Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)
06.10.2011

Badbye Facebook

Alexander Wallasch
R.I.P. facebook

Ich bin jetzt profillos. Ich bin abgemeldet. Bei Facebook. Ich bekomme jetzt Facebook second-hand: Die angeblich spannendsten Facebook-Postings und Kommentare via E-Mail von Ex-„FB-Freunden.“. E-Mails als Methadon vom Facebook-Entzug. Denn klar, den gibt es natürlich. Als ich zum Ausstieg aufrief lautete die verzweifelte Antwort: „Aber wohin sollen wir dann?“ Wie tief sitzt die Sucht? Ich bin mal ehrlich: Ich erinnere mich daran, sogar nachts aufgestanden zu sein, um etwas zu posten, zu kommentieren oder einfach nur um Reaktionen auf meine Postings oder Kommentare nachzuschauen.

Jetzt schreibe ich offline, in Word. Der kleine schmucklose Cursor blinkt. Also streng genommen „Bleistift und Papier“. Ein Gefühl wie bei Brot und Wasser? Nein, denn ein Gedanke entwickelt sich, weitere Gedanken kommen dazu. Eine Idee entsteht. Eine weitere. Und dann lese ich etwas, das mir so gefällt, wie mir früher Sachen gefallen haben, denen ich die Zeit gelassen habe, die sie eben brauchen. Und tatsächlich: Ich fange an, meine natürliche Geschwindigkeit wiederzufinden. Vielleicht hat das sogar etwas mit einem Biorhythmus zu tun. Mit natürlicher Geschwindigkeit. In meinem Format. In meinem Cluster. Jawohl: Der Ernstfall ist wieder eingetreten. Und das fühlt sich gut an. Facebook ist die Probebühne. Schreiender, lauter, vergesslicher. Oder einfach dümmer.

Per E-Mail klopfen mir Noch-Facebooker auf die Schulter. Klar: Süchtige muntern sich gegenseitig auf. Fast so, als gäbe es einen Ausstiegskonsens. Aber auf Methadon fehlt dieser spezielle Kick. Das weiß eben jeder. Das macht es so schwer. Diese rauschhafte Punktlandung eines schnellen Kommentars, der einen laschen Thread erst richtig zum Leuchten bringt. Ein vielfach ge-like-ter kurzer Kick mit einer Wirkzeit – typisch Sucht! – die mit der Zeit immer kürzer geworden ist. Immunität gegen Facebook? Oder reine Überlebensstrategie?

Facebook: Ein paar machen den Lead, andere orientieren sich. Und so bleibt es dann Thread für Thread. Alle sind süchtig nach ein bisschen Bekanntheit und das bedient Facebook eben leider perfekt. Omnipräsent. Ein übles Gesellschaftsgeschwür. In Zukunft will Facebook-Zuckerberg, das wir unser ganzes Leben auf das Facebook-Profil pressen. Aber Pustekuchen im Facebook: kein Aufschrei, kein panisches Verlassen, keine plötzliche Erkenntnis. Ja doch: Ein Verhalten wie im stillen Auge einer Massenpsychose. Das Schweigen der Lämmer. Freiwillige Aufgabe von Autonomien, die doch im Laufe des Erwachsenwerdens so mühevoll errungen wurden. Ich bin sicher: Wäre Facebook in Flaschen abgefüllt, hätten wir ein beängstigenden Maß an Beschaffungskriminalität, die hilflos machen würde. Ich bin jetzt nicht mehr im Facebook. Und ich bin auch sicher: Nein, man kann nicht nur ein bisschen Facebook sein. So wie man nicht ein bisschen heroinabhängig sein kann. Aber das Entscheidendste: Es geht um unsere Daten, es geht um Verwertung von Daten, es geht um Datenschutz, es geht um Auslieferung – und wer das alles zulässt, der stellt Freiheit in Frage. Freiheit ist in der Demokratie fest eingebettet. Aber Facebook steht mit der Demokratie auf Kriegsfuß. Facebook ist ein hässliches Kind unserer Zeit. Eine Zeit in der Demokratie kein absoluter Wert mehr und sie in Frage zu stellen längst kein Tabu mehr ist. China und Russland sollen gute „Freunde“ bleiben. Und was war mit der Facebook-Revolution? Wer an so einen Medien-Quatsch glaubt, der postet auch Bilder von seinen Katzen und wünscht seinen „Freunden“ jeden Abend drei Mal hintereinander „Gute Nacht!“ und steht dann trotzdem 25 Min. später wieder auf. Einsamkeit. Elend. Traurigkeit. Und das hundertfach ge-like-t.

