Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie.

(Fotocredits Cover: Lig Ynnek veröffentlicht unter CC BY-NC-ND 2.0)

  • Massendissidenz in Merkelland

    „Flüchtlingskrise“ hat sich als Schlagwort im politischen Alltagsgeschäft durchgesetzt. Der Begriff transportiert viel Falsches. Dennoch: „Krise“ ist vom altgriechischen Verb krínein, „(unter-)scheiden“ abgeleitet. Eine Entscheidungssituation erleben wir derzeit in der Tat ...
  • Gretchenfrage

    Für die einen bedeutet die Diskussion über ein Einwanderungsgesetz den Versuch, ZuwandererInnen stärker nach Nützlichkeitskriterien zu selektieren. Für die anderen ist ein Einwanderungsgesetz ein Schritt zu mehr globaler Bewegungsfreiheit. Wir haben nachgefragt.
  • Solidarität statt Hilfe

    Prager Frühling sprach mit Tina und Sina von der Initiative Refugees Welcome Karoviertel (RWKaro) und Patrick, einem der Aktivisten der Besetzung des Oranienplatzes zwischen Oktober 2012 und April 2014 über die politische Bedeutung der Willkommensinitiativen, Paternalismus und langfristige Perspektive antirassistischer Kämpfe.
  • Das Scheitern des Grenzregimes

    Von Sabine Hess und Bernd Kasparek
    Die EU-Migrations- und Grenzpolitik ist unter dem Eindruck der enormen Flüchtlingsbewegungen dieses Sommers gescheitert. Tausende Flüchtlinge haben sich – kollektiv – einen Weg in die kerneuropäischen Länder gebahnt, die sich während der letzten drei Jahrzehnte hinter einer Reihe militärisch-technologischer, digitaler, sozialer und infrastruktureller Maßnahmen und Hürden gut abgeschirmt wähnten.
  • „Bauliche Fremdkörper lassen Grenzen entstehen“

    Die vermeintliche „Flüchtlingskrise“ könnte auch die Chance eines Neuanfangs bei der menschenwürdigen Unterbringung Geflüchteter sein. Vorreiter sind Ideen, wie Sie ein Entwurfsprojekt an der Fakultät für Architektur der Universität Hannover entwickelt hat ...
  • Nach Dublin

    Von Elena Fontanari & Giulia Borri
    Die Ereignisse im Sommer 2015 an den Grenzen Europas haben gezeigt, dass das Dublin- System gescheitert ist ...
  • Der Aufstand der „freiwilligen Helfer“

    Von Robert Misik
    Auf der Oberfläche der medialen Diskurse dominieren gerade zwei Interpretationsmuster in Hinblick auf die Flüchtlingsbewegungen der vergangenen Monate: Einerseits feiert Deutschland seine Hilfsbereitschaft, wofür die Bilder der klatschenden Helfer am Münchner Hauptbahnhof stehen, die die Flüchtlinge in Empfang nehmen; und auf der anderen Seite haben wir die Diskurse der „Sorge“, der Angst vor „Überforderung“ ...
  • Keine Einwanderung ist illegal!

    Von Anja Mayer und Jörg Schindler
    Die Diskussion um ein Einwanderungsgesetz wird in der Linken leidenschaftlich geführt. Ist es blanke Selektion, schlicht neoliberal oder die Lösung all unserer Probleme? Weder noch. Aber die Diskussion ist bitter nötig. Dieser Tage brennen in Kaltland fast täglich Unterkünfte für Geflüchtete – mit Menschen drin, oder, wenn man Glück hat, ohne ...
  • Selbstverständlichkeiten

    Von Jan Brezger
    Die Freiheit, den eigenen Aufenthaltsort innerhalb eines Staatsgebiets selbst zu wählen, erkennen wir als Menschenrecht an. Wieso endet diese Freiheit aber an den Staatsgrenzen und reicht nicht über diese hinaus? Ein Plädoyer für internationale Bewegungsfreiheit.
  • Xenophobie Business

    Von Claire Rodier
    Die großen internationalen Umwälzungen haben Menschen überall auf der Welt zur Auswanderung getrieben. Anstatt diese Wanderungsbewegungen als logische Konsequenz eines Jahrhunderts der Unordnung zu verstehen, bemühten sich die Regierenden mit dem Bau von Schranken ...
  • Ein neuer Hauptwiderspruch

