Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

  • Editorial

    Liebe Leserinnen und Leser, „das Soziale“ ist wichtig, das wissen alle. Es darf auf keinen Fall vergessen werden, jedenfalls nicht ganz. So hat dann die CDU ihren Nobbi Blüm, die SPD besteht irgendwie auf den sozialen Ausgleich und selbst die FDP entdeckt mitunter den mitfühlenden Liberalismus. Bei der LINKEN geht’s in der Regel nochmals besonders „sözial“ zu, vor allem „nach dör Wahl“ ...
  • Gretchenfrage

    Christiane Rösinger, große Künstlerin Zum Thema Unterhalt fällt mir wirklich gar nix ein. Ich lehne die romantische Zweierbeziehung (RZB) und die Paarbeziehung und die heilige Familie ab, Unterhaltsfragen sind für mich Fragen aus einer mir fremden Welt. Natürlich muss so was wie Kindesunterhalt irgendwie geregelt werden, aber mir fällt da nichts Gescheites dazu ein ...
  • für die, denen die welt nicht gehört

    Von Dietmar Dath
    (Gebrauchshinweis: Unter „Besitz“ versteht der nachfolgende Katalog nicht, dass jemand eine Hose, ein Auto, einen Dildo oder eine Tiefkühlpizza hat. Besitz im politisch belangvollen Wortsinn ist nur gegeben, wo ich über etwas verfüge, das andere zwingt, sich dafür krummzulegen, herumschubsen zu lassen oder zu buckeln, dass ich so leben kann, wie ich lebe ...
  • schwärmen für die neue soziale idee!

    Von Redaktion
    1. Maschinenwinter und Roboterfrühling Die historisch letzte große Transformationszeit war das frühbürgerliche Zeitalter. Damals wünschte die Bürgerschaft zunächst ihre Erhebung in den adligen Stand, wünschte ihre Erhebung in die ökonomische Stellung der adligen herrschenden Klasse, ahmte ihre Lebensart und ihr Auftreten nach – bis es andersherum Mode wurde ...
  • edel, hilfreich und gut

    Von Stephan Lessenich
    Edel sei der Sozialstaat, hilfreich und gut? Die Anrufung des Menschlichen in Goethes Gedicht „Das Göttliche“ wird gerne auf das Öffentliche, sprich: auf den modernen Staat, gemünzt. Im Alltagsverstand wie in der Wissenschaft ist für gewöhnlich das stärkste Vorurteil gegenüber dem Sozialstaat ...
  • Strike debt?

    Von Christina Kaindl
    Die gesetzlichen Regelungen von Streiks sind in Deutschland so restriktiv, wie sonst in keinem anderen (einigermaßen demokratischen) Land. Dass politische Themen ausgeschlossen sind, Streiks auf ihre Rolle in eng regulierten Tarifverhandlungen beschränkt sind, hat nachhaltig geprägt, was die meisten Menschen hier unter Streik verstehen ...
  • Malen nach Zahlen

    Gefühltes Wissen: Arbeitsverhältnisse werden immer prekärer, Vermögensumverteilung findet immer nur nach oben statt, Sorgearbeit ist weiblich und unbezahlt. Malen nach Zahlen: prager frühling zeichnet die Notwendigkeit einer neuen Idee des Sozialen nach … mit diesen Zahlen: 8 Stunden übersteigt die Zahl der unbezahlt geleisteten Wochenarbeitsstunden, die Zahl der bezahlten Wochenarbeitsstunden ...
  • Es führt ein Weg nach andererseits

    Von Mark Wagner und Tobias Schulze
    Galilei hatte erklärt, mit einem ausreichend langen Hebel könne er die Welt aus den Angeln heben. Der Ausspruch klingt heute wie eine frühe Vorahnung der technischen Dimensionen des Maschinenzeitalters. Dampfmaschinen, Fließbänder und Lokomotiven haben die Welt aus ihren feudalen Angeln gehoben. Elektromotoren, Sendemasten, Raketen und Satelliten haben sie auf neue Füße gestellt ...
  • Roter Dresscode: Gelber Helm zum Blaumann

