Prager Frühling, Magazin für Freiheit und Sozialismus (www.prager-fruehling-magazin.de)
Redaktionsblog

»prager frühling« bei Bayern 2

Beitrag von Kolja Möller, geschrieben am 18.05.2008

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Tango

Beitrag von Norbert Schepers, geschrieben am 17.05.2008

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»Theorie in Bonbon-Farben«

Beitrag von Jörg Schindler, geschrieben am 16.05.2008

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Bitte beachten, kein Gefälligkeitsjournalismus! Jörg Schindler (Redaktion der Frankfurter Rundschau) ist nicht gleich Jörg Schindler (Redaktion prager frühling).

"..Was die Blattmacher treibt, wird gleich auf den ersten Seiten deutlich: Zum einen wollen sie der Partei - die seit einem Jahr politisch stabil, aber programmatisch vage auf der Erfolgswelle surft - ein wenig Druck machen. Zum anderen den sozialen Bewegungen signalisieren: Links ist nicht nur, wo Die Linke draufsteht. Ihnen will der "prager frühling" ein beschwingtes Forum bieten..."
In: Frankfurter Rundschau, 16. Mai 2008

Freiheit, Gleichheit, Sozialismus

Beitrag von Jörg Schindler, geschrieben am 16.05.2008

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"Das befohlene Stehen auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung entbindet nicht von der Pflicht, über die wahre Beschaffenheit des Bodens Mitteilung zu machen", formulierte der frühere Professor an der FU Berlin und Inspirator der 68er Bewegung, Johannes Agnoli, in der Zeitschrift "konkret". Der Verfassungsschutz hat nun einen neuen Tagesbefehl fürs Stillstehen ausgegeben: den Verfassungsschutzbericht 2007. Zweifel am Hackenklappen werden bei Gruppierungen der LINKEN erhoben: Kommunistische Plattform, Marxistisches Forum, Strömung Sozialistische Linke.

Allerdings irrt Feldwebel Fromm doppelt. Zum einen in seiner "Maulwurfstheorie", wonach verborgene Kräfte im Dunkeln den demokratischen Verfassungsstaat ins Wanken bringen könnten. Jede Verfassung wird entweder von ihren BürgerInnen getragen und verteidigt - oder sie ist nichts wert. Allein kollektives Wegtreten beendet das Grundgesetz; nicht mehr, aber auch nichts weniger.
Zum zweiten irrt Fromm, wenn er meint, von der Kommunistischen Plattform ginge so etwas wie Staatsstürzlerisches aus. Dabei weiß doch jedes Parteimitglied, das halbwegs alle Sinne beisammen hat: Die KPF hat an der gewonnenen Stärke der LINKEN ungefähr soviel Anteil wie der Regenwurm am Regen. Wetterte diese doch noch vor dem Zusammenschluss dagegen, dass der "Sozialismus" im Parteinamen verschwinde und brandmarkte dies als "Rechtsentwicklung". Biografiefrage ging vor Systemfrage: Ob der Sozialismus nun kurz vor oder nach Gen. Ulbricht vom rechten Wege abkam, ob die DDR ein guter Staat mit Fehlern oder ein fehlerhafter Staat mit viel Gutem war - all das sind die Fragen, die eher mit Selbsterfahrungs- und Beziehungskrisenkursen, nichts aber mit Kommunismus zu tun haben. Diese Quatschcomedy hat die WASG glücklicherweise beendet. Durch Mitteilung von der Beschaffenheit des Bodens. Gut so.

Pressekonferenz zur Erstausgabe

Beitrag von Norbert Schepers, geschrieben am 15.05.2008

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Pressekonferenz

Am 16.05.2008, ab 12 Uhr 30
im Café Aufsturz, Oranienburger Straße 67, Berlin

Zum Neuerscheinen des politischen Magazins
»prager frühling * Magazin für Freiheit und Sozialismus«

Die Redaktion stellt das Magazin vor und steht für Ihre Fragen zur Verfügung.

Die erste Ausgabe des Magazins steht unter dem Schwerpunkt „Neue Linke – alles beim Alten?“. „prager frühling“ rechnet sich dem Umfeld der neuen LINKEN zu, wirft aber auch den Blick über den Tellerrand: Neben der Vorsitzenden der Humanistischen Union, Rosemarie Will, und Florian Havemann, diskutieren in der ersten Ausgabe Hans-Jürgen Urban (Geschäftsführender Vorstand IG-Metall), Michel Friedman, die Rapperin Lady Ray und andere über die Zukunft der Linken.