Ich behaupte obendrauf noch – und auch davon bin ich zutiefst überzeugt: Das Alles ist auf kurz oder lang ein Vernichter von Meinungsvielfalt. Ein übler Gleichmacher. Nicht mal nur aus sich heraus, sondern noch viel mehr über vorauseilenden Gehorsam. Freiwillige Selbstkontrolle. Und die war schon immer der Feind der Vielfalt. Diese läppisch gleichförmigen Profile entwickeln sich zu Brutkammern für Blogwart-Charaktere. ‚Das ist antisemitisch, jenes rechtsradikal, anderes wieder Porno oder verdächtig kinderfreundlich.’ Die Denunziation als Volkssport einer andere – aber letztlich auch sich selbst – verachtenden Klientel. Was daraus folgt und sich immer mehr durchsetzt, ist ein wachsendes Bedürfnis nach Anti-Freiheit. Facebook als fiese Konzentrationsmaschine. Alles konzentriert sich in einem Facebook-World-Areal und die fleißigen Wächter-Bienen holen ihren sternschnuppigen Promistatus aus der Anklage. Was für eine Zukunft. Wenn der Blogwart drei mal schreit: VERWARNUNG ! ULTIMATUM! AUSSCHLUSS!

Nein, Facebook ist keine öffentlich-rechtliche Anstalt. Aber wer weiß heute überhaupt noch den Unterschied? Ja doch, ein Problem ist eben auch, das Jüngere heute überhaupt nicht mehr über die Erfahrung verfügen, was ist, wenn neuralgische Institutionen und Industrien in Gemeinschaftsbesitz sind: Straßenbahn, Stadtwerke, Badeanstalten, Telefonnetze, Bahnverkehr. Zukunftsforscher sind sich einig – Facebook wird zum Lebensmittelpunkt einer neuen Weltgemeinschaft werden. Aber diese neue Weltgemeinschaft wird sich in Privathand befinden.

Das ist doch das eigentlich Erschreckende. Die hohe Facebook-Akzeptanz läuft synchron mit einer Akzeptanz der fehlenden Kontrolle und fehlenden rechtsabgesicherten Einflussnahme auf so ein weltumspannendes Organ wie die Facebook-Plattform.

