Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Jenseits des Schwerpunkts erinnern wir anlässlich seines Todestages mit zwei Beiträgen an den italienischen Kommunisten Enrico Berlinguer. Außerdem zeichnen wir den bereits im Kaiserreich entstandenen Diskurs um die „weiße Sklaverei“ nach, ein Topos an den Alice Schwarzer explizit in ihrem „Appell gegen Prostitution“ anknüpft und der bereits damals auf Migrationskontrolle und die Befriedigung von Sensationsgier eines bürgerlichen Publikums gleichermaßen zielte.

Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Montagsdemos und den Problemen mit denen sich ein durchaus innovatives Projekt zur Mobilität im ländlichen Raum herumschlagen muss.

  • Zwischen Hippiekultur und Revolution

    Comeback der Commons Die Commons kommen zurück - als theoretisches Modell und als politische Praxis, dem Commoning. Die vergangenen Jahrhunderte wurden sie von rechten wie linken TheoretikerInnen für tot erklärt. Die politische Ökonomie marxistischer Prägung sah die Einhegung von Gemeineigentum als abgeschlossenen Prozess und als Voraussetzung für die Entstehung des kapitalistischen Privateigentums an Produktionsmitteln an ...
  • Gretchenfrage

    In jeder Ausgabe streiten ausgewählte Aktivist*innen, Künstler*innen und Politiker*innen über unsere Gretchenfrage. Diesmal: Sag mir wie hältst Du es mit dem geistigen Eigentum?
  • „Wo hört Nische auf und fängt Transformation an?“

    Über das emanzipatorische Potential von Commons und über deren Beschränkungen sprachen wir mit dem Programmier und Publizisten Christian Siefkes, der Psychologin und Politikwissenschaftlerin Christina Kaindl sowie Caroline Rosenthal, von Rathausstern Lichtenberg. Die Bürgerinitiative will auf dem Gelände einer ehemaligen Polizeiwache in Berlin-Lichtenberg Wohnraum, einen Stadtteilgarten, Versammlungsräume, ein Nachbarschaftscafé und eine Kita schaffen.
  • Strategische Räume für soziale Transformation

    Von Brigitte Kratzwald
    Der Begriff Commons ist für soziale Bewegungen wie WissenschaftlerInnen gleichermaßen attraktiv, weil er es ermöglicht, unterschiedliche Perspektiven zu verbinden. Er bietet ein Denkmodell für eine Organisationsform von Gesellschaft, die der Marktlogik entgegensteht, aber keine reine Utopie ist, sondern im Hier und Jetzt schon in vielfältigen Formen existiert.
  • Commons und Herrschaftskritik

    Von Ulrich Brand
    In den letzten Jahren hat der Begriff „Commons“, zu Deutsch Gemeingüter oder Allmende, zunehmend an Bedeutung gewonnen. Er steht für die Kritik an herrschenden Entwicklungen, für konkrete Forderungen und alternative Praktiken wie etwa gemeinschaftliche Nutzungsregeln. Es gibt keine fixe Definition von Commons, sondern es handelt sich um einen politischen Begriff, der Teil sozialer Auseinandersetzungen ist und in diesen immer wieder aktualisiert und präzisiert wird.
  • Commons und Care

    Von Daniela Gottschlich
    Commonsbasierte Produktion begegnet uns in ganz alltäglichen Praktiken. Die spezifischen Rationalitäten von Care- und Commonsdebatten und ihren Prinzipien werden bislang jedoch kaum zueinander ins Verhältnis gesetzt. Dabei wäre diese für eine feministische Weiterentwicklung der Debatte um Commons unabdingbar.
  • Die commonistischste aller Parteien?

    Von Lena Kreck
    Wie positionieren sich die im Bundestag vertretenen Parteien plus die Piraten zu „Commons“ in ihren Grundsatzprogrammen? Keine der Parteien hat ein eigenes Kapitel in ihrem Programm zu Commons. Es bleibt undurchsichtig, wer sich explizit positiv darauf bezieht, wer die Idee der Allmende ablehnt, was überhaupt darunter verstanden wird.
  • Gemeinschaftsgärtnern ohne Satzungsdebatte

    Wo früher eine innerstädtische Brachfläche war, wuchert heute das Grün, gedeihen Kräuter und Kürbisse in mobilen Beeten. Die Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg sind eines der prominentesten Projekte von Urban Gardening, von nachhaltiger Landwirtschaft in den Städten. Caren Lay hat eine der Mitstreiterinnen interviewt.
  • Wege zum common_ismus

    Commons in Gang setzen: In dieser Bildstrecke zeigen wir, was man für Commoning und ein revolutionäres Projektmanagement braucht. Im Großen wie im Kleinen.
  • Werkzeugkasten

    Kämpfe um Commons finden auch in Deutschland im großen Rahmen statt. Drei Beispiele, die Hunderttausende betreffen. Kämpfe um Energiedemokratie, Kämpfe um Mobilität und Kämpfe um öffentlichen Raum am konkreten Beispiel.
  • „Es schafft Vertrauen, wenn Menschen nicht noch tausend andere Sachen nebenbei machen“

    prager frühling sprach mit Stefan Taschner über die Zukunft des Berliner Energietischs sowie über Vorbilder und einige Probleme bei der Demokratisierung der Energieversorgung.
  • Wie kommen wir hin?

