Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

  • editorial

    wir sind gewarnt worden. Der Titel dieses Magazins sei „mutig“, führe zu falschen Zuordnungen, wecke unterschwellig Abwehr und Antipathie. Zugegeben: prager frühling ist nicht nur ein meteorologischer Verweis auf den Erscheinungsmonat Mai. prager frühling ist unser Verweis auf einen überfälligen Perspektivenwechsel — ökonomisch, demokratisch wie kulturell ...
  • sag mir, wie hälst du es mit ... dem prager frühling

    Der Prager Frühling brach auch mit antisemitischen Politiken der 50er Jahre. Diese gipfelten in den Slansky-Prozessen, gefolgt von einer Kette von Schauprozessen. Überwiegend jüdische KommunistInnen wurden der zionistisch-staatsfeindlichen Verschwörung angeklagt, 233 verhängte Todesurteile, 178 hingerichtete Menschen, Zehntausende weggesperrt in Gefängnissen oder Arbeitslagern ...
  • vom bruch nach vorne

    Jörg Schindler: Mal ganz ehrlich: Die Etablierung der LINKEN kann nicht über ihre Ratlosigkeit hinwegtäuschen. Linke Politik ist heute ein großes „Irgendwie“: Irgendwie mehr soziale Gerechtigkeit und Demokratie, irgendwie Frieden, keine Nazis, keine Studiengebühren. Aber Patchwork ist kein Programm ...
  • nicht wie das veilchen im moose...

    Von Frigga Haug
    Auf dem Gründungsparteitag der Partei DIE LINKE fragte mich eine Journalistin, ob es nicht ein Widerspruch sei, dass ich als Feministin in diese Männerpartei eingetreten sei? „Um dies zu ändern“, antwortete ich in Aufbruchsstimmung. Dafür einige Vorschläge:Bertolt Brecht schrieb als Vorschlag ...
  • prekäre als stars der berlinale

    Prager Frühling: Bei der Berlinale traten Super-Prekäre mit der Losung „Mir reicht’s nicht, nur Statist in meinem Leben zu sein“ auf. Seid ihr auf eine Starrolle scharf?Incrediboy: Der Glamour der Berlinale ist nur durch die unsichtbare Arbeit zahlloser prekär Beschäftigter möglich ...
  • die mobilisierung des gemeinsamen

    Von Thomas Seibert
    Die „Strömung“ der Interventionistischen Linken (IL) wurde formell zum Jahreswechsel 2005 gegründet und war 2007 eine der tragenden Kräfte der Anti-G8- Mobilisierung. Sie war mitverantwortlich für die bisweilen quälende, letztlich aber tragende Bündniskonstellation, für den schwarzen Block des 2 ...
  • die idee ist tot, es lebe die idee

    Von Tobias Schulze
    Die deutschen Universitäten waren Ende der 90er Jahre zwischen stecken gebliebenen linksliberalen Bildungsreformen und dem Beharrungsvermögen des konservativen ProfessorInnenstandes eingeklemmt. Die Debatte über die Idee(1) behinderte die notwendige Debatte über die Funktion(2) der Universität in der postindustriellen Gesellschaft ...
  • prekäre als stars der berlinale

    prager frühling: Bei der Berlinale traten Super-Prekäre mit der Losung „Mir reicht’s nicht, nur Statist in meinem Leben zu sein“ auf. Seid ihr auf eine Starrolle scharf?Incrediboy: Der Glamour der Berlinale ist nur durch die unsichtbare Arbeit prekär Beschäftigter möglich. Aber während alle Kameras auf den roten Teppich gerichtet sind, bleiben Prekäre unsichtbar ...
  • konstruktive veto-spieler?

    Von Hans-Jürgen Urban
    Dass mitglieder- und durchsetzungsstarke Gewerkschaften einen wichtigen Baustein des traditionellen Wohlfahrtsstaates darstellten, dürfte ebenso unbestritten sein, wie die Einschätzung, dass es um eben diesen Wohlfahrtsstaat nicht gut bestellt ist. Unter Berufung auf Globalisierung, Individualisierung ...
  • will i ever be free?

    prager frühling: Gibt es Ihrer Meinung nach einen Zusammenhang zwischen Freiheit, Demokratie und Bürgerrechten auf der einen und Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen auf der anderen Seite?Rosemarie Will: Der Zusammenhang zwischen Freiheit, Demokratie und Bürgerrechten auf der einen und Wirtschaftsund Gesellschaftssystemen auf der anderen Seite ist untrennbar ...
  • geistige kofferträger

    Von Michel Friedman
    Wo sind sie - die auffälligen, unkonventionellen, unangepassten Nachwuchspolitiker? Wo sind die jungen, engagierten – ich wage den Begriff, auch wenn er altmodisch klingt - Idealisten, die für ihre Inhalte kämpfen und anecken. Wer ist daran schuld, dass in allen Parteien kaum noch Nachwuchs vorhanden ist und die Jugendorganisationen implodieren? Zu Recht kennt man sie kaum, die jungen Politiker und Politikerinnen ...
  • bringschuld einlösen

    Von Lena Kreck und Jörg Schindler
    DIE LINKE will sozialistische Bürgerrechtspartei sein — ein hehrer Anspruch! Ob bei G8-Protesten, Vorratsdatenspeicherung oder der Datensammelwut der Hartz- IV-Behörden: Man möchte Ansprechpartnerin für diejenigen sein, die sich mit staatlichen Repressionen und Überwachung nicht abfinden wollen ...
  • ex oriente lux?