Jetzt, wo wieder Banken verstaatlicht werden mussten um dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten, geht dem einen oder anderen jungen Bürger vielleicht doch noch ein Licht auf, das auch an anderer Stelle Potential für Schieflagen vorhanden sein könnte. Aber der Wutbürger in Deutschland ist über 45. Bei den Jüngeren verpufft das „Vorsicht!“-Signal auf einer mit Katzenbildern und „Guten Nacht“-Wünschen zugemüllten Pinnwand. Zwei, drei Kommentare, vielleicht sogar mit letzter Kraft ein Posting, und schon ist der ganze Druck vom Kessel. Und damit hat sich auch eine Erkenntnis verflüchtigt, die früher, als der Feind der Freiheit noch hinter dem eisernen Vorhang verborgen schien, elementar war: Wir haben in unseren westlichen Gesellschaften einen hohen Rechtsstandard – bzw. ein hohes Unrechtsgefühl – das ohne unsere penetrant andauernde Gegenwehr mehr und mehr auf ein niedriges globales Weltniveau eingeschmolzen wird. Ein verheerender Fehler. Und umso mehr eine der wichtigsten zukünftigen Staats- und Bildungsaufgaben: Auf diesen Missstand aufmerksam machen! Transparenz anstreben und sichern. Wir versündigen uns dabei übrigens nicht nur an unseren Nachfahren, sondern ebenso an unseren Vorfahren, die dieses Rechtsbewusstsein mühsam gegen die gekrönten Zuckerbergs der Vergangenheit erkämpft haben. Deshalb: Einen Zuckerberg sollte man als das darstellen, was er ist: Ein einzelner Mensch mit zu viel Machtfülle. Mit einer obszönen Form von Macht, die nicht in Privathände gehört. Kürzer gesagt: Facebook gehört unabhängig kontrolliert: Da hilft es nicht dubios und positivistisch von einer „Selbstkontrolle“ zu fabulieren oder gar anzunehmen, Probleme würde sich im Facebook aus sich heraus regulieren. Nein: Dafür braucht es eine verantwortliche Verwaltung, eine mit staatlicher Macht ausgestattete Kontrollbehörde. Eine, die Verantwortung trägt. Und eine die uns Rede und Antwort stehen muss. Oder noch kürzer: Austreten. Abmelden. Tatsachen schaffen. Nicht Profil sein, sondern Mensch mit Profil. Also Anti-Facebook.

Alexander Wallasch ist Autor, Journalist und Texter. Sein Roman „Hotel Monopol“ (Alexander Wall) beschreibt ein „erschreckend lebendiges Panoptikum“ (DIE WELT), bevölkert von Menschen auf ihrem Weg nach ganz unten. Wallasch ist Kolumnist für SUBWAY. Für die TAZ entdeckte er Andreas Baaders Plattenliste und besuchte einen Bauern, der überhaupt keine Frau sucht. Der fünffache Familienvater findet etwas anderes als eine linke politische Positionierung fast unanständig.

Das T-Shirt zum facebook-Austritt kann hier bestellt werden.

  • Mögen

  • Versenden
  • Ausdrucken

Artikel versenden

Absender

Empfänger

Nutzungsbedingungen*

Ich verpflichte mich zur wahrheitsgemäßen Angabe meiner Daten. Ich weiß sicher, dass der/die Empfänger/in mit dem Empfang der E-Mail einverstanden ist. Ich übernehme die Verantwortung, wenn dies nicht der Fall ist. Zur Entlastung des Websitebetreibers gestatte ich, dass Datum, Uhrzeit, beide E-Mail-Adressen und meine IP-Adresse gespeichert werden. Nicht gespeichert wird die Nachricht an den Empfänger.

Schließen

Kommentar abgeben

Kommentare

  • facebook-gegenrede "Auferstehung erforderlich"

    Kommentar von heinrich schmitz
    geschrieben am 06. Okt 2011 19:48

    Falls Alexander Wallasch wirklich facebook-süchtig gewesen wäre - was ich ernsthaft bezweifle - , wäre sein fb- Verzicht zunächst einmal ein richtiger Schritt - Entgiftung. Ob allerdings der Konsum mittels per mail übermittelter facebook.--threads mit dem Konzept der Methadon-Substituition vergleichbar ist, glaube ich nicht. Schließlich bekommt er "echten Stoff" , allerdings nicht mehr vom Hersteller, sondern vom Zwischenhändler.

