Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

Frauen und Queers schlagen zurück

Feministische Bewegungen in Deutschland

Kerstin Wolter

Wenn man einen genauen Blick auf die neuen sozialen Proteste wirft, wird augenscheinlich, dass viele von ihnen gerade von Frauen angeführt werden bzw. ein Großteil ihrer Aktivist*innen Frauen sind. In der großen Welle der Flüchtlingssolidarität im Jahr 2015, als ein Großteil der vom Staat nicht geleisteten Ankunftsarbeit von Ehrenamtlichen übernommen wurden, waren schätzungsweise zwei Drittel der Flüchtlingshelfer*innen weiblich – übrigens auch knapp ein Drittel migrantisch. In der aktuell sehr großen Fridays for Future Bewegung sind etwa 70 Prozent junge Frauen und Mädchen engagiert. Hinzu kommen die seit Jahren wieder wachsenden feministischen Proteste rund um den 8. März und die Demonstrationen gegen die Märsche der Abtreibungsgegner*innen sowie die wachsende Streikbereitschaft in von Frauen dominierten Branchen wie der Krankenpflege und dem Einzelhandel. Warum treten diese neuen feministischen Proteste gerade jetzt vermehrt auf? Warum bilden sie aktuell in den sozialen Bewegungen zum Teil die Mehrheit und welche Perspektiven ergeben sich daraus für die anstehenden Auseinandersetzungen gegen die Vertreter*innen eines autoritären Neoliberalismus auf der einen und rechte bzw. neofaschistische Bewegungen auf der anderen Seite? Dieser Text soll einen schlaglichtartigen Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit geben.

Neue Welle feministischer Proteste

In den vergangenen 7 Jahren kam es zu einer neuen Welle feministischer Proteste in Deutschland. Dabei wurde die Debatte um #aufschrei im Frühjahr 2013 zu einem besonderen Kristallisationspunkt. Unter dem Hashtag machten Tausende Frauen ihren Unmut über Sexismus im Alltag Luft. Auf Twitter schilderten viele ihre eigenen Erfahrungen mit sexistischen Übergriffen. Vorangegangen war ein Artikel der Journalistin Laura Himmelreich über das übergriffige Verhalten des damaligen FDP-Spitzenkandidaten Rainer Brüderle. Er löste eine öffentliche Sexismus-Debatte neuen Ausmaßes in Deutschland aus. 2016 riefen Feministinnen aus Wissenschaft und Medien unter dem Hashtag #ausnahmslos dazu auf, die sexuellen Übergriffe, die sich in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof ereigneten, nicht für rassistische Zwecke zu missbrauchen. Aus der öffentlichen Debatte folgte auch eine bundesweite Demonstration am 12. März 2016 in Köln unter dem Motto „Unser Feminismus ist antirassistisch“, an der sich etwa 4.000 Menschen beteiligten. Im Gegensatz zu den Debatten um #aufschrei und #ausnahmslos viel die Auseinandersetzung unter dem Hashtag #metoo aus Bewegungsperspektive in Deutschland vergleichsweise gering aus.

Für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung

Bereits ein Jahr vor #aufschrei hatte sich das breit getragene Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung aus Beratungsstellen, feministischen und allgemeinpolitischen Gruppen, Verbänden, Gewerkschaften und Parteien gegründet. Sie fordern die Abschaffung des Paragraphen 218, der Schwangerschaftsabbrüche bis heute unter Strafe stellt und nur unter bestimmten Bedingungen für zulässig erklärt. Im Gegensatz zur #aufschrei-Debatte findet der Protest des Bündnisses auch auf der Straße statt, u.a. zum jährlich im September stattfindenden Marsch der Abtreibungsgegner*innen, angeführt von christlichen Fundamentalist*innen. Eine ihrer prominenten Vertreter*innen ist die adlige AfD-Politikerin Beatrix von Storch. Neben der Gegendemonstration des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung finden seit 2013 eine weitere Gegendemonstration sowie Blockaden und Störungen des Marsches der Abtreibungsgegner*innen durch das „What the fuck“-Bündnis statt. Das „What the fuck“-Bündnis aus mehrheitlich autonomen Gruppen und Einzelpersonen, verfolgte von Beginn an das Ziel, Antifeminismus als Bindeglied konservativer und rechter Akteure, sichtbar zu machen. Sowohl der Marsch der Abtreibungsgegner*innen als auch die Gegenproteste wurden in den vergangenen 7 Jahren kontinuierlich größer. Zuletzt nahmen etwa 2.000 Menschen an den Blockaden des WTF-Bündnisses teil – leider sind die Abtreibungsgegner*innen etwa drei Mal so viele.

