Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic.

  • Editorial

    Von Die Redaktion
    Frage an Radio Eriwan: Stimmt es, dass die Linke international ist? Antwort: Im Prinzip ja. Weltweit kämpft sie im eigenen Land ums Überleben. Der Rest stimmt.Der Sozialismus im eigenen als auch derjenige in einem Land ist Geschichte, schon mangels Sozialismus. Aber im eigenen Land kämpft die Linke heute noch ...
  • sag mir, wie hältst du's mit...Deutschland

    Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann, Theologin und Pazifistin. Ich bin enttäuscht, dass nach zwei Weltkriegen der Krieg wieder ein Mittel der Politik geworden ist mit den gleichen schrecklichen Folgen wie immer. Die Kriegsbegeisterung von Herrn Peter Struck und Herrn Minister Franz Josef Jung widert mich an in ihrer ignoranten Einfältigkeit ...
  • für vaterlandslosigkeit

    Von Die Redaktion
    1. Der Nationalstaat und seine ideologische Begleitmusik – der Nationalismus – waren und sind ein bürgerliches Projekt: Die bürgerlich-republikanische Linke des 18. und 19. Jahrhunderts kämpfte an der Seite der bürgerlichen Klasse, um soziale und demokratische Fortschritte im Rahmen des Nationalstaates ...
  • internationalismus als ungeliebte pflicht

    Von Jörn Wegner
    „Aber wenn es gegen den russischen Zarismus als Feind aller Kultur und aller Unterdrückten geht, werde selbst ich als alter Knabe noch die Flinte auf den Buckel nehmen.“ Diese Worte August Bebels vom Essener Parteitag 1907 gingen in die Geschichte als „Flintenrede“ ein. Knapp sieben Jahre später wurde Bebels Rede Realität: Im August 1914 stimmte die SPD-Fraktion der Bewilligung der ersten Kriegsanleihe zu und besiegelte die Burgfriedenspolitik ...
  • krampflösendes scrabble

    Von Uwe Schaarschmidt
    Blendet man einmal alle negativen Dinge aus, lässt sich über Deutschland im Prinzip nur Positives berichten. Hält man es umgekehrt, finden sich genügend Anlässe für ein herzhaftes Bäuerchen. Da dies mit Sicherheit für jedes andere Land der Welt gilt, kann man auch gleich dortbleiben, wo man gerade ist ...
  • anschlussfähig für antidemokrat_innen

    Von Katja Kipping und Lena Kreck
    Während der WM 2006 haben wir es erlebt: Massenhaft warfen sich die Menschen eine Deutschlandfahne über die Schultern, malten das Gesicht schwarz-rot-gold an und betranken sich auf der Fanmeile, um ein „schönes Fußballfest“ zu erleben. Leider hat der inflationäre Gebrauch von Accessoires in Nationalfarben kaum nachgelassen ...
  • gemeinschaft der freien und gleichen

    Von Julia Bonk
    Das deutsche Staatsbürgerschaftsrecht richtet sich in erster Linie nach der Nationalität der Eltern. Anders in Frankreich und den USA. Dort brachte es die Geschichte der Revolutionen mit sich, dass die Anerkennung einer verfassungsmäßigen Ordnung über den Zugang zum Staatsbürgerstatus entscheidet. Wir können also Abstammungs- bzw ...
  • germany: zero points

    Von Christiane Graf
    Alle Jahre wieder wird der Eurovision Song Contest ausgetragen. Er ist eines der großen TV-Pflichtereignisse, lassen sich doch nationale Befindlichkeiten und Vorurteile selten auf so amüsante Weise wie hier beobachten. Freunden des schwarzen Humors wird es nicht schwer fallen, sich für diese Veranstaltung ...
  • typisch deutsch ist die abwehr von schuld

    Von Redaktion
    prager frühling: Was hast Du am 9. November 1989 gemacht? Torsun: Ich war damals 15 Jahre alt, hing allerdings schon mit Autonomen rum. Von daher hab ich nicht gefeiert. pf: Und was wirst du am 9. November 2009 tun? Torsun: Was ich genau tun werde, kann ich natürlich nicht sagen. Fest steht nur, dass ich auch dieses Jahr nicht feiern werde ...
  • antideutschland liegt nicht auf den bahamas!

    Von Peter Bienwald
    Lange Zeit galt es innerhalb der Linken als opportun, ja nahezu identitätsbildend, sich für unterdrückte Völker einzusetzen. Man bekämpfte den Imperialismus, ohne sich der selektiven inneren Repression von äußerlich emanzipatorischen Regimen zu stellen. Aus der Kritik an diesen Ansätzen ging die antideutsche Bewegung hervor ...
  • unsolidarische exportweltmeister

    Von Siegfried Heim
    Wie Gewerkschaftsfolklore aus den 70er Jahren wirkte der Auftritt der Arbeiter/-innen des Eko-Stahlwerks von Eisenhüttenstadt beim DGB-Kapitalismuskongress. Mit Drucklufthupen forderten Kumpels in metallglänzenden Schutzanzügen Solidarität für ihren Standort. Der internationale Stahlkonzern Arcelor-Mittal hatte entschieden, dort die Produktion drastisch herunterzufahren, was 2500 Arbeitsplätze gefährdete ...
  • „hier ist die rose, hier tanze!“

    Von Andreas Fischer-Lescano
    Die europäische Idee ist diskreditiert. Ein breites gesellschaftliches Bündnis sieht Europa als Hort des Neoliberalismus, des Militarismus, des Bürokratismus. Und in der Tat: Im Namen Europas zieht die Bundeswehr in den Krieg; im Namen Europas baut die Grenzschutzagentur Frontex an einer Festung, in ...
  • offensiv statt defensiv