    Von Sabine Leidig
    Irgendwo muss man damit anfangen. Aber wo? Es gibt eine Reihe Faktoren, die ein Pilotprojekt für fahrscheinlosen ÖPNV braucht: Die Stadt sollte nicht zu klein, das Netz funktionstüchtig sein, aber auch nicht zu teuer. So hat Hamburg eine U-Bahn, und deren Erweiterung ist ähnlich schwer zu kalkulieren wie ein Konzerthaus-Neubau ...
  • Landgrabbing

    Von Thore Prien
    Krisengeschüttelt und selbstzerstörerisch macht sich der Kapitalismus am Boden zu schaffen. Seit einigen Jahren kommt es zu einem dramatischen Anstieg von Investitionen in das Ackerland der Staaten des globalen Südens. Korruption, Mauschelei, Betrug und legale langjährige Pachtverträge erobern ganze Landstriche ...
  • Bodenreform 2.0

    Von Katalin Gennburg
    Was ist ein Stück Erde wert? Weil es „guten“ und „schlechten“ Boden auch schon bei den Ackerbauer_innen und Viehzüchtenden gab, wurde Boden zu Beginn des 20. Jh. nach Lage und Beschaffenheit wirtschaftsgeografisch kategorisiert und die Verteilung des wirtschaftlich wertvollen Bodens als nationalstaatliche Ressource geografisch kartiert ...
  • Commons und Grundeinkommen

    Von Ronald Blaschke
    „Ein bedingungsloses Grundeinkommen etwa könnte die Rahmenbedingungen für Commons-Initiativen enorm verbessern. Und wenn man die Möglichkeiten der Commons schon mitbedenkt, dann könnte ein Grundeinkommen neben monetären auch nicht-monetäre Elemente wie Energie, Wohnraum oder Bildungsmöglichkeiten, Zugang zu Land oder Ähnliches enthalten ...
  • Weiße Sklaverei?

    Von Karina Müller-Wienbergen
    Am 6.2.1894 lenkte der SPD-Abgeordnete August Bebel die Aufmerksamkeit des Reichstags auf ein Phänomen, das im ausgehenden 19. Jahrhundert in aller Munde war: „Was ich im Auge habe, sind die fortgesetzten Transporte von Mädchen, die für Lustzwecke nach außerdeutschen Ländern, ich möchte sagen: nach allen Ländern der Erde, versandt werden ...
  • Dolce Enrico

    Von Christina Ujma
    Der Song Dolce Enrico (Holder Enrico) von Antonello Venditti ist einer der Songs, die Enrico Berlinguer feiern. Das 1991 veröffentlichte Lied kommt eher leise und melancholisch daher, zornig und sehr links folgte drei Jahre später die Folkrockband Modena City Ramblers mit I Funerali di Berlinguer. In der ersten Dekade nach seinem Tod hatte Berlinguer fast den Status eines Popstars erlangt, er dürfte wohl der einzige linke Parteivorsitzende sein, über den es populäre Songs und noch zu Lebzeiten einen Film gab.
  • „Er stand bis zum Ende auf der Bühne, um über Bürgerrechte, Freiheit und Demokratie zu sprechen“

    Berlinguer war der Vorsitzende der größten kommunistischen Partei des Westens. Er übernahm sie, als sie bei Wahlen 25% erzielte und führte sie zu einem Stand von 34%. Dafür alleine verdient er ein Denkmal, weil wahrscheinlich selbst in der UdSSR die Kommunisten nicht in der Lage waren eine solche Unterstützung in der Bevölkerung zu generieren.
  • Lichtenbergs Messer

    Von Uwe Schaarschmidt
    Die gute Nachricht: Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung steht sowohl der Russland-Ukraine-Politik der Bundesregierung, als auch der entsprechenden Propaganda-Attitüde deutscher Leitmedien äußerst kritisch gegenüber. Lediglich 9% befürworten eine weitere Isolation Russlands. Die schlechte Nachricht: Dies interessiert bislang weder Bundesregierung noch Medien sonderlich ...
  • Die Bremswirkung der Sympathiewelle

    Von Lena Kreck und Stefan Gerbing
    Thomas Winkelkotte sollte man bisher nicht an einem Samstag besuchen. Er wohnt auf dem Dorf und da fährt der Bus nur in der Woche, wenn die Kinder zur Schule müssen. Dank Winkelkotte gibt es heute eine Mobilitätsoption mehr: die „Mitfahr-Dezentrale“ . Die Reaktionen waren euphorisch. Dennoch gibt es ein fast unüberwindliches Hindernis ..,
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Artikel aus der Ausgabe Juni 2014
Prager Frühling Juni 2014
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Linke Sommerakademie

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Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

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