    Jede technische Neuerung, sei es auf dem Gebiet der Mobilität,sei es auf dem Gebiet der Kommunikation birgt neue Gefahren. Und bei jeder Neuerung gibt es Menschen, deren Ängste bezüglich dieser Gefahren sich ins Unermessliche steigern. Das war bei der ersten Eisenbahn nicht anders als bei den ersten Autos, dem Radio, dem Fernsehen,dem Telefon oder dem internet. All diese Dinge, die aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken sind, lösten bei ihrer Einführung Ängste aus, über die wir heute nur lachen können. Das heißt nicht, dass diese Dinge nicht auch gefährlich sind, gleichwohl nehmen wir sie z.B. im Straßenverkehr bewusst in Kauf, um die unbestreitbaren Vorteile genießen zu können. Nicht anders ist es bei facebook. Die von Alexander Wallasch angeführten Gefahren bestehen gewiss - sie sind aber nicht nur beherrschbar, sondern auch im Rahmen der revolutionären Vorteile, die facebook bietet, mit einem angemessenen Risikobewusstsein auch hinnehmbar. Ich käme nicht auf die Idee, auf das Autofahren oder das Fliegen zu verzichten,nur weil mir die Gefahren von Unfällen bekannt sind. Wer nicht bereit ist etwas zu riskieren, darf eigentlich nur noch in einem von der Außenwelt vollkommen isolierten Bunker bleiben und sich dort von selbstgezogenen Sprossen ernähren - ach nee, Sprossen war jetzt kein gutes Beispiel. Das Leben ist nicht ohne Risiken aber - no risk no fun.

    facebook ist aufgrund seiner unglaublichen Reichweite auch in der politischen Welt eine Gefahr. Wie jedes Massenmedium ist facebook zur Meinungsbildung geeignet. Da kann durch entsprechende Propaganda und Fehlinformationen manches Unheil angerichtet werden. Andererseits kann staatliche Propaganda auch blitzschnell aufgedeckt werden. Unrecht z.B. Menschenrechtsverletzungen bei Demonstrationen sofort per smartphone um die Welt geschickt und von keinemUnrechtsregime zurückgeholt werden.

    Die Informationen können an den normalen Medien vorbei blitzschnell um die Welt gehen und helfen Menschen in anderen Ländern zu informieren, die von den "normalen" oder staatlichen Medien nicht informiert werden. So konnte ich z.B. meine japanischen facebook-freundinnen und -freunde über die hier bekannten Informationen über die Atomreaktorkatastrophe auf dem Laufenden halten. Die wussten zunächst so gut wie gar nichts darüber. Übrigens - ohne facebook hätte ich vermutlich gar keine japanischen facebook-freunde und diese würden mich niemals kennengelernt haben. Gleiches gilt auch für die ganzen Musiker auf der ganzen Welt und es gilt auch für Alexander Wallasch, der erst ein lustiger facebook-freund und dann ein richtiger Freund wurde. Alleine das ist mir wert, die politischen Gefahren von facebook in Kauf zu nehmen.

    facebook mit derzeit rund 800 Milionen Nutzern wird nicht verschwinden, weil Alexander Wallasch oder ein paar Hundertausend oder auch ein paar Millionen ihre Profile löschen. Es wird höchstens verschwinden, weil es etwas besseres geben wird. Solange facebook aber existent ist, darf man es nicht alleine lassen. Es ist vielmehr erforderlich, dass denkende Menschen, Menschen mit Meinungen und Grundsätzen, Werten und Ideen, Herz und Hirn, und einem Arsch in der Hose, also gerade Menschen wie Alexander Wallasch, ein Auge auf diese Medium haben, schreien, wenn sie schreien müssen, sagen, was sie zu sagen haben, und deutlich korrigieren was aus ihrer Sicht falsch ist.

    Meinungsfreiheit ist ein viel zu hohes Gut als dass wir das den anderen überlassen dürfen, denen die facebook für ihre egoistischen Zwecke einsetzen. Arschlöcher gibt es überall , aber bei facebook kannman sie entlarven, kaltstellen und meinetwegen auch Arschloch nennen. Zensur, Blockwartdenken und Repressalien haben bei facebook nichts verloren. Es braucht Köpfe , meinetwegen auch leader ( klingt jedenfalls besser als Führer ), die nicht nur eine Meinung haben, sondern auch in der Lage sind, diese kraftvoll zu formulieren. Es braucht Provokation und Provokateure um aufzurütteln, zum Denken anzuregen, Gedanken in die facebook-Welt und damit auch in die reale Welt zu setzen. Es braucht Menschen die Zeitungen lesen und die aus ihrer Sicht diskussionswürdigen Artikel posten, kommentieren und damit andere klüger machen. Oder auch einfach nur Spaßvögel, die einem nach einem anstrengenden Arbeitstag ein lustiges Bild oder eine gute Musik zeigen.

