Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie.

In der Rubrik Feminismen kritisiert die Bundesgeschäftsführerin der LINKEN Caren Lay und die frauenpolitische Sprecherin der LINKSFRAKTION den Programmentwurf ihrer Partei aus feministischer Perspektive.

Auch die Redaktion hat sich den Programmentwurf der LINKEN vorgenommen und die Tops & Flops gekürt.

  • Editorial

    verkehrte Welt: Nach dem Schock der Wirtschaftskrise sind neun von zehn Deutschen laut Umfrageinstitut Emnid der Meinung, dass der Kapitalismus durch ein neues Wirtschaftssystem abgelöst werden muss, das Soziales und Ökologie vorrangig berücksichtigt. Verflogen sind die Illusionen über das „Ende der Geschichte“ mit lauter Menschen, die freudig „Ka-Ka-Kapitalismus“ singen ...
  • Gretchenfrage

    Einer der Kerngedanken des Internets ist es, Wissen frei zu tauschen. Heute können wir durch die technische Entwicklung auch Videos, Bilder und Musik für jedeN frei zugänglich machen. Das wird – ganz im Sinne der Entstehungsidee des Internets – immer häufiger genutzt. Von Hobby-KünstlerInnen genauso wie von Menschen, deren Kunst ihren Lebensunterhalt stellt ...
  • auf dem weg richtung wissenskommunismus

    Wissen ist Motor der Produktivkraftentwicklung Die Fähigkeit des Menschen, Wissen zu erhalten und neues Wissen über die Eigenschaften der Dinge und über soziale Prozesse zu erschließen, ist die Voraussetzung für seine Entwicklung. Wissen ist daher nicht nur Voraussetzung zur Entfaltung der Produktivkräfte, sondern auch zur Emanzipation des Menschen von sozialen Verhältnissen, die ihn in Unmündigkeit lassen ...
  • kommunismus neu denken

    Von Kolja Möller
    prager frühling: Gemeinsam mit Antonio Negri vertrittst Du in „Commonwealth“, dass der Kapitalismus in einem Wandlungsprozess steckt. Zentral ist dabei die Hegemonie der immateriellen Arbeit. Michael Hardt: Wir sind der Auffassung, dass die industrielle Produktion ihre dominante Rolle in der kapitalistischen Ökonomie verliert ...
  • über das privateigentum hinaus

    Autos, Brötchen, iPhones — alles, was wir uns vorstellen können, vernutzt sich beim Gebrauch. Nicht so unser Wissen: Es verbraucht sich nicht; wer sein Wissen weitergibt, besitzt es immer noch. Neuerdings ist seine Verbreitung aufgrund digitaler Technologien nicht einmal mehr an stoffliche Träger gebunden ...
  • Zwischen Open Access und GPL

    Open Access und Wikipedia *Pascal, Digital Native Die Wissenschaft soll den Menschen nützen — doch der Zugang zu Fachpublikationen ist meist teuer und aufwendig. Dagegen stellt sich die „Open Access“- Bewegung, welche den freien Online- Zugang zu jenen Publikationen schaffen will ...
  • tödliche patente

    Von Sven Dehmlow
    Bei Diskussionen über Patente trifft man häufig auf die gleiche Behauptung: Patente sind dafür da, den „kleinen“ Erfinder vor den großen Konzernen zu schützen, die ihm ja sonst seine Erfindung stehlen würden. Diese Argumentation hat allerdings einige Schwächen: Erstens ist ein Verfahren zur Erlangung eines Patentes bürokratisch aufwendig und sehr teuer ...
  • wildwest im internet

    Von Dr. Thilo Weichert
    Der Datenschutz war in seiner jungen, knapp 40jährigen Geschichte schon den unterschiedlichsten Anfeindungen ausgesetzt: Fortschrittshemmschuh, bürokratisches Hindernis, Täterschutz sind nur drei der Argumentationsmuster. Angesichts der zunehmenden digitalen Durchdringung aller Lebensbereiche und der weltweiten Vernetzung, insbesondere über das Internet, wird der Datenschutz neu in Frage gestellt ...
  • die piraten