Repolitisierung des 8. März

Die neue Offenheit für feministische Forderungen und die trotz vieler Erfolge feministischer Bewegungen noch unerfüllte Gleichberechtigung der Geschlechter, führte im Herbst 2013 zur Gründung des zunächst bundesweiten Bündnisses Frauen*kampftag mit dem Ziel, den 8. März – den internationalen Frauentag – zu repolitisieren und wieder zu einem zentralen Protesttag der feministischen Bewegung zu machen. Initiiert wurde das Bündnis vom Jugend- und vom Studierendenverband der LINKEN. Das Bündnis besteht, ähnlich wie das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, aus Vertreter*innen von Parteien, Gewerkschaftsjugenden, Verbänden und feministischen Gruppen. Die bundesweite Demonstration in Berlin am 8. März 2014 wurde mit 5.000 Teilnehmer*innen die größte 8.-März-Demonstration seit 20 Jahren. Die Teilnehmer*innenzahlen in Berlin haben sich bis 2019 vervierfacht. Und das, obwohl die Demonstrationen zum 8. März zunehmend dezentral in mehreren Städten stattfinden.

Internationalistischer Feminismus

Ebenfalls 2014 gründete sich das Berliner Bündnis „Alliance of international Feminists - Berlin“ aus autonomen feministischen, antirassistischen, migrantischen sowie Gruppen geflüchteter Frauen. Seitdem organisieren sie jedes Jahr eine Demonstration zum 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und eine zweite Demonstration zum 8. März mit mehreren Hundert bzw. mehreren Tausend Teilnehmer*innen. Leider gelang es in den vergangenen Jahren nicht, einen Konsens für eine gemeinsame Demonstration mit dem Bündnis Frauen*kampftag zu finden. Die Gründe dafür liegen neben politischen Differenzen in der Akzeptanz von Parteien oder der Teilnahme von cis-Männern[1] (beides beim Frauen*kampftagsbündnis erlaubt bzw. erwünscht), in der unterschiedlichen Sichtweise auf antirassistische Politik. Besonders die Frauen und Queers[2] der AIFB kritisieren den strukturellen Rassismus des mehrheitlich weißen Frauen*kampftagsbündnisses. Teil der AIFB ist der „International Women’s Space“, der an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben soll. Die Gruppe aus mehrheitlich migrantischen und geflüchteten Frauen wurde 2012 im Zuge der Besetzung der Gehart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg[3] gegründet, wo sie mehrere Räume über 2 Jahre nutzten. Ihr Hauptanliegen ist es, die Verbindung von Rassismus und Sexismus aufzuzeigen und konkrete Unterstützung für migrantische und geflüchtete Frauen und Queers zu leisten.

Die nächste Eskalationsstufe – Feministischer Streik

Der Grund, warum die Demonstrationen zum 8. März 2019, nicht nur in Berlin, sondern in vielen Städten bundesweit an Zulauf gewonnen haben, lag im Jahr 2019 unter anderem am Aufruf zu einem feministischen Streik. Das erste Mal seit 1994, als etwa eine Million Frauen in Deutschland in den Streik gingen, sollte wieder feministisch gestreikt werden. Feministisch streiken heißt, nicht nur die Lohnarbeit zu bestreiken, sondern auch jene, immer noch mehrheitlich unentlohnt von Frauen ausgeführte, Sorge-, Erziehungs- und Haushaltsarbeiten. Die Forderungen des bundesweiten feministischen Streiknetzwerks sind so breit und vielfältig wie ihre Aktivist*innen: von gleichem Lohn für gleiche Arbeit über die Streichung der Paragraphen 2018 und 219a bis hin zum Stopp von Abschiebungen und die Abschaffung der ärztlichen Gutachtenpflicht bei der Anerkennung von Trans- und Intergeschlechtlichkeit. Stärker als in den Protesten der letzten Jahre rückten soziale Themen in den Mittelpunkt der Organisierung. Das drückte sich in Berlin zum Beispiel in der zentralen Aktion vor dem Charité-Krankenhaus aus, durch das die schlechten Arbeitsbedingungen der mehrheitlich weiblichen Pflegerinnen angeprangert werden sollten. Bereits einen Tag vorher fand eine zentrale Aktion vor dem Gesundheitsministerium statt, bei der die fehlende staatliche Unterstützung für pflegende Angehörige thematisiert wurde. Die Netzwerke setzen sich aus Mitgliedern von Verbände, Initiativen, autonomen feministischen und migrantischen Gruppen, Parteien und Gewerkschaften sowie Einzelpersonen zusammen. Mit Streik-Netzwerken in 40 Städten und über 70.000 Teilnehmer*innen waren die Demonstrationen so groß und vielfältig wie seit mindestens 25 Jahren nicht. Inspiriert wurde der Streik von der großen feministischen Streikbewegung in Spanien. Dort sind in den vergangenen beiden Jahren am 8. März über 5 Millionen Frauen in den Streik getreten und haben dabei das Land zum Teil buchstäblich „lahmgelegt“.