    Auch interne facebook-Problem und Gefahren müssen ständiger Gegenstand der postings und gegenseitigen Information sein. facebook als Unternehmen kann nicht daran interessiert sein dauerhaft als datengeiler Moloch dargestellt zu werden. facebook lebt von seinen usern und wenn die alleine oder in Gruppen Veränderungen fordern, wird auch der böse böse Zuckerberg verstehen, dass er diese Änderungen anordnen muss, weil sonst tatsächlich das passiert , was er als Schlimmstes fürchten muss, das facebook verschwindet. Das Phänomen des social networks wird deshalb nicht mehr verschwinden, weil die Vorteile unübersehbar sind, aber es könnte sein das facebook, wenn es den Bogen überspannt bzw. den überspannten Bogen aufgrund des Druckes seiner user nicht wieder entspannt, verschwindet. Aber jetzt bereits den Kampf für eine nutzerfreundliches facebook aufzugeben fände ich schade. Einer den wir dafür brauchen wäre Alexander Wallasch - es sei denn, er sei tatsächlich facebooksüchtig gewesen.

    Eine Wiederauferstehung ist nach einem facebooksuizid nicht nur möglich , sondern erforderlich. Wiederauferstandene sind nicht nur bei Matussek herzlich willkommen.

  • Dislike or like

    Kommentar von Alexander
    geschrieben am 06. Okt 2011 22:25

    Ich frage mich gerade, ob das "gefällt mir" unter dem Artikel nicht letztlich ein "dislike" ist. Denn das "liken" konterkariert das Statement doch, oder? ;)

  • Demokratie

    Kommentar von Frank
    geschrieben am 14. Okt 2011 09:30

    So what? Niemand muss facebook nutzen. Viele nutzen es nicht, viele melden sich wieder ab, keiner schreit deswegen rum.

    Klar, es gibt problematische Sachen, die werden auch öffentlich thematisiert.

    Aber ein facebook in Staatshand oder einer staatlichen "Kontrollbehörde" unterliegend wäre der Traum chinesischer, syrischer, iranischer oder auch deutscher Politiker.

    Und solche Vorschläge kommen von "Linken"..... .

    • Alexander Wallasch
      16. Okt 2011 11:01
      Demokratie
      Ja Frank. Linke schlagen auch vor, Banken zu verstaatlichen. Es ist schockierend ;) Aber im Ernst: Was hast Du gegen staatliche Kontrolle? Und was hat China mit europäischen Demokratien zu tun? Wenn Du von vorne herein vom staatlichen Missbrauch ausgehst, was soll dann erst in Privathand passieren? Der Staat sind wir! Vergiss das nicht. Und wen Du da ein anderes gefühl hast, dann tu was. Reg Dich auf. Ändere das. Mach mit. Sei selbst Staat, Volk ... wie immer Du es nennen willst: Der Staat ist nicht Deine Mutter. Und die Brust ist leer, die Milch alle. Da müssen wir befruchtend tätig werden, wenn wir wieder was nuckeln wollen. Fang doch aml da an, wo es im Moment brodelt. Richte Dich ein. Kämpfe halt, wenn Du es theatralischer formuliert haben willst. Und nein, Du machst es Dir zu einfach: Denk doch mal an die Einführung der Plastikkärtchen. Versuch heute mal, deinem Vermieter Bargeld zu überweisen. oder ohne die Dinger zu leben. Es geht nicht mehr. Und die Dinger haben, außer der Bequemlichkeit, nicht einmal Suchtfaktoren aufzuweisen.
  • Frank

    Kommentar von Frank
    geschrieben am 17. Okt 2011 17:07

    "Linke schlagen auch vor, Banken zu verstaatlichen. "

    Was daraus wird, kann man an Staatsbanken wie der Bayerischen Landesbank, der HSH-Nordbank, der Landesbank Berlin etc etc. sehen.