»Radikal dazwischen«

Beitrag von Norbert Schepers, geschrieben am 15.05.2008

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Vorabbesprechung von Bernd Hüttner zur Erstausgabe: »Radikal dazwischen - Neues Magazin für die Mitte der LINKEN«

Inhaltlich ist an der Selbstdarstellung der Redaktion alles sympathisch: Sie hält Grund- und Freiheitsrechte für einen grundlegenden Bestandteil linker Politik, ist für Aufklärung, Moderne und Europa und gegen Privatisierung, vergisst auch die Ökologie und den Feminismus nicht. Bei den letzten beiden Punkten kann die Redaktion nicht wirklich angeben, was das heute bedeutet – das ist aber nicht weiter schlimm, da dies derzeit eh niemand kann.

In: Neues Deutschland, 15. Mai 2008

»Ein hoch gestecktes Ziel?«

Beitrag von Norbert Schepers, geschrieben am 14.05.2008

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Kolja Möller im Gespräch mit Steffen Käthner über den »prager frühling«, im Radio Unerhört Marburg (90,1 MHz). Sendetermin ist voraussichtlich am 15. Mai, oder zum Anhören im Portal Freier Radios (Download oder Stream, ca. 10 min).
Unser leider etwas erkälteter Redakteur Kolja Möller u.a. zur Frage »Inhaltliche Neubegründung linker Politik: Ein hoch gestecktes Ziel?«.

Pfingsten war echt schön.

Beitrag von Kolja Möller, geschrieben am 13.05.2008

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Schön wars am Wochenende beim Pfingstcamp der Linksjugend.solid Sachsen. Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten, politisierten und feierten dann auch was das Zeug hält. Ein echtes Highlight: Die Diskussion zum Thema „Grundeinkommen und Mindestlohn“ mit reger Beteiligung von Aktiven aus der DGB-, der Verdi- und der IG Metall-Jugend am Samstag und die anschließende neunziger Jahre-Party. Wir kommen wieder.

Grüne Linke, jetzt auch emanzipatorisch

Beitrag von Norbert Schepers, geschrieben am 13.05.2008

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Grüne Linke, emanzipatorisch

Auf Initiative von u.a. Robert Zion, gelegentlich der »Parteitagsrebell von Göttingen« genannt, kursiert unter den »Grünen Linken« die Erklärung »Links-libertär«. Hinter diesem Aufruf sollen sich in diesem Frühjahr 500 Grüne versammeln - was weiter passieren soll, wird bislang offen gelassen.

Wir sind nicht mehr länger die Generation X, die den Partei- und Wirtschaftsführern zuruft: „Here we are now, entertain us“ (Nirvana). Wir waren schon bei den Ärzten und sind immer noch für Visionen. Aber das ewig uneingelöste Versprechen der Vollbeschäftigung haben wir nicht mehr anzubieten. (...)
Was wir anzubieten haben, ist Freiheit und Solidarität. Nein, ein solidarischer Individualismus ist keine Widerspruch, wir sind der Überzeugung, dass es eine Gesellschaft geben kann, “worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Karl Marx, 1848). Und darum nennen wir einen Krieg immer noch einen Krieg und halten Armut und Ausgrenzung immer noch für einen Skandal; darum sind wir aus Überzeugung emanzipatorisch und links, was für uns dasselbe ist. (...)
Was also, wenn nicht links? Weil wir wissen, dass der Ethos einer Gesellschaft sich daran bemisst, wie diese mit ihren Geringsten und ihren natürlichen Lebensgrundlagen umgeht, sind wir Wertkonservative. Weil wir wissen, dass die Menschen- und Bürgerrechte ohne die Garantie einer materiellen Basis nur leere Ideale bleiben, sind wir Menschen- und Bürgerrechtsliberale. Und eben weil wir wissen, dass die Zufälle des Marktes und der Herkunft solche Ungleichheiten und Ausgrenzungen schaffen, sind wir Linke. (...)
Einiges ähnelt der Emanzipatorischen Linken der Linkspartei, bis hin zum obigen Marx-Zitat zum Verhältnis von Aneignung von Produktionsbedingungen und Verfügungsgewalt über das eigene Leben. Tatsächlich nennt sich dieser links-grüne Zusammenhang inzwischen sogar "Grüne Emanzipatorische Linke", zumindest laut Logo auf derer Startseite.

Zion schreibt begleitend zum Aufruf: Wir sind kein Flügel, wir sind das Massezentrum der Partei, das diese auf den Boden ihrer Visionen zurückholt. - Viel Erfolg!

Den »prager frühling« bewerben, bitte

Beitrag von Norbert Schepers, geschrieben am 09.05.2008

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