    Von Tobias Schulze
    In der derzeitig aufgeheizten Debatte um die nach Europa und auch nach Deutschland Flüchtenden stehen sich zwei Positionen als Antipoden gegenüber – auf der einen wird Solidarität angemahnt - und zwar zu Recht. Zehntausende helfen, bringen Menschen nach Deutschland, in ihrer Stadt zur ÄrztIn oder zum Amt oder sie sogar bei sich selbst unter ...
  • Willkommen im Mainstream

    Von Elsa Koester
    Total verrückt. Die BILD produziert #refugeeswelcome-Aufkleber mit ihrem Logo drauf. Früher gehörte dieser Aufdruck Szene-Linken. Früher, das heißt: vor drei Monaten ...
  • Mitten drin statt nur dabei

    Von Katharina Dahme
    Für Fans großer Fußballvereine mag es etwas ganz Alltägliches sein, wenn die Stars ihres Vereins im ZDF Sportstudio zu Gast sind. Als Fan eines Viertligisten ist man hingegen schon froh, wenn es der eigene Klub in die Berichterstattung des Regionalsenders schafft.
  • Kann man Flüchtlinge unterstützen UND den Kapitalismus kritisieren?

    Von Tobias Schulze
    Harald Martenstein hat eine Kolumne unter der Überschrift „Ohne Reiche gäbe es keinen Sozialstaat“ nach einem bewährten Muster verfasst: Pappkameraden aufbauen und dann mit scharfen Schüssen zerlegen. In diesem Fall stellte er die These auf, dass manche derjenigen, die sich für Flüchtlinge engagieren, gleichzeitig auch Kritiker des Kapitalismus seien. Er belegt das zwar nicht, aber ein Beleg würde den Pappkameraden ja auch nur unnötig belasten.
  • Alternativen zum Bestehenden

    Von Beppe Caccia
    Die kürzlich gefallene Entscheidung des portugiesischen Präsidenten Cavaco Silva, die – über die parlamentarische Mehrheit verfügenden – linken Kräfte bei der aktuellen Regierungsbildung auszuschließen, wird das Land binnen Monatsfrist in eine tiefe politische Krise stürzen ...
  • Konstrukt „Sichere Herkunftsstaaten“

    Von Boris Kanzleiter
    Eine der Erkenntnisse des „Sommers der Migration“ ist, dass gesetzliche Vorschriften und staatliche Kontrolle relative Kategorien sind. Die hunderttausende Flüchtlinge, die in den vergangenen Monaten aus den Kriegsgebieten des Nahen und Mittleren Ostens nach Europa aufgebrochen sind, haben das Migrationsregime der Europäischen Union de facto außer Kraft gesetzt. Die Kontrolle der Außengrenzen der Schengen-Staaten hat sich operativ als unmöglich erwiesen.
  • Wessen Körper, wessen Entscheidung?

    September 2014: „Marsch für das Leben“ in Berlin. 5.000 selbsternannte Lebensschützer_innen stehen zur Auftaktkundgebung vor dem Bundeskanzlerinamt. Die Rednerin auf der Bühne spricht über Diskriminierung von Behinderten und Ausgrenzung in einer auf Leistung orientierten Gesellschaft ...
  • Nach der Care-Revolution

    Prager frühling sprach mit Barbara Fried und Hannah Schurian über die Konferenz „UmCare“, Widersprüche im Kapitalismus, Daseinsvorsorge- und Flüchtlingspolitik und linke Strategien für ein populares Projekt in Zeiten der Care-Krise.
  • „Wo soll ich hingehen?“

    Beim Fest der Linken spielten Die Sterne. Irgendwie war es surreal, weil sich kurz vor Beginn des Konzerts das Klientel praktisch austauschte: Aus gesetzt wurde hibbelig. Aus der UZ unter Arm wurde ein mitgebrachtes Bier in der Hand. Trotzdem hat am Ende niemand bei „Fickt das System“ mit geschrien. Anyway, das Konzert war toll und wir sind ganz dankbar, dass wir vorab mit Frank Spilker, dem Sänger der Sterne, ein Gespräch führen konnten.
Artikel aus der Ausgabe Oktober 2015
Prager Frühling Oktober 2015

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Bevor die nächste Blase platzt

In EU und Euroraum erleben wir wie der neoliberale, finanzgetriebene Kapitalismus einfach so weitermacht wie bisher. Was eine linke Antwort ist, kann als umstritten gelten: Rückzug in den nationalstaatlich organisierten Kapitalismus oder eine solidarische und demokratisierte Wirtschaftsordnung in Europa?