    "Was hast Du gegen staatliche Kontrolle?"

    Der Staat hat sich aus Medien herauszuhalten. Inhaltlich und personell. Wir brauchen keine neue "Aktuelle Kamera".

    "Schuldknechtschaft" – Plakate, 9/11inside-Jobler, BüSo, Truther, Infokrieger, Heimatschützer und die unvermeidlichen Palästinabefreier.

    Deutschland leidet. Ausgemergelte Körper, die Kleidung in Fetzen herunterhängend. Keinen Cent in der Tasche. Die Bilder werden um die Welt gehen. Und das allerschlimmste, nur noch EDGE auf dem iPhone! Das Netz ist überlastet, weil alle gleichzeitig twittern, facebooken und flickr´n. Ganz eindeutig ist der Kapitalismus am Ende, wenn er nicht einmal vier Balken auf die Anzeige bringt.

    Doch schon keimt Hoffnung auf: Vielleicht spenden die NordkoreanerInnen etwas? Oder die chinesischen ArbeiterInnen, die die Jack-Wolfskin-Funktionskleidung der DemonstrantInnen hergestellt haben? Oder die SonderwirtschaftszonenarbeiterInnen, die die Kommunikations – und Uunterhaltungselektronik des westlichen Prekariats in 35-Stundenwochen mit vollem Lohnausgleich produzieren?

    "Die Linke machte einmal den Fehler anzunehmen, daß sie ein Monopol auf Antikapitalismus hätte; oder umgekehrt: daß alle Formen des Antikapitalismus zumindest potentiell fortschrittlich seien. Dieser Fehler war verhängnisvoll – nicht zuletzt für die Linke selbst." Moishe Postone, 1974

    Massenprotest ist kein Wert an sich, solange die "Wut" den Geist überlagert.

    Im Zweifelsfall werden IMMER die rechtsextremistischen, faschistischen Kräfte die besseren Populisten sein, weil ihre einfachen "Lösungen" an die Emotion der Masse appellieren. Dann werden Sündenböcke gesucht und die Wut der Masse gegen Individuen kanalisiert.

  • alexander

    Kommentar von Alexander Wallasch
    geschrieben am 19. Okt 2011 09:08

    Ach komm Frank – das ist doch altbacken. Gerade die Themen der LINKEN haben dafür gesorgt, das Themen überhaupt auf dem Tisch sind.
    geh doch mal die aktuelle Agenda durch. 1974 war eine andere Welt, heute sind linke Themen nicht nur gesellschaftsfähig, sondern quer durch alle Parteien ausweglos anerkannt. Nur das man das Copyright nicht anerkennt. Sei es drum. Hauptsache es wird umgesetzt. Du wirst Dich im Gegenteil wundern, wenn die albernen obsoleten Alt-Anti-Kampagnen in den Medien irgendwann doch Wirkung zeigen. Ohne die LINKE mindestens in Mahnerfunktion wird es hier bald sehr düster werden. Aber das muss man kapieren.

  • Widerspruch

    Kommentar von Bernhard Kröger
    geschrieben am 20. Okt 2011 23:43

    Facebook ist vor allem das, was man aus ihm macht. Die Dynamik der Occypy-Bewegung wäre ohne es absolut undenkbar!

    • Alexander Wallasch
      25. Okt 2011 13:23
      Ach Quatsch, das könnte man dann doch für Alles und Nichts behaupten ... Und natürlich spielen die Medien hier die entscheidende Rolle und nicht das Handy. Die Wall-Street ist besonder zur Zeit ein neuraligischer Punkt. Einhundert Leute reichen dort für eine umfangreiche Berichterstattung, die weitere mobilisiert. Früher nannte man Deine Denke "Den Teufel mit dem Belzebub austreiben" ...
  • unglaublich

    Kommentar von Udo
    geschrieben am 29. Feb 2012 16:38

    was einem zu Faulbock alles einfallen kann ... glücklich wohl nur noch, wer nicht den Anschein von Sucht oder Antipathie hat. Aber vielleicht hab ich ja auch nur Glück, das ich etwas älter bin als der schnittige fber ;-)