    Von Juliane Nagel
    Die spezifischen Rahmenbedingungen linker Bewegungen in den Staaten des ehemaligen Ostblocks stellen für die europäische Linke nach nunmehr achtzehn Jahren postkommunistischer Systemtransformation weiterhin eine Herausforderung dar. Fausto Bertinotti, der ehemalige Vorsitzende der Europäischen Linken (EL), forderte in seinen „15 Thesen für eine europäische Linke“, dass die Partei der Europäischen Linken ein eigenes politisches Subjekt werden solle ...
  • Sinistra europea?

    Von Fabio Amato
    Die italienische Linke stellt sich aktuell einer historischen Herausforderung: Die Rifondazione Comunista, die Grünen, die Partei der italienischen Kommunisten und die Demokratie Linke – der linke Flügel der Linksdemokraten, der sich nicht an der Gründung der zentristischen Demokratischen Partei beteiligt hat – verständigten sich auf die Wahlallianz Sinistra, l’Arcobaleno (Die Linke - Der Regenbogen) und traten im April zu den Wahlen an ...
  • ablösung der kalten dekade

    Von Yiannis Bournous
    Es ist nicht einfach über Ereignisse zu spekulieren, selbst wenn man versucht hat, seine biologische Abstinenz mit inhaltlicher Beschäftigung zu überdecken. Ich will also zur Situation heute kommen und zu den gegenwärtigen Botschaften eines „Prager Frühlings“, die in einer langen und turbulenten Periode, dem neoliberalen Winter, entwickelt wurden ...
  • die welt nicht ihrem lauf überlassen

    Robert Misik: Sie haben ein sehr sentimentales Buch über ihre Zeit als Kommunistin geschrieben. Rossana Rossanda: Ich war in der Kommunistischen Partei Italiens viele, viele Jahre, von 1943 bis 1969. Dann bin ich ausgeschlossen worden. Sie hatten damit Recht. Schließlich war ich mit ihrer Politik nicht einverstanden ...
  • geschichte ist etwas unerbittliches

    Von Daniela Dahn
    Im Frühjahr 1968 stand ich kurz vor dem Abitur. Es war in West und Ost eine politisch aufgela-dene Zeit, was uns Schülern natürlich nicht verborgen blieb. Am 2. Juni 1967 war in Westberlin bei einer Anti-Schah-Demonstration der Student Benno Ohnesorg erschossen worden. Der Viet-namkrieg erregte die Gemüter und im April 1968 wurde Martin Luther King ermordet ...
  • Mitgelaufen – Mitgewonnen

    Von Matthias Kreck
    Biographien werden wesentlich von Zufällen bestimmt. Ein solcher war, dass ich 1966, also in der Zeit, in der die Studentenbewegung anfing, mein Studium begonnen habe. Damit fiel mein Studium in eine Zeit, die von einer wachen Atmosphäre geprägt war, der sich kaum einer entziehen konnte. Auch ich nicht ...
  • ein fensterchen hoffnung

    Von Susanne Götze
    Kafkas Werke gehören zu den undurchdringlichsten, ja surrealsten Motiven der Weltliteratur, darunter groteske, unheimliche Fabeln wie die des Landvermessers Herr K. Gerade diese haben dazu beigetragen, dass ihr Autor zum „geistigen Verdun des Ost-West-Konflikts“ und schließlich sogar „zur Initialzündung des Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ wurde, wie der Germanist und Prager Reformer Eduard Goldstücker später bilanzierte ...
  • Drei mögliche Schlussfolgerungen

    Von Florian Havemann
    Aus dem Prager Frühling und dem Einmarsch im August waren für einen sozialistischen Oppositionellen drei mögliche Schlussfolgerungen zu ziehen. Lassen wir außen vor, welche Schlüsse die Parteioberen daraus gezogen haben mögen. Die erste Schlussfolgerung war die, man müsse, da die Entwicklung in Prag von der Partei ausgegangen war, selber in die Partei eintreten, um sie von innen heraus zu verändern, und in ihr auf eine der Prager Entwicklung vergleichbare Veränderung hinwirken ...
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Artikel aus der Ausgabe Mai 2008
Prager Frühling Mai 2008

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Versteckte Gemeinsamkeit

Sie hassen und sie brauchen sich. Die völkische Rechte nutzt islamistischen Terror und neo-salafistische Ideologie zur Selbstermächtigung und zur geistigen Aufrüstung beim Kampf um die Straße. Unsere Autor*innen gehen der Frage nach, woher sich diese „autoritären Revolten” speisen, wie ihnen zu begegnen ist und welche Rolle eine emanzipatorische Linke dabei spielen sollte.

Bevor die nächste Blase platzt

In EU und Euroraum erleben wir wie der neoliberale, finanzgetriebene Kapitalismus einfach so weitermacht wie bisher. Was eine linke Antwort ist, kann als umstritten gelten: Rückzug in den nationalstaatlich organisierten Kapitalismus oder eine solidarische und demokratisierte Wirtschaftsordnung in Europa?

Wer ist das Volk?

Populismus als Kommunikationsform und Strategie

Wer ist das Volk in „Wir sind das Volk“? — Wir haben uns in Europa und den Amerikas auf die Suche nach dem Volk der rechten Wutbürger und dem Volk des Linkspopulismus begeben. Gefunden haben unsere AutorInnen populistische Elemente in der repräsentativen Demokratie und einen radikaldemokratische Impetus des Linkspopulismus. In den Beiträgen werden Fragen nach der (Un)Möglichkeit des Pluralismus innerhalb linkspopulistischer Strategien und nach der Realpolitik des Populismus an der Macht gestellt.

Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

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