Eine neue feministische Internationale

Dabei war der Streik in Spanien bereits in eine internationale Bewegung eingebettet. Am 3. Oktober 2016 hatten Frauen in Polen zum Streik am sogenannten czarny poniedziałek (Schwarzer Montag) aufgerufen und damit ein faktisches Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen abgewendet. Sie beriefen sich dabei auf den Streik in Island am 24. Oktober 1975, an dem sich 90 Prozent der arbeitenden Frauen beteiligt hatten. Diesen Impuls griff das feministische Kollektiv NiUnaMenos (Nicht eine weniger) aus Argentinien auf, das im Jahr zuvor Hunderttausende gegen Femizide (Frauenmorde) auf die Straße gebracht hatte. Es rief nur wenige Tage später in Reaktion auf einen besonders grausamen Femizid[4] zum einstündigen Frauenstreik auf, den sie miércoles negro (Schwarzer Dienstag) nannten. Bereits am 8. März 2017 war der Streik an vielen Orten als Instrument der Frauenbewegung wiederentdeckt worden. Er befördert seither den Austausch unter Feminist*innen weltweit: in der Planung eines internationalen Streiktages am 8. März 2019, an dem auch in Deutschland zum ersten Mal seit 25 Jahren ein Frauen*streik geplant ist, aber auch in Kämpfen über das Jahr hinweg. Die Massenproteste gegen sexualisierte Gewalt an Chiles Universitäten im vergangenen Juni, die Demonstrationen gegen die Kandidatur des faschistischen und frauenfeindlichen Präsidenten Jair Bolsonaro in Brasilien im September oder der Streik der weiblichen Stadtbeschäftigten für Entgeltgleichheit in Glasgow im Oktober zeugen davon. Diese und weitere Ereignisse fanden unter Feminist*innen weltweit Resonanz. Es gab wechselseitige Solidarität und den Versuch, aneinander anzuknüpfen.

Die Stärke der Frauen*streik-Bewegung liegt u.a. darin, eine Verbindung zwischen den oft unverbundenen Bereichen herzustellen, in denen Frauen tätig sind. Der Streik als klassisches Instrument der Arbeiter*innenklasse wird auf die unentlohnte Haus- und Sorgearbeit ausgeweitet und es werden auch die gesellschaftlichen Bedingungen mit einbezogen. Die Praxis des Frauen*streiks hat sich von den Ländern des globalen Südens und von den peripheren Staaten Europas her ausgebreitet – Wissen und Erfahrungen werden also aktuell von Süd nach Nord weitergegeben.

Wir können also derzeit von einer internationalen feministischen Bewegung sprechen, die ungestüm und ungezähmt weiterwächst. Es lohnt sich, genauer zu betrachten, warum gerade jetzt Frauen in so vielen Ländern aufstehen und sich über kulturelle und staatliche Grenzen hinweg bestärken. Gibt es in Zeiten immer größer werdender Fragmentierung einen neuen gemeinsamen Nenner unter Frauen?

Warum wird jetzt zurückgeschlagen?