Wer ist das Volk?

Populismus als Kommunikationsform und Strategie

Wer ist das Volk in „Wir sind das Volk“? — Wir haben uns in Europa und den Amerikas auf die Suche nach dem Volk der rechten Wutbürger und dem Volk des Linkspopulismus begeben. Gefunden haben unsere AutorInnen populistische Elemente in der repräsentativen Demokratie und einen radikaldemokratische Impetus des Linkspopulismus. In den Beiträgen werden Fragen nach der (Un)Möglichkeit des Pluralismus innerhalb linkspopulistischer Strategien und nach der Realpolitik des Populismus an der Macht gestellt.

Angst essen Seele auf

Terror, Gewalt, Kriminalität — SicherheitspolitikerInnen behaupten darauf eine Antwort zu haben. Aber was war eigentlich noch mal die Frage? Unsere AutorInnen haben versucht herauszufinden, was das eigentlich ist: Sicherheit. Sie haben sich an Antworten darauf versucht, ob es eine linke und emanzipatorische Sicherheitspolitik geben kann und worin diese eigentlich bestehen sollte.

This is a movement

Die Neuaushandlung von Bewegungsfreiheit und Grenzregimen

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. … oder höchstens eine ganz kleine vielleicht oder einen Zaun aus Natodraht. Die selektive Abschottung des „Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ nach außen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Unsere AutorInnen intervenieren in diese Neuaushandlung zentraler Fragen von Nationalstaatlichkeit, globalen Rechten und Demokratie ...

Krieg und Frieden

Weltinnenpolitik und die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung

Putinversteherin und Faschistenfreund – in Diskussionen über den Umgang mit bewaffneten Konflikten, wird schnell auch rhetorisch scharf geschossen. In seiner neuen Ausgabe fragt prager frühling wie eigentlich linke Weltinnenpolitik geht und wie eine Neuerfindung des politischen Pazifismus ins Werk zu setzen wäre.

So nicht!

Demokratie als Praxis

Griechenland hat die Austeritätspolitik abgewählt - durchgesetzt hat dies eine linke soziale Bewegung auf den Straßen und Plätzen. Ohne die enge Verzahnung mit Syriza als parlamentarischer Verlängerung wäre dies nicht möglich gewesen. In Dresden hingegen marschiert mit Pegida eine neue APO von rechts und mit der AfD rückt eine neue Rechtspartei in die Parlamente ein. Genügend Gründe also sich mit den Formatierungen parlamentarischer Demokratie zu beschäftigen. Spielräume für emanzipatorische Kämpfe zu ergründen und Beschränkungen einer Politik im Zählverein zu analysieren.

No Future?!

Not this Future!

Elendig lange scheint es her, dass Francis Fukuyama en passant mit dem Ende der Geschichte auch das Ende des Zukunftsdenkens ausgerufen hat. Elendig ist das gegenwärtige Zukunftsdenken auch nach dem Ende dieses „Endes der Geschichte“. In Politik, Wissenschaft und Literatur ist der Bedeutungshorizont von Zukunft auf die Begrifflichkeiten der Versicherungsmathematik zusammengeschrumpft. Der Versuch einer Rettung

Common Sense?!

Von Sinn und Eigensinn der Commons

Emanzipatorische Alternative jenseits von Markt und Staat oder nur Lückenbüßer für vormals staatlich organisierte Aufgaben? Unsere Autor*innen haben sich auf die Suche nach heutigen Commons gemacht. Im ersten Teil der Ausgabe haben sie die Kontaktzonen zum Markt, Staat und Care-Ökonomien besichtigt und theoretisch vermessen. Im zweiten Teil der Ausgabe haben sie Gemeinschaftsgärten durchstreift sowie an „Energietischen“ gesessen, um Kämpfe um Commons zu dokumentieren.

Feiern, wie sie fallen?!?

