Johannes Ponader. In der FAZ vom 4 ...
  • banken müssen langweiliger und kleiner werden

    29.06.2012
    "Verantwortlich sind die drei U: Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz, Ungleichgewichte bei Vermögensverteilung und Unterregulierung der Finanzmärkte.", so Sven Christian Kindler über die Gründe der Finanzkrise. Über diese Analyse herrschte weitgehende Einigkeit im prager-frühling-Gespräch mit den Abgeordneten Hilde Mattheis (SPD), Sven-Christian Kindler (GRÜNE) und Axel Troost (DIE LINKE) ...
  • Bordieu durch den Lattenzaun

    25.06.2012
    Unsere Autorin Katalin Gennburg – im zivilen Leben Parteitagsdelegierte für die BAG Städtebau- und Wohnungspolitik und Stadtsoziologin — hat den sozialen Raum des Parteitags vermessen, die tragenden Pfeiler analysiert und geschaut, ob noch alle Latten am Zaun sind. Das Ergebnis gibt es hier zu lesen ...
  • Eine Zahl zum Merken

    18.06.2012, Uwe Schaarschmidt
    Am 16. Juni 2012 gab die zwei Wochen zuvor gewählte Vorsitzende der LINKEN, Katja Kipping, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein Interview. Es ging ums Geld. Nebenbei natürlich auch um Arbeit – das übliche. Nichts ungewöhnliches also, auch der zweifelnde Unterton in den Fragen nicht, ...
  • Die Krise von E bis U

    18.06.2012, SG
    Veranstaltung am 20.6.2012 / Beginn: 19 Uhr / Regenbogenfabrik Berlin /Lausitzer Straße 22 Mehr als zwei Jahre dauert die „Euro-Krise“ nun an. Die Debatten über ihre Ursachen und über Krisenlösungen sind unübersichtlich und widersprüchlich. Eine klare linke Perspektive lässt sich kaum erkennen ...
  • Ein Mann, ein Buch

    09.06.2012, Redaktion
    Der Titel der 1999 von Alex Demirović veröffentlichten Habilitationsschrift ist gleichzeitig die treffendste Beschreibung ihres Autors. Ließe man den Untertitel „Die Entwicklung der Kritischen Theorie zur Frankfurter Schule“ weg, stände auf dem suhrkampschlichten Einband: „Alex Demirović: Der nonkonformistische Intellektuelle ...
  • Eine Kandidatur weniger

    29.05.2012, Lena Kreck
    Nach Oskar Lafontaine erklärt nun auch Karsten Krampitz, nicht für den Parteivorsitz kandidieren zu wollen:Liebe Genossinnen und Genossen, als ich am Dienstag, den 22. Mai, auf der Berliner Regionalkonferenz meine Kandidatur für den Bundesvorsitz der Linken bekannt gegeben habe, wollte ich den Delegierten in Göttingen die Möglichkeit einer wirklichen Wahl eröffnen ...
  • Guter Sozi, böser Sozi.

    21.05.2012, Jörg Schindler
    Sarrazin vs. Steinbrück?Fiskalpakt hier, "raus aus dem Euro" da. Rechte SPD hier, rechtsradikale SPD da. - Offenbar ist das die Spannbreite, in der Fernseh-Erklärbären wie Günther Jauch Politik wahrnehmen. Doch verfolgte man dieses so genannte "Streitgespräch" bei Günther Jauch am letzten Sonntag abend etwas genauer, konnte man erkennen, dass die EU-Wirtschaftskrise zwischen diesen Polen gar nicht strittig diskutabel ist ...
  • Ein Vorschlag zur Personaldebatte

    16.05.2012, Lena Kreck
    Seit der Fusion von PDS und WASG träume ich davon und nun scheint mir der beste Zeitpunkt zu sein, um meine Idee in den Ring zu werfen: Ich schlage für den Parteivorstand zumindest für die kommende Legislatur einen reinen Frauenvorstand vor. Der Grund ist nicht darin zu suchen, dass es Frauen qua Geschlecht möglicherweise besser machen (Gott bewahre!), sondern in den folgenden beiden Punkten:1 ...
  • Nach dem Neoliberalismus geht’s weiter ...

    13.05.2012, Redaktion prager frühling
    Vor etwa einem Jahr haben wir die LINKE freundlich darauf hingewiesen, dass die bescheidenen Wahlergebnisse in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Ausdruck eines Wandels der gesellschaftlichen Hegemonie sind und nicht (nur) irgendwelcher hausgemachten Querelen oder der Atomkatastrophe in Japan. Wir empfahlen: kein Schönreden ...
  • Ab 18.01 Uhr wird zurückgeschossen: HWWI will "europäisches Protektorat"

    07.05.2012, Jörg Schindler
    Die griechischen Wahlkabinen hatten gerade geschlossen, und das von Europas Neoliberalen befürchtete Ergebnis ist eingetreten: Selbst mit dem "Bonus" von 20% aus dem Wahlgesetz, das die realen Mehrheitsverhältnisse zugunsten der konservativen "Nea Demokratia" noch verzerrt, gibt es offenbar keine Mehrheit für die Fortsetzung der Sparbeschlüsse in Griechenland ...
  • Deutschlands neuer Exportschlager: Die Investitionsbremse

    28.03.2012, Thomas Lohmeier
    Morgen wird der Bundestag in erster Lesung über den “Fiskalpakt” befinden. Der verpflichtet die unterzeichnenden Staaten der Eurozone eine “Schuldenbremse” in ihren Verfassungen zu verankern, die eine weitere Kreditaufnahme faktisch verbietet. Übersteigt ihre Verschuldung 60 % ihres Bruttoinlandsproduktes, sollen sie zudem bestraft werden ...
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