Ein gemeinsamer Nenner ist jedenfalls immer noch die gesellschaftliche Schlechterstellung von Frauen – in Deutschland, aber auch in Europa. Obwohl die Frauenerwerbsquote in den Ländern der Europäischen Union seit 1997 von 55 auf 65 Prozent gestiegen ist (Eurostat 2017), verdienen Frauen immer noch durchschnittlich 16,3 Prozent weniger als Männer (Eurostat 2017). Deutschland bildet mit rund 21 Prozent in dieser Hinsicht eines der Schlusslichter (Statistisches Bundesamt 2018). Diese Ungerechtigkeit rührt auch daher, dass viele frauentypische Jobs schlecht bezahlt sind. 27,1 Prozent der vollzeitbeschäftigten Frauen arbeiten im Niedriglohnbereich, gegenüber 16,2 Prozent der Männer (Statistisches Bundesamt 2018). Doch obwohl immer mehr Frauen erwerbstätig sind, leisten sie in Europa auch weiterhin den Großteil der nicht entlohnten Haus-, Erziehungs- und Pflegearbeit. Europaweit gaben 79 Prozent der Frauen an, täglich zu kochen oder andere Hausarbeiten zu leisten, im Gegensatz zu 34 Prozent der Männer. In Deutschland liegt das Verhältnis bei 72 Prozent zu 29 Prozent (Eurostat 2018). Kürzungen bei den sozialen Diensten und Infrastrukturen in ganz Europa, forciert durch die Austeritätspolitik des letzten Jahrzehnts, wurden deshalb insbesondere von Frauen aufgefangen. Ihre doppelte Belastung spitzt sich also zu, ohne dass sie durch die hinzugewonnene ökonomische Eigenständigkeit aufgewogen werden könnte. Sicher, manche Frauen können sich Entlastung erkaufen. Doch die häufig migrantischen Haushaltshilfen ändern nichts an der geschlechtlichen Arbeitsteilung, sondern verlagern lediglich die Betreuungsaufgaben an sozial marginalisierte Frauen und zwar über staatliche Grenzen hinweg.

Die anhaltende Schlechterstellung von Frauen in der Gesellschaft zieht sich durch alle Bereiche: durch Politik, Recht, Religion, Sprache, Sexualität und vieles mehr. Sie drückt sich auf grausamste Weise aus in Diskriminierung und Sexismus, in Missbrauch und Gewalt in der Familie, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum. Jede dritte Frau in der EU hat körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren (Agentur der Europäischen Union für Grundrechte 2014). Es fehlen systematische Analysen, doch es gibt Anzeichen dafür, dass geschlechterspezifische und insbesondere häusliche Gewalt in Zeiten ökonomischer Krisen zunimmt.

Dass Frauen sich diesen Angriffen heute so vehement und massenhaft entgegenstellen, ist aber nicht allein darauf zurückzuführen, dass ihre Rechte bedroht werden und die eigene Prekarität zunimmt. Dank der feministischen Errungenschaften des letzten Jahrhunderts nehmen Frauen wie nie zuvor in der Geschichte entscheidende Positionen im Produktionsprozess und in der Politik ein. Durch bessere Bildung, eine erhöhte Erwerbstätigkeit und mehr Möglichkeiten der politischen Mitbestimmung können viele Frauen heute selbstbestimmter leben und selbstbewusster auftreten als noch vor einigen Jahrzehnten. Diese Gleichzeitigkeit von gesellschaftlicher Schlechterstellung und neuen Angriffen auf bereits erkämpfte Rechte zusammen mit einem neuen Selbstbewusstsein lohnarbeitender Frauen, führt zu einer explosiven Mischung, die die feministische Bewegung in immer mehr Ländern zu einer der stärksten sozialen Bewegungen befördert.

Wie weiter für die feministische Bewegung in Deutschland?