    Von Lena Kreck
    „Und jetzt die Linke. Jetzt bringst du die Linke!“ – Für mich ist der Kinospot für die Bundestagswahl 2005 immer noch das Beste, mit dem die neue Linke für sich geworben hat. Man sieht zwei Boxerinnen. Die Kämpferin aus der roten Ecke wird von ihrem Coach angefeuert, es ihrer Kontrahentin richtig zu geben ...
  • das prinzip almosen

    Von Matthias Vernaldi
    Ich habe eine Krankheit, die Nerven absterben lässt, welche Impulse an die Muskelfasern geben. Meine Muskulatur konnte sich nicht hinreichend entwickeln. Bald begann sie sogar, sich zurückzubilden. Ich lernte nie laufen und bin heute faktisch bewegungsunfähig. So brauche ich immer einen, der mich kratzt, wenn‘s juckt, zur Toilette bringt, wenn‘s drückt, mich füttert, wenn mich hungert, mir beim Abhusten hilft, wenn‘s röchelt ...
  • Sorgearbeit im Gegenwartskapitalismus

    Jede Gesellschaft muss sich mit den großen Lebensthemen auseinandersetzen: Ihre Mitglieder sind sterblich, was bedeutet, dass genügend Menschen geboren werden müssen, um die Gesellschaft zu erhalten. Dann besteht die Notwendigkeit, sie in diese Gesellschaft hinein zu sozialisieren. Und möglicherweise werden sie gebrechlich ...
  • Unterhaltsprinzip? Abschaffen!

    Von Plädoyer für eine neue Idee der Subsidiarität
    Das Unterhaltsprinzip beruht darauf, dass sich Familienmitglieder im Bedarfsfall gegenseitig bei der Absicherung des Lebensbedarfs materiell unterstützen. Unter Familie wird dabei eine eheliche oder eine ähnlich gestellte partnerschaftliche Beziehung, eine Beziehung infolge leiblicher Abstammung oder infolge eines Obsorgeverhältnisses verstanden ...
  • Werkzeugkasten

    Von Redaktion
    In der Schwerpunktausgabe „neue soziale Idee“ umkreisen unsere Autorinnen emanzipatorische Ideen zu einer sozialökologischen Gesellschaftstransformation. Die Thesen der Redaktion sollen an dieser Stelle in sechs Transformationsprojekte übersetzt werden. Ökobonus Die Idee des Ökobonus ist, Energie zunächst mit hohen Energieverbrauchsteuern zu belasten und diese Mehreinnahmen schließlich gleichmäßig unter allen Bürger_innen aufzuteilen ...
  • Was tun?

    Von Thomas Seibert
    Die aktuelle Systemkrise stellt linke Politik vor ein Dilemma. Sie trifft global alle Gesellschaften, aber in sehr verschiedener Weise. Wo es Massenproteste gibt, in den von der Krise zersprengten Gesellschaften, sind sie oft Ausdruck ohnmächtiger Wut. Wo es Massenproteste geben müsste, in den Gesellschaften, die das Krisenmanagement steuern, bleiben sie schwach, weil maßgebliche Träger_innen möglichen Protests auf „Ko-Management“ setzen, allen voran die IG Metall ...
  • kann es einen fdp-feminismus geben?