Über das Verhältnis von Opponieren, Regieren und Protestieren

Die heilige Dreifaltigkeit der Linken ist die Trinität aus Protestieren, Opponieren, Mitregieren. Bei der Frage, in welcher Beziehung die drei stehen, gerät die Gemeinde oft ins Stammeln und die politischen Theologen antworten mit dürren Dogmen. Unsere AutorInnen haben zunächst gefragt, wo er ist, der ominöse Ort der Macht und sind ihm dann mit steilen Thesen auf den Leib gerückt.

Wo Strom ist, ist Widerstand

Digitaler Protest und elektronische Demokratie

Unsere AutorInnen fragen sich, ob die Schwarmintelligenz den Cybersexismus überwinden kann und wo genau die Grenzen des digitalen Medienbaukastens verlaufen. Kai van Eikels analysiert die Ideologie des „Nerds“ und Mathias Schindler erklärt, wie es mit Wikipedia weitergeht. In den Feminismen gibt Dr. Lady Bitch Ray dem Feminismus der ersten Welle einen fetten Zungenkuss, während Stefan Gerbing in der ersten Hurenzeitung der Weimarer Republik geblättert hat.

Burn-out den Verhältnissen

… oder die Revolution kommt immer zu spät

Nein, ihr habt’s wieder falsch verstanden! Entschleunigung heißt nicht Breitbandrossel, liebe Telekom. Und Du, Frankfurter Polizei: Die Entdeckung der Langsamkeit meint nicht, zehn Stunden Zwangsentschleunigung im Kessel. In der Stress-Ausgabe prager frühling geht’s, darum wie man es richtig macht.

Essen und gegessen werden

Erst so ein Fressen und dann auch noch Moral!

Der Realsozialismus ist auch auf der Speisekarte gescheitert: Als Diktatur des schlechten Geschmacks. Die Verhältnisse an kapitalistischen Tafel sind nicht weniger ungenießbar. Tausch von ökonomischem und sozialem Kapital geht vor. Wenn Renate Künast eine Flasche fairen Bio-Orangensaft kauft, geht locker das Tagesbudget eines Hartz-IV beziehenden Kindes über die Theke ...

Battlen statt Betteln.

prager frühling entwickelt die neue soziale Idee!

Die neue Ausgabe des prager frühling erscheint am 26.10.2012 und kann hier bestellt werden.Im Schwerpunkt geht es diesmal um die „Neue soziale Idee“ und damit die Frage nach emanzipatorischen Potentialen, aber auch den Grenzen einer linken Sozialpolitik.

Autoritäres Krisenregime

Deutsche Euros rollen wieder …

Und in Berlin singen die Ultras von der FDP gemeinsam mit den Polithools vom rechten Rand: „Protektorat statt Europarat!“ Wird in Griechenland bald mehr als nur Deutsch gesprochen? Unsere AutorInnen stellen sich dem Einmarsch entgegen. Lucas Oberndorfer analysiert den autoritären Wettbewerbsetatismus als Krisenbearbeitungsstrategie ...

Sex! Sex! Sex!

Über die schönsten Nebenwidersprüche der Welt

Von wegen „schönste Nebensache“ der Welt. Sex ist diesmal der Schwerpunkt unseres Heftes. Während uns die Starsoziologin Eva Illouz über den Zusammenhang von Kapitalismus und Partnerwahl aufklärt, analysiert Kathy Meßmer Intimchirurgie als widersprüchliche Praxis. Außerdem im Schwerpunkt: ...

Affentanz um Nahost

Nichts sehen, nichts hören, laut brüllen — geht die Linke über den Jordan?

Ach diese Linken! Sie wissen genau, wie es Frieden zwischen Ramallah und Tel Aviv geben kann und sie brüllen es heraus – in Düsseldorf und Frankfurt. Während die Einen schreien: „Straßenschlacht in Ramallah, die Panzer sind die Antifa“, brüllen die Anderen: „Intifada bis zum Sieg ...

Reinheitsverbot

Parallel sind immer die Anderen!

prager frühling stößt an: ein Prosit den Parallelgesellschaften! Schon klar, Integration fordert immer die Anderen. Deshalben sagen wir: "Erst wenn Efes sich ins deutsche Biersortiment eingegliedert hat und ein Hefeweizen anbietet, werdet ihr merken, dass man so etwas nicht trinken kann." Wie aber geht sozialistischer Antirassismus? Etienne Balibar, Nichi Vendola und viele andere versuchen sich in Antworten ...