Im Gegensatz zur globalen Dimension feministischer Bewegungen, ist die Bewegung in Deutschland vergleichsweise klein. Das mag einerseits daran liegen, dass die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise hier weitaus geringer ausfielen als in anderen Ländern an den Rändern Europas oder im globalen Süden. Andererseits womöglich auch an einem institutionalisierten Feminismus, der für viele Frauen bereits weitreichende Freiheiten ermöglicht. Ein nicht zu unterschätzender Faktor dürfte auch sein, dass der erste Versuch einer gesamtdeutschen Frauenbewegung nach der Wende an inneren Widersprüchen und verlorenen Kämpfen scheiterte. Der Kampf gegen das eingeführte Abtreibungsrecht wurde Anfang der 1990er zum Entstehungsmoment einer gemeinsamen Frauenbewegung aus Ost und West. Am Ende kam es jedoch nur zu einem Kompromiss, der für West-Frauen einen kleinen Fortschritt, aber für Ost-Frauen einen herben Verlust darstellte. Der verlorene Kampf führte zum Erliegen der noch jungen gesamtdeutschen Frauenbewegung jener Zeit. Hinzu kamen unterschiedliche Vorstellungen zur weiteren Arbeit in der Bewegung – sollte sie autonom bleiben oder sich zu einer Partei formieren? Man wurde sich nicht einig. Dieser noch nicht lange zurückliegende Bruch, verhinderte den kontinuierlichen Aufbau feministischer Bewegungen. Im Vergleich: die großen 8.-März-Demonstrationen in Argentinien, an denen in Buenos Aires seit Jahren Hunderttausende Frauen teilnehmen, hat seine Wurzel u.a. in einer jahrzehntelangen, kontinuierlichen feministischen Bewegungsarbeit. In einer so langen Tradition können Wissen und Erfahrung leichter weitergegeben und Vertrauen aufgebaut werden.

Doch die neuen feministischen Aufbrüche in Deutschland lassen hoffen, dass eine neue feministische Bewegung, getragen von jungen Frauen und Queers, auf dem Weg ist. Auffällig für die neuen Netzwerke – und das zählt zumindest für die feministischen Proteste auf der Straße – ist ein sowohl antisexistischer, antirassistischer als auch antikapitalistischer Konsens. Ebenso neu ist die selbstverständlichere Bezugnahme der verschiedenen progressiven Bewegungen aufeinander. So liefen auf der 8.-März-Demonstration Aktivistinnen von Ni una menos[5] neben den Mietenaktivist*innen von „Zwangsräumungen verhindern“, oder die Physio- und Ergotherapeutinnen der Charité-Tochter CPPZ gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern von Fridays for Future. Ob die feministische Bewegung in den kommenden Jahren zu einem entscheidenden Akteur im Kampf gegen autoritären Neoliberalismus und rassistische wie faschistische Rechte werden kann, wird sich noch zeigen. Entscheidend wird dabei sein, ob sie es schafft, die Spaltungen entlang von Klasse und Herkunft in der eigenen Organisierung und in der Form des Protests zu benennen und an ihnen zu arbeiten, um breite gesellschaftliche Schichten zu mobilisieren und zu organisieren. Denn nur wenn viele Frauen und Queers der lohnabhängigen Klasse bereit sind, sich den Streik als radikale Widerstandspraxis wieder anzueignen, wird sich etwas ändern.

 

[1] Ein cis Mann ist eine Person, die bei der Geburt dem männlichen Geschlecht zugewiesen wurde und sich auch als Mann identifiziert.

[2] Der Begriff „queer“ und die Selbstbezeichung als „Queer“ umfasst die schwulen, lesbischen, bisexuellen, transsexuellen und intersexuellen Lebensweisen. Darüber hinaus hält der Begriff sich offen für asexuelle, polyamore, fetischorientierte und manche anderen Begehrensformen.

[3] In der Silvesternacht von 2015 auf 2016 kam es am Kölner Hauptbahnhof zu zahlreichen sexuellen Übergriffen auf Frauen durch Männergruppen. Es wurden insgesamt 1054 Strafanzeigen, dabei 454 Fälle von Sexualdelikten, darunter auch mindestens drei Anzeigen wegen Vergewaltigung, aufgenommen. Breit in der Öffentlichkeit diskutiert wurde der Vorfall auch deshalb, weil die übergriffigen Männer größtenteils aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum stammten. Damit wurde Sexismus medial eng mit arabischen Männern und geflüchteten Männern aus dem arabischen Raum verknüpft. Selbst eine aus den Vorfällen resultierende Verschärfung des Sexualstrafrechts wurde im Paket mit der Verschärfung des Aufenthaltsrechts im Bundestag verabschiedet.

[4] Ein Femizid ist die Tötung von Menschen weiblichen Geschlechts aufgrund ihres Frauseins.

[5] Ni Una Menos [Deutsch: Keine weniger] ist eine Initiative, die auf die strukturellen Ursachen von Frauenmorden hinweisen möchte. Sie ist vor allem aktiv in Argentinien.

