Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

  • gretchenfrage

    Mag Wompel, LabourNet-Redakteurin: Wenn Belegschaften den Mut aufbringen, gegen die Angst um die Existenzsicherung durch Lohnarbeit und zugleich gegen den disziplinierenden Druck von Betriebsrat und/oder Gewerkschaftsapparat in einen wilden Streik zu treten, müssen sie heute zudem die „Wildheit“ mit politischen Forderungen verbinden ...
  • nicht dermaßen regiert werden

    1. Renaissance dissidenter Praktiken in den Bewegungen Die gesellschaftliche Linke hat schon immer auf Dissidenz und zivilen Ungehorsams zurückgegriffen. Ihr Movens speist sich aus einer Kritik an Herrschaftsverhältnissen. Diese Praktiken erleben eine Renaissance: Sei es bei den Blockaden von Nazi-Aufmärschen, ...
  • neue Formen von dissidenz entwickeln!

    prager frühling: Simon, dein Buch „Unendlich fordernd: Ethik der Verpflichtung, Politik des Widerstands“ beginnt mit dem Befund, dass ein Motivationsmangel in der Politik zu beobachten ist. Simon Critchley: Ich beginne mit einer Zeitdiagnose. Aktuell sind die liberalen Demokratien durch ein Motivationsdefizit gekennzeichnet ...
  • gelebter widerspruch

    Von Holger Schmidt
    Dissidenz ist ein Chamäleon. Kaum ein gesellschaftliches Phänomen ist so schillernd und unbestimmt, so schwer fassbar, wie das der Dissidenz. Ihre Gestalt wandelt sich nicht nur je nach dem gesellschaftlichen und historischen Kontext, in dem sie in Erscheinung tritt, sondern sie vereinigt so heterogene Haltungen und Praktiken, dass sie sich einer Beschreibung oder gar Definition hartnäckig zu verweigern scheint ...
  • das begehren, die maschine für einen moment lahmzulegen

    prager frühlingdiskutierte mit der Informatikerin Andrea Knaut, Ole Frahm vom Radioballett und Kim Sommer von ¡No pasarán!prager frühling: Nach „Castor schottern“ und „Stuttgart 21“ redeten im vergangenen Jahr alle vom zivilem Ungehorsam. Aber scheinbar versteht jeder etwas anderes darunter ...
  • streiks: wild und politisch

    Von Mag Wompel
    Das Streikrecht und dessen Wahrnehmung war schon immer eine Machtfrage. In Zeiten des Klassenkampfes von oben durch abnehmenden Bedarf an menschlicher Arbeitskraft stellen wir auch die abnehmende Bereitschaft des Kapitals zu Kompromissen fest. Anders ausgedrückt: Die Androhung von Streiks kann ein Kapital, das unter (selbst erzeugten) Überkapazitäten leidet, kaum schrecken, wodurch die Gewerkschaften, wenn sie nicht tatsächlich streiken wollen, immer mehr Konzessionen machen müssen ...
  • Kritischer Professionalismus

    Von Kolja Möller und Stefan Gerbing
    Pro: druck in den kessel! Plädoyer für kritischen Professionalismus von Kolja Möller Dass gesellschaftliche Veränderung im Alltag beginnt, ist eine Binsenweisheit. Klar: Es braucht Demos, linke Abgeordnete und Bewegungs-Größen. Aber das alles wird nichts, wenn sich im Alltag nichts ändert ...
  • spielräume dehnen

    prager frühling: Als Sozialsenatorin hast du in Berlin eine Ausführungsvorschrift (AV) Wohnen für Hartz-IV-Betroffene vorangebracht. Was zeichnete diese aus? Heidi Knake-Werner: Ich hab die Hartz- Gesetze als schweren Angriff auf das Sozialsystem abgelehnt. Insofern ist mir deren Umsetzung alles andere als leicht gefallen ...
  • medizinische versorgung für alle!

    prager frühling: Wie können wir uns das Leben einer illegalisierten Person in Deutschland vorstellen?Ole Baumann: Dafür ist es wichtig, die rechtliche Entwicklung vor allem in den 1990er Jahren zu erinnern. Mit dem § 76 Ausländergesetz (heute § 87 Aufenthaltsgesetz) wurde die Übermittlungspflicht eingeführt ...
  • aneignung von zeit in der zigarettenpause

    Von Romy Hilbrich und Thorsten Peetz
    Unsicherheit, Überlastung und Prekarität, wohin man blickt: Die gängigen Beschreibungen gegenwärtiger Veränderungen der Arbeitswelt zeichnen ein düsteres Bild. Immer unverblümtere Angriffe auf die Überbleibsel des Sozialstaats flankieren die zunehmende Warenförmigkeit von Arbeitskraft und die fortschreitende Intensivierung von Arbeitsprozessen ...
  • wir sahen uns als revolutionäre, nicht als dissidenten

    prager frühling: Herr Ströbele, würden Sie sich als dissident zu den gesellschaftlichen Verhältnissen verstehen? Hans-Christian Ströbele: Mit Ihrer Frage kann ich wenig anfangen. Ich sehe mich nicht als Dissident. „Dissident“ ist eine Bezeichnung von Kritikern aus dem Bereich des „realen Sozialismus“ sowjetischer Prägung, übersetzt ins Deutsche als „Abweichler“ ...
  • schrittmacher des kapitalismus?