    Von Katja Kipping
    prager frühling: Ein Magazin herauszugeben, ist aufwändig. Warum habt ihr Frauen vom Missy Magazin euch in diese Herausforderung gestürzt. Stefanie Lohaus: Zum Teil aus Unwissenheit. Wir wussten anfangs nicht, was es bedeutet, ein Magazin herauszugeben. Chris Köver hatte mir das amerikanische Magazin BUST mitgebracht ...
  • Zur Organisationsfrage

    Von Katja Kipping
    Die Frage, wie frau sich organisieren soll, zieht sich durch die Geschichte des Feminismus. Die Auffassung, es brauche keine Sonderorganisationen, denn die Frauenfragen würde in der allgemeinen linken Arbeit aufgehen, erwies sich als Illusion. Nicht wenige machten die Erfahrung, dass Frauenfragen „unter der Elle gemessen immer nicht so dringend waren, auch morgen erledigt werden konnten ...
  • So entsteht Verbindlichkeit

    prager frühling: Du setzt dich für ein verbindliches Frauen-Gremium bei der LINKEN ein. Warum? Gabi Ohler: Wir brauchen ein Gremium zur Vernetzung der verschiedenen Frauen-Strukturen. Dabei streben wir bewusst das Delegationsprinzip an, damit die mitwirkenden Frauen demokratisch legitimiert sind ...
  • Renaissance oder Selbstdemontage?

    Von Christina Ujma
    Die Gespenster der linken Vergangenheit, d.h. Flügelkämpfe und Sektierertum, scheinen angesichts der nahenden Parlamentswahlen in Italien zurückzukehren. Dabei ist die Ausgangssituation so gut wie selten: Die Wählersympathien für die Parteien der Rechten, die von Korruptionsskandalen gebeutelte Lega Nord und Berlusconis PdL, sind auf einem Rekordtief gelandet ...
  • It's the economy, stupid!

    Von Mark Wagner
    Die Komiker der ZDF-heute-show befassten sich unlängst mit dem allerwürdigsten Gericht der Bundesrepublik. Das ist das Bundesverfassungs-gericht. Es hatte am 12. September 2012 ein Urteil über die deutschen ESM-Verträge und das Gesetz zur „Eurorettung“ zu verkünden. Im eingespielten Spaßclip der heute-show ...
  • shitstorm in der unterhose

    Von Uwe Schaarschmidt
    Menschen sind von Geburt an herzlich gern bereit, jeden unbeweisbaren Unfug zu glauben – man muss nur der erste sein, der ihn erzählt. Mein Lieblingsunfug der letzten beiden Jahre ist die Behauptung, man benötige dringend „Neue Formen der Bürgerbeteiligung“ (NFB). Seit die Piraten mit ...
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Artikel aus der Ausgabe Oktober 2012
Prager Frühling Oktober 2012

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Versteckte Gemeinsamkeit

Sie hassen und sie brauchen sich. Die völkische Rechte nutzt islamistischen Terror und neo-salafistische Ideologie zur Selbstermächtigung und zur geistigen Aufrüstung beim Kampf um die Straße. Unsere Autor*innen gehen der Frage nach, woher sich diese „autoritären Revolten” speisen, wie ihnen zu begegnen ist und welche Rolle eine emanzipatorische Linke dabei spielen sollte.

Bevor die nächste Blase platzt

In EU und Euroraum erleben wir wie der neoliberale, finanzgetriebene Kapitalismus einfach so weitermacht wie bisher. Was eine linke Antwort ist, kann als umstritten gelten: Rückzug in den nationalstaatlich organisierten Kapitalismus oder eine solidarische und demokratisierte Wirtschaftsordnung in Europa?

Wer ist das Volk?

Populismus als Kommunikationsform und Strategie

Wer ist das Volk in „Wir sind das Volk“? — Wir haben uns in Europa und den Amerikas auf die Suche nach dem Volk der rechten Wutbürger und dem Volk des Linkspopulismus begeben. Gefunden haben unsere AutorInnen populistische Elemente in der repräsentativen Demokratie und einen radikaldemokratische Impetus des Linkspopulismus. In den Beiträgen werden Fragen nach der (Un)Möglichkeit des Pluralismus innerhalb linkspopulistischer Strategien und nach der Realpolitik des Populismus an der Macht gestellt.

Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

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