  • Mögen

  • Versenden
  • Ausdrucken

Artikel versenden

Absender

Empfänger

Nutzungsbedingungen*

Ich verpflichte mich zur wahrheitsgemäßen Angabe meiner Daten. Ich weiß sicher, dass der/die Empfänger/in mit dem Empfang der E-Mail einverstanden ist. Ich übernehme die Verantwortung, wenn dies nicht der Fall ist. Zur Entlastung des Websitebetreibers gestatte ich, dass Datum, Uhrzeit, beide E-Mail-Adressen und meine IP-Adresse gespeichert werden. Nicht gespeichert wird die Nachricht an den Empfänger.

Schließen
Artikel aus der Ausgabe November 2019
Prager Frühling November 2019

Kommentar abgeben

Bange machen gilt nicht ....

Wir stehen an einem Wendepunkt. Seit zwei Jahren erleben wir eine neue Welle von Protesten und Ordnungskämpfen . Gleichzeitig gibt es einen neuen Rechtsterrorismus und den Versuch der Landnahme rechter Netzwerke bis weit hinein in Polizei und Militär ...

Stadion, Serien, Sozialismus

Welche Serien sehen Linke, und warum? Warum gehört Beckenbauer aus dem DFB geschmissen und was machen Feine Sahne Fischfilet in Paris? Was haben Soccer und Sozialismus miteinander zu tun und welche Musik würde der klassische Pianist Igor Levit gern bei einer Demo hören? Diese Fragen beantwortet die neue Ausgabe des Magazins für Freiheit und Sozialismus.

Verteidigung des Unabgegoltenen

Die Gegenwart ist reich an Mythen: Die Linke interessiere sich nicht mehr für die Arbeiterklasse und der globale Aufbruch von `68 sei ein Aufstand der ohnehin Privilegierten. Dieser grassierenden Geschichtslosigkeit entgegen rekonstruieren wir das Unabgegoltene des Aufstands im Mai `68 und fragen nach den Folgen der Niederschlagung des Prager Frühling für die Linke in Ost- und Westeuropa ...

Klasse mit Gedöns!

Die politische Linke habe sich die letzten Jahrzehnte zu viel mit Gedöns und zu wenig mit Klassenpolitik beschäftigt, so ist im politischen Feuilleton derzeit häufiger zu lesen. Nur: Stimmt das überhaupt? Und was hieße Klassenpolitik auf der Höhe der Zeit?

Tod der alten Dame?

Ob PASOK in Griechenland oder die Parti Socialiste in Frankreich, in vielen Ländern sind die Sozialdemokraten zu Kleinstparteien geworden. Auch hierzulande geht’s der SPD alles andere als gut. Was bedeutet die Schwäche der SPD für die Linke? Was für eine sozialistische Europapolitik? Eine Ausgabe über Glanz und Elend der realexistierenden Sozialdemokratie.

Versteckte Gemeinsamkeit

Sie hassen und sie brauchen sich. Die völkische Rechte nutzt islamistischen Terror und neo-salafistische Ideologie zur Selbstermächtigung und zur geistigen Aufrüstung beim Kampf um die Straße. Unsere Autor*innen gehen der Frage nach, woher sich diese „autoritären Revolten” speisen, wie ihnen zu begegnen ist und welche Rolle eine emanzipatorische Linke dabei spielen sollte.

Bevor die nächste Blase platzt

In EU und Euroraum erleben wir wie der neoliberale, finanzgetriebene Kapitalismus einfach so weitermacht wie bisher. Was eine linke Antwort ist, kann als umstritten gelten: Rückzug in den nationalstaatlich organisierten Kapitalismus oder eine solidarische und demokratisierte Wirtschaftsordnung in Europa?

Wer ist das Volk?

Populismus als Kommunikationsform und Strategie

Wer ist das Volk in „Wir sind das Volk“? — Wir haben uns in Europa und den Amerikas auf die Suche nach dem Volk der rechten Wutbürger und dem Volk des Linkspopulismus begeben. Gefunden haben unsere AutorInnen populistische Elemente in der repräsentativen Demokratie und einen radikaldemokratische Impetus des Linkspopulismus. In den Beiträgen werden Fragen nach der (Un)Möglichkeit des Pluralismus innerhalb linkspopulistischer Strategien und nach der Realpolitik des Populismus an der Macht gestellt.

Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

Sprungmarken: Zum Seitenanfang, Zur Navigation, Zum Inhalt.