  • anders gesehen

    Kommentar von Kai W. Reinschmidt
    geschrieben am 04. Nov 2012 20:14

    ich bin wirklich überrascht , dass hier der eindruck erweckt wird , facebook würde NOCH NICHT 'staatlich' kontolliert . glaubt wirklich jemand , diverse staatliche stellen würden sich eine solche informationsfülle und daraus resultierend einflussmöglichkeit entgehen lassen ? tut mir leid , aber ich kenne weder einen staat noch eine company , dem man guten mutes einen solchen pool überlassen könnt .

Stadion, Serien, Sozialismus

Welche Serien sehen Linke, und warum? Warum gehört Beckenbauer aus dem DFB geschmissen und was machen Feine Sahne Fischfilet in Paris? Was haben Soccer und Sozialismus miteinander zu tun und welche Musik würde der klassische Pianist Igor Levit gern bei einer Demo hören? Diese Fragen beantwortet die neue Ausgabe des Magazins für Freiheit und Sozialismus.

Verteidigung des Unabgegoltenen

Die Gegenwart ist reich an Mythen: Die Linke interessiere sich nicht mehr für die Arbeiterklasse und der globale Aufbruch von `68 sei ein Aufstand der ohnehin Privilegierten. Dieser grassierenden Geschichtslosigkeit entgegen rekonstruieren wir das Unabgegoltene des Aufstands im Mai `68 und fragen nach den Folgen der Niederschlagung des Prager Frühling für die Linke in Ost- und Westeuropa ...

Klasse mit Gedöns!

Die politische Linke habe sich die letzten Jahrzehnte zu viel mit Gedöns und zu wenig mit Klassenpolitik beschäftigt, so ist im politischen Feuilleton derzeit häufiger zu lesen. Nur: Stimmt das überhaupt? Und was hieße Klassenpolitik auf der Höhe der Zeit?

Tod der alten Dame?

Ob PASOK in Griechenland oder die Parti Socialiste in Frankreich, in vielen Ländern sind die Sozialdemokraten zu Kleinstparteien geworden. Auch hierzulande geht’s der SPD alles andere als gut. Was bedeutet die Schwäche der SPD für die Linke? Was für eine sozialistische Europapolitik? Eine Ausgabe über Glanz und Elend der realexistierenden Sozialdemokratie.

Versteckte Gemeinsamkeit

Sie hassen und sie brauchen sich. Die völkische Rechte nutzt islamistischen Terror und neo-salafistische Ideologie zur Selbstermächtigung und zur geistigen Aufrüstung beim Kampf um die Straße. Unsere Autor*innen gehen der Frage nach, woher sich diese „autoritären Revolten” speisen, wie ihnen zu begegnen ist und welche Rolle eine emanzipatorische Linke dabei spielen sollte.

Bevor die nächste Blase platzt

In EU und Euroraum erleben wir wie der neoliberale, finanzgetriebene Kapitalismus einfach so weitermacht wie bisher. Was eine linke Antwort ist, kann als umstritten gelten: Rückzug in den nationalstaatlich organisierten Kapitalismus oder eine solidarische und demokratisierte Wirtschaftsordnung in Europa?

Wer ist das Volk?

Populismus als Kommunikationsform und Strategie

Wer ist das Volk in „Wir sind das Volk“? — Wir haben uns in Europa und den Amerikas auf die Suche nach dem Volk der rechten Wutbürger und dem Volk des Linkspopulismus begeben. Gefunden haben unsere AutorInnen populistische Elemente in der repräsentativen Demokratie und einen radikaldemokratische Impetus des Linkspopulismus. In den Beiträgen werden Fragen nach der (Un)Möglichkeit des Pluralismus innerhalb linkspopulistischer Strategien und nach der Realpolitik des Populismus an der Macht gestellt.

Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

Sprungmarken: Zum Seitenanfang, Zur Navigation, Zum Inhalt.