    Von Silke van dyk
    Trotzen wir dem System durch Kreativität und Nonkonformität Freiräume ab? Unterlaufen wir durch subversive Praktiken die Zurichtungen des spätmodernen Kapitalismus? Rütteln wir manchmal gar an den tragenden Säulen der Gesellschaft? Zweifelnde Fragen dieser Art begleiten wohl jede gesellschaftskritische Haltung, jede dissidente Praxis ...
  • reduce to the max

    Von Alexis J. Passadakis & Matthias Schmelzer
    Seit der bisher aufgeschobenen de facto Staatspleite Griechenlands im Mai 2010 hat sich der Schwelbrand der Weltwirtschaftskrise in Europa zur Staatsschuldenkrise entwickelt. Nach den hastigen Bemühungen in den Jahren 2008 und 2009, das Wirtschaftswachstum mit Konjunkturpaketen anzukurbeln, schlägt das Pendel zurück: Mittels Sozialkahlschlag sollen die Haushaltsdefizite abgebaut werden ...
  • raus aus den sackgassen

    Die institutionelle Linke in der Europäischen Union steht gegenwärtig ratlos da. Die Sozialdemokratie erlebt eine historische Krise. Die linkssozialistischen Parteien spielen praktisch keine Rolle. Im Gegenzug siegt der Rechtspopulismus in vielen Mitgliedstaaten. Offensichtlich sind die bisherigen europapolitischen Ansätze der europäischen Linken erfolglos: Selbst nach der Krise sitzt der neoliberale Stabilitäts- und Wachstumspakt fest im Sattel ...
  • sozialer stabilitätspakt für europa

    Von Björn Hacker
    Die Eurokrise zeigt die Unzulänglichkeit des bisherigen Integrationsprozesses. Anders als die Europäische Kommission und die deutsche Bundesregierung glauben machen wollen, ist nicht mangelnde Spardisziplin an der Peripherie der Europäischen Union die erste Ursache für Bankrotterklärungen, Finanzhilfen und eilig aufgespannte Rettungsschirme ...
  • lila quark zum frauentag?

    Von Lena Kreck und Kristin Hofmann
    Für diesen Artikel haben wir verschiedene Frauen im Umfeld der LINKEn nach ihren Erlebnissen mit dem internationalen Frauentag befragt. Viele wussten Abenteuerliches zu berichten: Besonders schaurig war die Geschichte über die „Harz-Reise“, welche nicht — wie anfänglich für selbstverständlich gehalten — eine inhaltliche Veranstaltung zu den Auswirkungen der Hartz-IV-Gesetzgebung auf Frauen darstellte ...
  • vegane programmatik mit vielen ballaststoffen

    Von Uwe Schaarschmidt
    8703 Zeichen ist das am 20. Oktober 1891 in Erfurt verabschiedete Programm der SPD lang. Neben dem Entwurf des Parteivorstandes lagen drei weitere Entwürfe vor. Zwei davon – jener des Vorstandes nicht darunter – gefielen der Programmkommmission so gut, dass man daraus einen machte und das Schriftwerk ohne Gegenstimmen durch den Parteitag brachte ...
  • der aufstand ist (k)eine kunst

    Von Laszlo Stzoda
    Im Zuge der sozialen Proteste in Frankreich im Herbst 2005 entstand das Pamphlet „Der kommende Aufstand“ und wurde seither in verschiedenen, auch bürgerlichen Medien, intensiv besprochen. Inhaltlich versucht der kommende Aufstand, jenen Protesten ein Selbstverständnis des politischen Kampfes zu geben und eine Perspektive zu entwerfen, wo dieser hinführen sollte ...
  • wie dissident bist du?

    1. in wie viel politischen organisationen bzw. Parteien warst du bisher Mitglied? a) Eine. Für mich gilt: Entweder schließen sie mich aus oder meine Mitgliedschaft endet erst mit meinem Tod. b) Ungefähr 6: Leider bin ich überall mit meinen Forderungen gescheitert und folglich jedes Mal gleich darauf ausgetreten ...
  • der kurze sommer der anarchie

    Von Annette Klumb und Freke Over
    Die Berichterstattung zum 20. Jahrestag der Räumung der Mainzer Straße in Berlin-Friedrichshain war auf die Frage: „Wer war geil auf Gewalt?“ reduziert. 20 Jahre Mainzer Straße heißen aber für die ehemaligen Bewohner_innen sechs Monate ziviler Ungehorsam. Am 1. Mai 1990 wurden die ersten zum Abriss vorgesehenen Häuser in der Mainzer Straße besetzt ...
Artikel aus der Ausgabe Februar 2011
Prager Frühling Februar 2011

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Versteckte Gemeinsamkeit

Sie hassen und sie brauchen sich. Die völkische Rechte nutzt islamistischen Terror und neo-salafistische Ideologie zur Selbstermächtigung und zur geistigen Aufrüstung beim Kampf um die Straße. Unsere Autor*innen gehen der Frage nach, woher sich diese „autoritären Revolten” speisen, wie ihnen zu begegnen ist und welche Rolle eine emanzipatorische Linke dabei spielen sollte.

Bevor die nächste Blase platzt

In EU und Euroraum erleben wir wie der neoliberale, finanzgetriebene Kapitalismus einfach so weitermacht wie bisher. Was eine linke Antwort ist, kann als umstritten gelten: Rückzug in den nationalstaatlich organisierten Kapitalismus oder eine solidarische und demokratisierte Wirtschaftsordnung in Europa?

Wer ist das Volk?

Populismus als Kommunikationsform und Strategie

Wer ist das Volk in „Wir sind das Volk“? — Wir haben uns in Europa und den Amerikas auf die Suche nach dem Volk der rechten Wutbürger und dem Volk des Linkspopulismus begeben. Gefunden haben unsere AutorInnen populistische Elemente in der repräsentativen Demokratie und einen radikaldemokratische Impetus des Linkspopulismus. In den Beiträgen werden Fragen nach der (Un)Möglichkeit des Pluralismus innerhalb linkspopulistischer Strategien und nach der Realpolitik des Populismus an der Macht gestellt.

Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

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