Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“.

In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Jedes Jahr eine schwarze Null lautet die Utopie der Regierung. Der Science Fiction sind nicht nur, was zu begrüßen wäre, die kolonialen Eroberungsphantasien des Weltraums schal geworden. Aufgüsse alter Erzählung von der schon längst gegenwärtig gewordenen Überwältigung des Menschen durch Kontrolltechnologien dominieren die Populärkultur. Das Feuilleton gefällt sich darin, den 3D-Druck als revolutionären Ersatzteilspender für die nutzlos angehäuften Konsumgüter zu preisen.

Dabei ist das Zukunftsdenken eine historische Errungenschaft und eine des Bewahrens werte Kulturtechnik. Schmerzhaft hat sie sich in emanzipatorischen Kämpfe aus einem heilsgeschichtlichem Denken herausgeschält. Was im Mittelalter nicht zuletzt aus Mangel an grammatischen Formen weder sagbar noch denkbar war, ist in der Moderne errungen worden. Das Nachdenken über das Morgen.

Unsere AutorInnen Dietmar Dath, Anke Domscheit-Berg, Steffi Lohaus, Ursula Engelen-Kefer, Tom Strohschneider und Jan van Aken versuchen dieses Denken vor der Verarmung zu retten. Damit die „bessere Zukunft“ nicht mehr nur im „Schwarzbuch Hundeschule“ geschrieben steht.

In der Rubrik „Feminismen“ denken Caren Lay, Sabine Beckmann und Patrick Ehnis über Feminismus und Familienpolitik nach.

  • Gretchenfrage

    Der Begriff der Generationengerechtigkeit vereinte in einem (nie verabschiedeten) Generationengerechtigkeitsgesetz schon so unterschiedliche Politiker*innen wie Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg und Grünen Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt. Schritt in eine gerechtere Zukunft oder Kampfvokabel der Vertreter*innen einer ungerechteren Gegenwart?
  • Der nächste Arbeitsplatz

    Von Dietmar Dath
    Die Zukunft ist eine junge Frau mit irritierend alten Augen – so jedenfalls hat sie ein mit ihr gut bekannter Fuchs beschrieben, dessen Namen ich nicht hinschreiben darf, sonst beißt er mich. Viele Menschen, Männer und Frauen, sind in diese junge Frau verliebt und erwarten von ihr dafür Geschenke, zum Beispiel mehr Freiheit, mehr Wohlstand, mehr Sicherheit.
  • No Future war gestern

    Der Kampf der sozial ausgebeuteten Klasse in der Arbeiter*innenbewegung war immer als Kampf um die Zukunft und den gesellschaftlichen Fortschritt konzipiert. Politische Bewegungen, wie es im 18. Brumaire heißt, zögen immer die Kostüme vergangener Bewegungen an. „Die soziale Revolution“ bricht mit diesem Zustand, denn sie „kann ihre Poesie nicht aus der Vergangenheit schöpfen, sondern nur aus der Zukunft“, heißt es da.
  • Demokratie Zweitausenddreiunddreißig

    Von Tom Strohschneider
    Man sieht es dem Gebäude im Berliner Spreebogen nicht mehr gleich an, dass dies immer noch ein Tempel der Bundespolitik ist. Es schaut eher aus wie wie auf einem Attac-Kongress der 2000er Jahre: sympathisch chaotisch, aber auch irgendwie inoffiziell.
  • Die Zukunft der Abrüstung

    Von Jan van Aken
    Das Nachdenken über Abrüstung kann einen in tiefste Depressionen stürzen. Wohin man sieht , schlägt einem massive Aufrüstung entgegen, und von Abrüstung ist weit und breit nichts zu sehen: hemmungslose Waffenexporte, die Entwicklung neuer Waffensysteme, ein völlig festgefahrener Abrüstungsprozess bei den Vereinten Nationen ...
  • Feminismus der Zukunft

    Von Stefanie Lohaus
    Wenn der Feminismus der Zukunft Gestalt annehmen könnte, dann wäre er eine Chimäre. Ein Fabelwesen mit drei Köpfen: Schwarz, weiß und lila. Auf dem einen prangt die Krone einer Prinzessin, auf dem anderen ein Kopftuch. Zwei weibliche Brüste und zwischen den Beinen sowohl Vulva als auch Penis. Ein linkes Emu-Bein, ein rechtes Yak-Bein und die vier Arme der indischen Göttin Kali.
  • Die Zukunft des Produzierens

    Von Anke Domscheit-Berg
    Zwei große industrielle Revolutionen haben in unserer Geschichte zu enormen Veränderungen der Gesellschaft geführt. Jede von ihnen zeichnete sich durch das Zusammentreffen neuer Technologien zur Energiegewinnung und zur Kommunikation aus.
  • Die neue Zeit, die mit uns zieht ….

    Von Rainer Rilling
    Aus dem Jahr 1288 stammt der Vermerk der ersten „öffentlichen“ Schlaguhr auf dem Glockenhaus von Westminster Hall in England und knapp zwei Jahrhunderte später (1472) wird die bis heute älteste noch existierende Bank der Welt gegründet, die Banca Monte dei Paschi di Siena, die im Palazzo Salimbeni in Siena residiert. Beides repräsentiert eine Doppelrevolution.
  • Was tun, damit das Morgen im Heute tanzt?