    Von Kolja Möller
    Als sich 1846 die Progressiven Europas zum „Fest der Nationen“ in London trafen, war für den jungen Friedrich Engels die Sachlage klar (1): Die „Proletarier“ würden anfangen unter „dem Banner der kommunistischen Demokratie“ über die Grenzen hinweg „zu fraternisieren“ ...
  • mostly a place where people vent outrage

    Von Michael Albert
    prager frühling: You have participated in several World Social Forums (WSF). What hopes and expectations did you have? Have they been fulfilled? Michael Albert: I hoped the WSF would facilitate activists from around the world making new contacts and also inspire new people to become involved, including sharing information to learn lessons from others ...
  • Beispiele transnationaler Solidarität

    Von Redaktion
    Gewerkschaftliche Aktionen bewegen sich überwiegend auf einzelbetrieblicher oder Konzernebene. Schließlich befinden sich hier die Adressat/-innen des Protests, und hier kann Druck entfaltet werden. Doch mit der Internationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen wird deutlich, dass Kämpfe nur auf überbetrieblicher, transnationaler Ebene erfolgreich sein können ...
  • standortdebatten gibt es immer wieder

    prager frühling: Es gibt europäische Gewerkschaftsverbände, die sich nach Branchen organisieren. Wofür braucht es den Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) dann eigentlich? Ringo Bischoff: Der EGB fasst nationale Gewerkschaftsverbände aus 36 Ländern und 12 europäische Branchenverbände zusammen. Die Bündelung der Einzelinteressen zu grundlegenden Richtungen und Aktivitäten ist die wichtigste, wenn auch sehr abstrakte Aufgabe ...
  • mehr als ein honoratiorenklub?

    prager frühling: Mit „It was just the beginning“ feierte die Europäische Linkspartei (EL) diesen Mai ihr fünfjähriges Bestehen. Das klingt nicht nur nach Aufbruch, sondern auch ein wenig nach Rechtfertigung. Wie erfolgreich waren die Bemühungen, aus der EL mehr als einen Honoratiorenklub zu machen? Lothar Bisky: Die Gründung der EL war tatsächlich erst der Anfang: Inzwischen hat sie 19 Mitglieds- und 11 Beobachterparteien aus 20 Ländern ...
  • Perspektive global

    Von Brigitte Oehrlein
    Perspektiven global oder das Recht, Rechte zu haben Der Begriff Globale Soziale Rechte (GSR) soll eine Vorstellung der Bedingungen eines menschenwürdigen Lebens für alle geben. Das „Recht Rechte zu haben“ (Hannah Arendt) ist eine bedingungslose Voraussetzung hierfür. Der Kapitalismus jedoch zeichnet sich durch die Prinzipien Profitstreben, damit Konkurrenz, Wettbewerb und Warenförmigkeit aus ...
  • balkan beats – post-jugoslawien in bewegung

    Von Redaktion
    Nur wenig wissen wir über soziale Bewegungen und die Kämpfe der unabhängigen Linken in den neu entstandenen Republiken Jugoslawiens. Dabei passiert so einiges: Aktivist/innen aus Serbien, Kroatien und Slowenien berichten von sehr unterschiedlichen Kämpfen an der Grenze Europas sowie von mühseligen Versuchen, Bewegung von unten aufzubauen ...
  • sommer des protestes

    Von Boris Kanzleiter
    Kundgebungen, Streiks und Blockaden: Es ist ein Sommer des Protestes. In Serbien gehen so viele Arbeiterinnen und Arbeiter wie nie zuvor seit dem Sturz von Slobodan Milosevic auf die Straßen. In Novi Pazar hackte sich im Mai der Vorsitzende einer lokalen Textilarbeitergewerkschaft nach einem zweiwöchigen Hungerstreik einen Finger ab, um endlich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erreichen ...
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Artikel aus der Ausgabe Oktober 2009
Prager Frühling Oktober 2009

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Versteckte Gemeinsamkeit

Sie hassen und sie brauchen sich. Die völkische Rechte nutzt islamistischen Terror und neo-salafistische Ideologie zur Selbstermächtigung und zur geistigen Aufrüstung beim Kampf um die Straße. Unsere Autor*innen gehen der Frage nach, woher sich diese „autoritären Revolten” speisen, wie ihnen zu begegnen ist und welche Rolle eine emanzipatorische Linke dabei spielen sollte.

Bevor die nächste Blase platzt

In EU und Euroraum erleben wir wie der neoliberale, finanzgetriebene Kapitalismus einfach so weitermacht wie bisher. Was eine linke Antwort ist, kann als umstritten gelten: Rückzug in den nationalstaatlich organisierten Kapitalismus oder eine solidarische und demokratisierte Wirtschaftsordnung in Europa?

Wer ist das Volk?

Populismus als Kommunikationsform und Strategie

Wer ist das Volk in „Wir sind das Volk“? — Wir haben uns in Europa und den Amerikas auf die Suche nach dem Volk der rechten Wutbürger und dem Volk des Linkspopulismus begeben. Gefunden haben unsere AutorInnen populistische Elemente in der repräsentativen Demokratie und einen radikaldemokratische Impetus des Linkspopulismus. In den Beiträgen werden Fragen nach der (Un)Möglichkeit des Pluralismus innerhalb linkspopulistischer Strategien und nach der Realpolitik des Populismus an der Macht gestellt.

Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

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