Im Zweifel Dagegen!

Schwerpunktheft Dissidenz und ziviler Ungehorsam

Dissidenz und ziviler Ungehorsam sind die Hefe linker Politik. Kann Sie auch Schmiermittel des Kapitalismus sein? Wo schlägt Subversion in unpolitischen Abweichungsfetisch um? Unsere Autor_innen schauen nach, diskutieren und polemisieren.

com.munismus. komm!

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus

Ist geistiges Eigentum Diebstahl? Stellen Raubkopien das Ergebnis von Aneignung oder eine besonders perfide Ausbeutung des Kreativproletariats dar? Darüber diskutieren in unserem Heft u.a. Michael Hardt, Cornelia Koppetsch, Sabine Nuss und Stefan Meretz. Digital Natives diskutieren die Implikationen der Digitalisierung von Demokratie ...

Crossover

Gegenmacht oder gegen Macht?

„Crossover“ ist der Versuch, eine Diskussion über politische Kooperation von sozialistischen, grünen und sozialdemokratischen Positionen in Gang zu setzen, deren Ergebnis hegemoniefähige progressive Reformprojekte werden sollen. So nahe liegend dies angesichts des Niedergangs der neoliberalen Ära ist, so blockiert ist diese Perspektive dennoch ...

Klimawandel und Gesellschaftsveränderung

System change not climate change!

Den politischen Gemütszustand unserer Welt beschreibt nichts besser als der alte Kalauer: „Öko? Logisch.“ Niemand schmunzelt mehr drüber, aber alle nehmen den Schenkelklopfer für sich in Anspruch. Dass alles irgendwie auch „öko“ sein müsse, also die Sache mit der Umwelt halt ein Problem sei, ist – logisch – Allgemeinplatz geworden ...

Die Linke und die Nation.

Hattu Nation, muttu entgrenzen

Die Linke und die Nation ist der Schwerpunkt der fünften Ausgabe des prager frühlings. Außerdem beschäftigen wir uns unter dem Motto "balkan beats" mit der Linken in Post-Jugoslawien. Mit dabei sind Thomas Seibert, Julia Bonk, Klaus Höpcke, Michel Albert, Christin Löchner, Lothar Bisky, Ringo Bischoff, Katja Kipping, Andreas Fischer-Lescano und die Band Ego-Tronic ...

Her mit dem schönen Leben!

Infrastruktursozialismus statt Hartz IV

Original sanktionsfrei: Weg mit Hartz IV! Her mit dem schönen Leben! Neben vielen investigativen und weniger investigativen Beiträgen zum Hartz IV-Regime, wollen wir Euch in dieser Ausgabe auch unseren Vorschlag vorstellen, dem Hartz IV-Regime die Forderung nach einem Infrastruktursozialismus entgegen zu setzen ...

Democracy against the machine

Radikaldemokratie statt FdGO

Februar 2009 erschien die dritte Ausgabe des prager frühling. Das Schwerpunktthema ist "Demokratie und Herrschaft" mit Beiträgen und Artikeln von Chantal Mouffe (University of Westminster, London), Jürgen Peters (IG Metall), Colin Crouch, Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende), die Gruppe Soziale Kämpfe, Sonja Buckel (Universität Frankfurt) und viele andere mehr ...

Auf der Suche nach der Ästhetik des Widerstandes

Alles Politur? Zum Verhältnis von Politik und Kultur

Mitte Oktober 2008 kam die zweite Ausgabe von prager frühling, dem neuem Magazin für Freiheit und Sozialismus. Das nächste Heft widmet sich schwerpunktmäßig dem Verhältnis von Politik und Kultur. Ziel der Redaktion ist es, politisches Engagement und Kultur einander näher zu bringen. Dabei geht es nicht um eine Kolonisierung des einen Bereichs durch den anderen ...

Neue Linke: Alles beim Alten?

NeuBegründung als Bruch nach vorn

Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Magazins prager frühling heißt "Refound: NeuBegründung". Unsere Autorinnen erklären was der "Bruch nach vorn" ist. Mit dabei Frigga Haug, Thomas Seibert, Hans Jürgen Urban, Daniela Dahn und Michel Friedmann.

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