Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)
Redaktionsblog

»Partykultur und Parteichinesisch«

Beitrag von Norbert Schepers, geschrieben am 20.05.2008

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Tom Strohschneider, ehemals Redakteur der Tageszeitung Neues Deutschland und nun bei der Wochenzeitung Freitag, schreibt im Webmagazin »Wir & Sie« über den »prager frühling«, und handelt nebenbei noch die Zeitschriften- und Strömungslandschaft der Linkspartei ab:

Obwohl die Emanzipatorische Linke, eine eher kleine Gruppe um die stellvertretende Parteichefin Katja Kipping, sich keineswegs als organisierte Strömung versteht und deshalb nicht direkt mit anderen um Posten und Einfluss konkurriert, darf man die Herausgabe des prager frühling als publizistische Kampfansage der Kulturlinken an die soziale Linke verstehen, die die Fusionspartei nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung dominiert. Oder ist Kampfansage das falsche Wort? Bei aller Kritik am alten Arbeiterbewegungssozialismus, bei aller Absage an das Strickjäckchenspießertum in den eigenen Reihen – ein verbissener Wahrheitsanspruch war der Emali, wie der Kreis intern genannt wird, bisher eher fremd. (...)
Dass die Parteiobere Kipping beim prager frühling Weisungsrecht hat, ist unwahrscheinlich. Der politische Anspruch des Magazins ist ein anderer: radikale Demokratisierung und individuelle Emanzipation. Und so dürfte es in der Redaktion etwas anders zugehen, als unter einem Günter Schabowski. Wenn Kipping von der Emanzipatorischen Linken als Diskussionsplattform spricht, ist der prager frühling so etwas wie das Sonnendeck, auf der die Debatte stattfindet. Party inklusive.
In: Wir & Sie, 19. Mai 2008

Im gleichen Magazin hatte bereits im Februar Strohschneiders Kollege Lorenz Matzat das Erscheinen des Magazins »prager frühling« beobachtet.

»Warum sich Leo Kirch ärgert«

Beitrag von Kolja Möller, geschrieben am 19.05.2008

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Die Welt liest jetzt auch »prager frühling«. In einem Artikel "Warum sich Leo Kirch ärgert" heißt es:

"Ausgerechnet Parteimitglieder der Linkspartei machen den stets nach Sparpotenzial suchenden Verlegern jetzt vor, wie man günstig eine Zeitschrift herstellen kann. Seit vergangenem Freitag liegt das linke Hochglanzmagazin "Prager Frühling" am Kiosk. "
In: Welt am Sonntag, 18. Mai 2008

Release-Party des »prager frühling«

Beitrag von Lena Kreck, geschrieben am 18.05.2008

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Luc Jochimsen - unsere Heftkritikerin an diesem Abend.

Ja, ja, es ist immer alles so berlinzentriert. So auch die Release-Party des »prager frühling« im Grünen Salon der Volksbühne, die am 16. Mai 2008 stattgefunden hat. Da also nicht alle, die gerne dabei gewesen wären und die wir gerne um uns gehabt hätten, vor Ort sein konnten, hier der Schnelldurchlauf in Bildern.

Daniel von Fromberg (reflect!) - der zweite im Bunde der Heftkritikerinnen

Was übrigens nicht zu sehen ist: Die Bude war voll, das Essen köstlich, die Deko umwerfend. Was will man mehr?! Vielleicht ein Tango-Duo? Bitteschön!

Gerd Siebecke grüßt im Namen des VSA: Verlages

Nachtrag: In der LesBar gibt es den Beitrag von Gerd Siebecke zum nachlesen.

Uwe Schaarschmidt liest über Läuse, Bärte und schlechten Sex, also über 68, vor

»Es soll Frühling werden«

Beitrag von Kolja Möller, geschrieben am 18.05.2008

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Die "taz" hat den "prager frühling" rezensiert. Im Artikel von Lana Stille heißt es unter anderem:

"Neues Magazin für die Linke:
Mit dem Magazin "prager frühling" will die Linke Sozialismus mit Blumen verknüpfen. Dafür hebt es Lady Bitch Ray auf das Cover und protokolliert Diskussionen beim "Sex and the City"-Fernsehabend."
"Eine Neon für Linke, das wäre schön", sagte ein Blattkritiker auf der Release-Party des prager frühlings. Das ist das Magazin zum Glück nicht geworden. Es verzichtet weitestgehend darauf, sich als Sprachrohr für ein linkes Kollektiv zu inszenieren und serviert auch keine "so ist man heute links"-Weisheiten. Das ist angenehm und verständlich: Man ist ja selbst noch in der Findungsphase."
In: die tageszeitung, 19. Mai 2008

»prager frühling« bei Bayern 2

Beitrag von Kolja Möller, geschrieben am 18.05.2008

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Tango

Beitrag von Norbert Schepers, geschrieben am 17.05.2008

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»Theorie in Bonbon-Farben«

Beitrag von Jörg Schindler, geschrieben am 16.05.2008

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Bitte beachten, kein Gefälligkeitsjournalismus! Jörg Schindler (Redaktion der Frankfurter Rundschau) ist nicht gleich Jörg Schindler (Redaktion prager frühling).