    Von Alexander Hensel
    Im medialen Diskurs gilt die Piratenpartei aufgrund ihrer mageren Wahlergebnisse oftmals als gescheitert. Diese Einschätzung setzt jedoch die Logik etablierter Parteien voraus. Die besonderen Aufgaben von Kleinparteien wie den Piraten werden dabei ignoriert. Kleinparteien beleben die Konkurrenz im Parteiensystem und zwingen ihre etablierten Gegenspieler, auf neue oder vernachlässigte politische Fragen zu reagieren ...
  • neue möglichkeiten, politische probleme zu lösen

    prager frühling: Auch die Piratenpartei legt großen Wert auf innerparteiliche Demokratie. Ihr verfolgt hierzu die Idee der „Liquid Democracy“. Leena Simon: Liquid Democracy ist der Versuch, mit Hilfe von moderner Software und Vernetzungstechnik eine neue Ebene der Partizipation einzuführen ...
  • mut zu kontrollverlust

    Von Katja Rom und Nikolas Tosse
    „Jede Wahrheit ist gezwungen, den radikalen Widerspruch aktiv auszuhalten, und jede Selbstverständlichkeit die radikale Kritik.“ Was sich wie eine Beschreibung der Meinungsbildung in sozialen Netzwerken liest, ist der Generallinie der Online-Ausgabe dieses Magazins entnommen. An ihr lässt sich das ambivalente Verhältnis darstellen, das auch den Umgang einer emanzipatorischen Linken mit dem Web 2 ...
  • share it!

    Von Tobias Schulze
    Das Phänomen File-Sharing samt wütender Gegenkampagnen, das Aufkommen innovativer Dienstleister wie Google und die Strukturkrise der etablierten Medien haben die Öffentlichkeit in die Verteilungskämpfe der Informationsökonomie einbezogen. Gründung und Erfolge der Piratenbewegung sowie das Lobbytrommelfeuer der Medienbranche machen nun auch den politischen Parteien deutlich: Das traditionelle Urheberrecht, teils zum Industrierecht verkommen, ist endgültig an eine Grenze geraten ...
  • die ökonomie der talente

    Von Cornelia Koppetsch
    Ein kritischer Blick auf die Kreativwirtschaft enthüllt eine Fülle von Täuschungen und Selbsttäuschungen, dies gilt in politischer wie auch in psychologischer Hinsicht. Zunächst die politische Täuschung: Die Branche gilt als Hoffnungsträgerin für wirtschaftliche Expansion – vor allem im strukturschwachen Berlin, wo inzwischen jeder zehnte Erwerbstätige in der Kreativwirtschaft beschäftigt sein soll ...
  • weiter auf dem neokolonialen trip

    Von Pia Eberhardt
    Die Wirtschaftsgeschichte hat gezeigt, dass die Entwicklung von Konzernen wie Philips oder Unilever ebenso wie die der heutigen Industrieländer nur möglich war, weil sie Technologien und Produktionsprozesse nachahmen konnten, die anderswo entwickelt worden waren. Umgekehrt gilt: Monopolrechte, die diese Nachahmung behindern, graben Industrialisierungsprozessen das Wasser ab ...
  • 25 jahre schengen

    Von Marei Pelzer
    Vor 25 Jahren wurde das Schengener Abkommen verabschiedet: Zwischen den Benelux-Staaten, der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich wurde der schrittweise Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen beschlossen. Mit dem Traum eines Europas ohne Binnengrenzen wurde von Anfang an der Albtraum einer perfektionierten Abschottung nach Außen verbunden ...
  • die figur des flüchtlings