    Von Dieter Klein
    Die ungelösten existenziellen globalen und innergesellschaftlichen Probleme erfordern als Perspektive für das 21. Jahrhundert eine Große Transformation: den Übergang vom Kapitalismus zu solidarischen gerechten Friedensgesellschaften im Einklang mit der Natur bzw. einen demokratischen grünen Sozialismus.
  • Future Shock und Cyberpunk

    Von Jöran Klatt
    Im Denken über die Zukunft erfahren wir mehr über die jeweilige Gegenwart, als über das, was tatsächlich nach ihr kommt. In der historischen Zukunftsforschung beschäftigt man sich daher gerne mit den Fragen nach den vergangenen Zukünften.Sie ist ein lohnender Blick zurück nach vorn.
  • In Würde Altern oder Malochen bis zum Tode?

    Von Matthias W. Birkwald
    Auf der Landkarte linker Zukunftsentwürfe ist das Alter kein weißer Fleck, aber ein wenig ausgeleuchtetes Gelände. In aktivistischen Selbstbildern zieht die Linke eher jugendlich dem Morgenrot entgegen, als dass darin der Lebensabend einen Platz gefunden hätte.
  • Pfade in die Zukunft?

    Prager frühling öffnet wieder einmal seinen kleinen Werkzeugkasten und stellt Ausrüstungszeug — Ideen und Projekte – vor, die sich eignen um hegemoniale Vorstellung auseinanderzunehmen und kleine Modelle gesellschaftlicher Emanzipation zu basteln.
  • Fluchtlinien einer zukünftigen linken Klassenpolitik

    Von Sina Prasse
    Im (deutschen) Hier und Jetzt die Frage nach der zukünftigen Entwicklung von Klassenverhältnissen und Klassenpolitik zu stellen ist besonders herausfordernd. Im öffentlichen Diskurs, in der sozialwissenschaftlichen Theorie, der Sozialstruktur- und Ungleichheitsforschung, den Kämpfen der sozialen Bewegungen herrscht vor allem viel Unsicherheit in den Bezügen auf soziale Klassen, vorausgesetzt diese Bezüge finden überhaupt statt ...
  • Transformers

    Von Thomas Lohmeier
    Kaum eine politische Forderung der LINKEN kann heute darauf verzichten, ihren transformatorischen Charakter herauszustellen. Andernfalls gilt sie bestenfalls als purer Reformismus. Was haben diese wünschenswerten Verbesserungen mit der Transformation der Gesellschaft zu tun, was mit einer Transformation in Richtung Sozialismus?
  • Zwischen Faschismus und 20 Cent

    Von Christoph Spehr
    Den Futurismus steckt heute jeder in die Tasche. Auf der italienischen 20-cent-Münze ist die berühmteste futuristische Plastik abgebildet: Umberto Boccionis „Einzigartige Formen der Kontinuität im Raum“. Die „Zukunftskunst“, die sich 1909 mit ihrem ersten „Manifest“ konstituierte, war die künstlerische Avantgarde schlechthin – und gleichzeitig in Teilen eine Wegbereiterin des Faschismus.
  • Instrumente feministischer Familienpolitik

    Von Sabine Beckmann
    Bei der Frage, welche Instrumente der Familienpolitik (also sozialpolitische Regulierungen, Programme und Gesetze) feministisch sind – oder anders gewendet: welche Instrumente der Familienpolitik feministische Ziele unterstützen –, stellt sich zunächst die durchaus berechtigte Frage, ob „Familienpolitik“ und „feministisch“ nicht einen Widerspruch darstellen.
  • Abschied vom Ernährermodell

    Von Caren Lay
    Das traditionelle Ernährermodell war lange Zeit – ausgesprochen oder unausgesprochen Leitbild bundesdeutscher Familienpolitik. Die schöne heile Welt der 50er Jahre Westdeutschlands mit dem Vater als Familienvorstand und Ernährer, der seine (Haus-) Frau und seine Kinder ernährt, ist die Grundidee hinter vielen familien-, sozial- und steuerpolitischen Regelungen.
  • Überlegungen zu einer Familienpolitik aus Gleichstellungsperspektive

    Nicht nur mit Blick auf sozialstrukturelle Daten des Arbeitsmarktes wie Erwerbsquote, Hierarchieebenen und Bildungswege zeigt sich, dass das Geschlechterverhältnis in hohem Maße durch Wandel und Persistenz gekennzeichnet ist. (vgl. Ehnis 2009) Dies gilt auch für die vermeintlich private Seite der Organisation des Lebens mit Kindern ...
  • Zum Wert von Familien: Familienpolitik und Elterngeld

    Von Lisa Malich
    Angesichts der möglichen Vielfalt von Familienformen betont die aktuelle Familienforschung, dass „Familie im Plural gedacht werden muss. Im Rahmen derzeititger Familienpolitik dominiert jedoch nach wie vor der Singular.
  • Grenzen als Konfliktfeld

    Von Lena Kreck
    Mit Grenzregime II ist ein Sammelband erschienen, der verstehen lässt, dass „Grenze“ nicht ohne weiteres mit „Territorialgrenze“ gleichzusetzen ist. Grenzen sind auch a-territorial und sie sind Gegenstand von Kämpfen.
Blättern:
  • 1
  • 2
Artikel aus der Ausgabe Oktober 2014
Prager Frühling Oktober 2014
Werbung
Linke Sommerakademie

Kommentar abgeben

Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

Sprungmarken: Zum Seitenanfang, Zur Navigation, Zum Inhalt.