"..Was die Blattmacher treibt, wird gleich auf den ersten Seiten deutlich: Zum einen wollen sie der Partei - die seit einem Jahr politisch stabil, aber programmatisch vage auf der Erfolgswelle surft - ein wenig Druck machen. Zum anderen den sozialen Bewegungen signalisieren: Links ist nicht nur, wo Die Linke draufsteht. Ihnen will der "prager frühling" ein beschwingtes Forum bieten..."
In: Frankfurter Rundschau, 16. Mai 2008

Freiheit, Gleichheit, Sozialismus

Beitrag von Jörg Schindler, geschrieben am 16.05.2008

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"Das befohlene Stehen auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung entbindet nicht von der Pflicht, über die wahre Beschaffenheit des Bodens Mitteilung zu machen", formulierte der frühere Professor an der FU Berlin und Inspirator der 68er Bewegung, Johannes Agnoli, in der Zeitschrift "konkret". Der Verfassungsschutz hat nun einen neuen Tagesbefehl fürs Stillstehen ausgegeben: den Verfassungsschutzbericht 2007. Zweifel am Hackenklappen werden bei Gruppierungen der LINKEN erhoben: Kommunistische Plattform, Marxistisches Forum, Strömung Sozialistische Linke.

Allerdings irrt Feldwebel Fromm doppelt. Zum einen in seiner "Maulwurfstheorie", wonach verborgene Kräfte im Dunkeln den demokratischen Verfassungsstaat ins Wanken bringen könnten. Jede Verfassung wird entweder von ihren BürgerInnen getragen und verteidigt - oder sie ist nichts wert. Allein kollektives Wegtreten beendet das Grundgesetz; nicht mehr, aber auch nichts weniger.
Zum zweiten irrt Fromm, wenn er meint, von der Kommunistischen Plattform ginge so etwas wie Staatsstürzlerisches aus. Dabei weiß doch jedes Parteimitglied, das halbwegs alle Sinne beisammen hat: Die KPF hat an der gewonnenen Stärke der LINKEN ungefähr soviel Anteil wie der Regenwurm am Regen. Wetterte diese doch noch vor dem Zusammenschluss dagegen, dass der "Sozialismus" im Parteinamen verschwinde und brandmarkte dies als "Rechtsentwicklung". Biografiefrage ging vor Systemfrage: Ob der Sozialismus nun kurz vor oder nach Gen. Ulbricht vom rechten Wege abkam, ob die DDR ein guter Staat mit Fehlern oder ein fehlerhafter Staat mit viel Gutem war - all das sind die Fragen, die eher mit Selbsterfahrungs- und Beziehungskrisenkursen, nichts aber mit Kommunismus zu tun haben. Diese Quatschcomedy hat die WASG glücklicherweise beendet. Durch Mitteilung von der Beschaffenheit des Bodens. Gut so.

Pressekonferenz zur Erstausgabe

Beitrag von Norbert Schepers, geschrieben am 15.05.2008

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Pressekonferenz

Am 16.05.2008, ab 12 Uhr 30
im Café Aufsturz, Oranienburger Straße 67, Berlin

Zum Neuerscheinen des politischen Magazins
»prager frühling * Magazin für Freiheit und Sozialismus«

Die Redaktion stellt das Magazin vor und steht für Ihre Fragen zur Verfügung.

Die erste Ausgabe des Magazins steht unter dem Schwerpunkt „Neue Linke – alles beim Alten?“. „prager frühling“ rechnet sich dem Umfeld der neuen LINKEN zu, wirft aber auch den Blick über den Tellerrand: Neben der Vorsitzenden der Humanistischen Union, Rosemarie Will, und Florian Havemann, diskutieren in der ersten Ausgabe Hans-Jürgen Urban (Geschäftsführender Vorstand IG-Metall), Michel Friedman, die Rapperin Lady Ray und andere über die Zukunft der Linken.

»Radikal dazwischen«

Beitrag von Norbert Schepers, geschrieben am 15.05.2008

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Vorabbesprechung von Bernd Hüttner zur Erstausgabe: »Radikal dazwischen - Neues Magazin für die Mitte der LINKEN«

Inhaltlich ist an der Selbstdarstellung der Redaktion alles sympathisch: Sie hält Grund- und Freiheitsrechte für einen grundlegenden Bestandteil linker Politik, ist für Aufklärung, Moderne und Europa und gegen Privatisierung, vergisst auch die Ökologie und den Feminismus nicht. Bei den letzten beiden Punkten kann die Redaktion nicht wirklich angeben, was das heute bedeutet – das ist aber nicht weiter schlimm, da dies derzeit eh niemand kann.

In: Neues Deutschland, 15. Mai 2008

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