    Von Stephan Dünnwald
    Wer den Flüchtling definiert, bestimmt zugleich den Nicht-Flüchtling. Der Diskurs über Flüchtlinge ist in Abhängigkeit geraten, wird überflügelt von einem Diskurs, der in legale und illegale, oder besser: erwünschte und unerwünschte Migration unterscheidet, denn Legalität wie Illegalität wird zugewiesen ...
  • leben am anfang-ende

    Von Jörg Schindler
    Fatma wohnt seit 10 Jahren im Asylbewerberheim Möhlau in Sachsen-Anhalt. Sauer sind dort nicht nur die Äpfel. Im letzten Jahr ist Möhlau in die Schlagzeilen der lokalen Zeitung geraten. Denn Möhlau hat ein Asylbewerberheim, und das macht „Probleme“. Das finden jedenfalls viele: die BewohnerInnen ...
  • ich werde rechtsanwalt!

    Von Apetor-Koffi A. Appolinaire
    Es war sonnig in Bremen, als ich ankam. Nach meiner Ankunft wusste ich, dass ich ein schweres Kapitel hinter mir abgeschlossen habe. Und nun fängt das Neue an. Ich war schon in der ersten Wochen bereit, bei der Flüchtlingsinitiative hier mitzuwirken und meine Erfahrungen mit den Beamtenschikanen weiter zu geben ...
  • wie damals vor der französischen revolution

    prager frühling: Am Maxim-Gorki-Theater in Berlin läuft „Zornig geboren“. Mit welchen Worten würdest Du in Dein Stück einführen? Darja Stocker: Olympe de Gouges, Schriftstellerin während der Französischen Revolution, kritisiert die Versklavung der „Schwarzen“ und fordert gleiche Rechte für alle – auch für die Frauen ...
  • mission patriarchatsüberwindung

    Von Cornelia Möhring
    Ein linkes Partei-Programm sollte Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit liefern, eine Utopie und Forderungen auf dem Weg dahin aufzeigen, die bereits im Hier und Jetzt Veränderungen bringen. Deswegen reicht sein Zeithorizont länger als bis zur nächsten Wahl, sogar weit darüber hinaus. In der Analyse nimmt ein solches Programm alle gesellschaftlichen Verhältnisse in den Blick und macht ihren inneren Zusammenhang zum Ausgangspunkt ...
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Artikel aus der Ausgabe Oktober 2010
Prager Frühling Oktober 2010

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Versteckte Gemeinsamkeit

Sie hassen und sie brauchen sich. Die völkische Rechte nutzt islamistischen Terror und neo-salafistische Ideologie zur Selbstermächtigung und zur geistigen Aufrüstung beim Kampf um die Straße. Unsere Autor*innen gehen der Frage nach, woher sich diese „autoritären Revolten” speisen, wie ihnen zu begegnen ist und welche Rolle eine emanzipatorische Linke dabei spielen sollte.

Bevor die nächste Blase platzt

In EU und Euroraum erleben wir wie der neoliberale, finanzgetriebene Kapitalismus einfach so weitermacht wie bisher. Was eine linke Antwort ist, kann als umstritten gelten: Rückzug in den nationalstaatlich organisierten Kapitalismus oder eine solidarische und demokratisierte Wirtschaftsordnung in Europa?

Wer ist das Volk?

Populismus als Kommunikationsform und Strategie

Wer ist das Volk in „Wir sind das Volk“? — Wir haben uns in Europa und den Amerikas auf die Suche nach dem Volk der rechten Wutbürger und dem Volk des Linkspopulismus begeben. Gefunden haben unsere AutorInnen populistische Elemente in der repräsentativen Demokratie und einen radikaldemokratische Impetus des Linkspopulismus. In den Beiträgen werden Fragen nach der (Un)Möglichkeit des Pluralismus innerhalb linkspopulistischer Strategien und nach der Realpolitik des Populismus an der Macht gestellt.

Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

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